Erstes Baby nach hebammengeleiteter Geburt am Klinikum Lippe

Am Klinikum Lippe ist erstmals ein Kind im Rahmen der neu angebotenen hebammengeleiteten Geburt zur Welt gekommen. Der kleine Max wurde am 03.01.2026 mit einem Geburtsgewicht von 3.420 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern geboren. Für Patricia und Thomas Schiller aus Oerlinghausen ist es bereits das zweite Kind – auch ihre Tochter kam zuvor am Klinikum Lippe in Detmold zur Welt.

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Susann Grabsch (links), leitende Hebamme, und Bärbel Heien-Weidemann (rechts), Hebamme, freuen sich mit Familie Schiller über die Geburt des kleinen Max im hebammengeleiteten Kreißsaal. (©Klinikum Lippe)

Auf das Angebot der hebammengeleiteten Geburt wurde das Paar im Rahmen der Geburtsanmeldung aufmerksam. Besonders die ruhige, intime Atmosphäre sowie der geschützte Rahmen mit einer Eins-zu Eins-Betreuung durch eine Hebamme überzeugten die Schwangere. „Ich konnte mir sehr gut vorstellen, die Geburt unseres zweiten Kindes hebammengeleitet zu planen“, berichtet sie rückblickend.

„Da die erste Geburt komplikationslos verlaufen war, war Frau Schiller sehr gut für die hebammengeleitete Geburt, die wir seit 01.01.2026 anbieten, geeignet“, erläutert Susann Grabsch, leitende Hebamme am Klinikum Lippe. Sie ergänzt: „Familie Schiller kam um 5.30 Uhr zu uns in die Klinik, und bereits um 6.38 Uhr war Max gesund und munter auf der Welt. Das war auch für unser Team ein Traumstart des neuen, zusätzlichen Geburtsangebotes. Genauso wünschen wir uns das für die Frauen, die sich für die hebammengeleitete Geburt anmelden.“

Die hebammengeleitete Geburt wird am Klinikum Lippe seit dem 01.01.2026 angeboten. Im Perinatalzentrum Level II des Klinikums Lippe wird dabei die Sicherheit einer modernen Geburtsklinik mit einer persönlichen, kontinuierlichen Betreuung durch erfahrene Hebammen verbunden. Das Angebot richtet sich an gesunde Schwangere mit unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf, die sich eine möglichst natürliche Geburt in ruhiger Atmosphäre wünschen – mit der Sicherheit, dass bei Bedarf jederzeit ärztliche Unterstützung hinzugezogen werden kann.

Bei der hebammengeleiteten Geburt werden die Frauen ausschließlich von Hebammen betreut. Diese begleiten die Geburt im individuellen Rhythmus, stärken das Vertrauen in den eigenen Körper und unterstützen mit Zeit, fachlicher Kompetenz und Empathie. Ziel ist eine sichere und selbstbestimmte Geburt in Geborgenheit – innerhalb der Strukturen unseres Perinatalzentrums.

Die Hebammen arbeiten eigenverantwortlich, stehen jedoch in enger Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten der Geburtshilfe sowie der Kinderklinik. So ist jederzeit eine nahtlose Überleitung in die interprofessionelle Betreuung gewährleistet, sollte sich während der Geburt eine medizinische Indikation ergeben.

Nicht jede Schwangerschaft erfüllt die Voraussetzungen für eine hebammengeleitete Geburt. Interessierte Schwangere werden gebeten, zunächst anhand einer Checkliste zu prüfen, ob dieses Geburtskonzept für sie geeignet ist. Bei erfüllten Voraussetzungen ist eine Anmeldung per E-Mail an hebamme@klinikum-lippe.de möglich. Die Plätze sind aus organisatorischen Gründen begrenzt. Eine Anmeldung wird ab der 28. Schwangerschaftswoche empfohlen.

Im Rahmen der Vorbereitung finden zwei Vorsorgetermine statt: Das Erstgespräch zwischen der 24. und 32. Schwangerschaftswoche und das Zweitgespräch zwischen der 35. und 38. Schwangerschaftswoche. In diesen Gesprächen werden Wünsche, Erwartungen und der geplante Geburtsverlauf ausführlich besprochen, um den Frauen ein sicheres und gut vorbereitetes Gefühl für die Geburt zu geben.

Mit dem Zusatzangebot der hebammengeleiteten Geburt für Frauen mit geringen Risiken stärkt das Klinikum Lippe die Wahlfreiheit werdender Eltern und erweitert sein geburtshilfliches Angebot um ein Konzept, das Nähe, Selbstbestimmung und medizinische Sicherheit miteinander verbindet.

Mehr Infos: Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Sternsinger zu Gast am Klinikum Lippe in Detmold

Die Sternsinger haben das Klinikum Lippe besucht. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger Spenden für Kinder in Bangladesch und unterstützen damit Projekte, die Bildung, Gesundheit und Schutz von Kindern fördern. Sie setzen damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gesellschaftliches Engagement von Kindern für Kinder.

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Vorn: Reinhild Meyer-Kern begleitete die drei Sternsinger. Hinten v.l.n.r.: Über den Besuch der Sternsinger in Detmold freuten sich Johannes Brüseke, Dr. Niklas Cruse, Prof. Dr. Dorothee Bremerich, Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Andreas Zeisberg, Jens Lammers und Univ.-Prof. Dr. Johannes Tebbe (© Klinikum Lippe / Christian Ritterbach)

Prof. Dr. Dorothee Bremerich, Medizinische Geschäftsführerin, dankte den Sternsingern herzlich für ihr Engagement. Die Sternsinger aus der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Detmold waren gemeinsam mit Reinhild Meyer-Kern zu Gast im Klinikum Lippe.

Im kurzen Austausch betonte Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, die hohe Bedeutung eines respektvollen und friedlichen Miteinanders – sowohl im Klinikalltag als auch darüber hinaus. Die Sternsinger-Aktion mache deutlich, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln und gelebte Solidarität sind.

Das Klinikum Lippe freute sich über den Besuch und wünscht der diesjährigen Sternsingeraktion viel Erfolg bei der Unterstützung von Kindern in Bangladesch.

Prof. Dr. med. Dorothee Bremerich neue Medizinische Geschäftsführerin am Klinikum Lippe

Zum 01.01.2026 hat Prof. Dr. med. Dorothee Bremerich ihre Tätigkeit als Medizinische Geschäftsführerin am Klinikum Lippe aufgenommen.
Gemeinsam mit Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer, bildet sie ein starkes Führungsduo an der Spitze des Klinikums. In dieser Konstellation werden medizinische Expertise und wirtschaftliche Verantwortung eng verzahnt, um die strategische Weiterentwicklung des Hauses nachhaltig voranzutreiben.
Prof. Dr. med. Bremerich verantwortet die medizinische Gesamtstrategie des Klinikums und setzt zentrale Schwerpunkte in den Bereichen Versorgungsqualität, Patientensicherheit, interprofessionelle Zusammenarbeit sowie Weiterentwicklung klinischer Strukturen.
Das Klinikum Lippe heißt Prof. Dr. med. Dorothee Bremerich herzlich willkommen!

Digitale Narkosedokumentation erfolgreich eingeführt

PDMS stärkt Patientensicherheit, Qualität und Forschung am Klinikum Lippe

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Experten wurden aus beiden Berufsgruppen geschult, von links: Fachkrankenpfleger Marco Duckhorn-Hirche, Weiterbildungsassistent Sven v. Frantzki und Oberarzt Albert Tukhvatullin.

Zum Dezember hat das Klinikum Lippe die digitale Narkosedokumentation über ein Patientendatenmanagementsystem (PDMS) erfolgreich eingeführt. Nach rund sechs Monaten intensiver Vorbereitung ersetzt das System schrittweise die papierbasierte Dokumentation in der Anästhesiologie – ein Projekt, das trotz seiner scheinbaren Selbstverständlichkeit technisch und organisatorisch hochkomplex ist.

In der Narkose kommen zahlreiche medizinische Geräte unterschiedlicher Hersteller zum Einsatz, darunter Beatmungsgeräte, Spritzenpumpen sowie Monitore mit EKG-Überwachung. Über verschiedene Schnittstellen liefern diese Systeme kontinuierlich Gerätedaten, die nun automatisiert, strukturiert und lückenlos im digitalen Narkoseprotokoll zusammengeführt werden.

Ein zentraler Erfolgsfaktor war die sorgfältige Qualifizierung der Mitarbeitenden: Zunächst wurden Expertinnen und Experten aus der Anästhesiologie geschult, die ihr Wissen anschließend an insgesamt 121 Anästhesiologinnen und Anästhesiologen sowie Fachpflegekräfte weitergaben. Begleitet wurde der Prozess eng durch einen externen Dienstleister sowie die hausinterne IT.

Um maximale Handlungssicherheit zu gewährleisten, erfolgte über vier Wochen eine parallele Dokumentation auf Papier und im PDMS. Dieses Vorgehen stellte sicher, dass die Umstellung jederzeit die Patientensicherheit in den Fokus stellte. Dank der interprofessionellen Zusammenarbeit von Medizintechnik, IT, Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden konnte das System ohne Einschränkungen der OP-Kapazitäten etabliert werden.

Mit der digitalen Narkosedokumentation ergeben sich zahlreiche Vorteile: Die Anästhesiologie gewinnt Zeit für die unmittelbare Patientenbetreuung, relevante Informationen aus früheren Eingriffen sind bei wiederkehrenden Patientinnen und Patienten übersichtlich abrufbar, und die strukturierten Daten bilden eine wertvolle Grundlage für Qualitätssicherung sowie wissenschaftliche Studien im Rahmen der universitären Abteilungen.

Elisa ist das Neujahrsbaby 2026 am Klinikum Lippe

Das erste Baby des neuen Jahres am Klinikum Lippe heißt Elisa Enns. Sie erblickte am 1. Januar 2026 um 6:07 Uhr das Licht der Welt. Bei ihrer Geburt wog Elisa 3.660 Gramm und maß 51 Zentimeter.

Die frischgebackenen Eltern aus Blomberg freuen sich sehr über den Familienzuwachs und den gelungenen Start ins neue Jahr. Mutter und Kind sind wohlauf. Das Team der Geburtshilfe am Klinikum Lippe gratuliert Familie Enns herzlich zur Geburt ihrer Tochter und wünscht der jungen Familie alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

Assistenzärztin Ingy Jabri (links) und Hebamme Alina Thiele (rechts) freuen sich gemeinsam mit Familie Enns über Neujahrsbaby Elisa.

Elternabende mit Kreißsaalführung 2026 – Ab Januar im Campus 9

Das Klinikum Lippe setzt seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe für werdende Eltern im Jahr 2026 fort – ab Januar in neuen, modernen Räumlichkeiten. Die beliebten Elternabende mit anschließender Kreißsaalführung finden künftig im Kongresszentrum Campus 9, Robert-Koch-Straße 2a in Detmold statt.

Die Elternabende richten sich an werdende Mütter und Väter, die sich umfassend auf Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Neugeborenen vorbereiten möchten. Die Veranstaltungsreihe bietet fundierte Informationen, persönliche Einblicke und die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Fachpersonal aus der Geburtshilfe.

Die Veranstaltungsreihe gliedert sich in fünf Schwerpunkte und wird von Hebammen, Ärztinnen und Ärzten der Geburtshilfe und Kinderklinik, Stillberaterinnen sowie den Frühen Hilfen des Kreises Lippe begleitet. Behandelt werden unter anderem folgende Themen:

  • Mein Baby kommt bald
    Vorbereitung auf die Geburt, Anzeichen für den Geburtsbeginn, Ablauf der Geburt und medizinische Möglichkeiten.
  • Hebammengeleitete Geburt
    Vorstellung der hebammengeleiteten Geburt und der Rolle der Hebamme während der Geburt.
  • Mein Baby hat Hunger
    Stillen, Säuglingsernährung und Unterstützung in der ersten Zeit nach der Geburt.
  • Mein Baby im neuen Zuhause
    Babypflege, Vorsorgeuntersuchungen, Alltag mit dem Neugeborenen und Unterstützungsangebote.
  • Mein Baby bringt Veränderung
    Veränderungen im Familienalltag, Elternrolle, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie soziale und rechtliche Aspekte.

Jeder Elternabend umfasst einen informativen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Kreißsaal zu besichtigen und das Team der Geburtshilfe persönlich kennenzulernen.

Ab Januar 2026 finden die Elternabende im Kongresszentrum Campus 9, Robert-Koch-Straße 2a, 32756 Detmold, immer mittwochs ab 18 Uhr statt. Die neuen Räumlichkeiten bieten viel Platz sowie eine moderne und angenehme Umgebung für Information, Austausch und Begegnung. Die Elternabende sind kostenfrei. Der Besuch einzelner Themenabende ist möglich. Aktuelle Termine und weitere Informationen sind unter www.klinikum-lippe.de/geburtshilfe abrufbar.

Neue Studie am Klinikum Lippe

Schonende Behandlungsmethode bei Prostatakrebs wird geprüft

An der Universitätsklinik für Urologie am Campus Klinikum Lippe startet eine besondere klinische Studie zur Behandlung von Prostatakrebs. In der WATER-IV-Studie wird untersucht, ob eine moderne, schonende Operationsmethode – die sogenannte Aquablation – auch bei ausgewählten Formen von Prostatakrebs sicher und wirksam eingesetzt werden kann. Das Klinikum Lippe ist dabei das einzige Krankenhaus in Deutschland, das an dieser internationalen Studie teilnimmt.

Porträt Chefarzt

Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert, Direktor der Universitätsklinik für Urologie am Universitätsklinikum OWL Campus Klinikum Lippe, erklärt: „Die WATER-IV-Studie richtet sich an Männer mit früh erkanntem, lokal begrenztem Prostatakrebs. Ziel ist es herauszufinden, ob die Aquablation eine Alternative zur klassischen vollständigen Entfernung der Prostata sein kann. Bei der Aquablation wird krankhaft verändertes Prostatagewebe mit einem hochpräzisen Wasserstrahl entfernt. Anders als bei vielen anderen Verfahren kommt dabei keine Hitze zum Einsatz. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv über die Harnröhre und wird robotergestützt ausgeführt.“

Vor dem Eingriff wird die Prostata mithilfe von Kamera und Ultraschall genau vermessen und kartiert. So kann der Arzt festlegen, welche Bereiche entfernt werden müssen und welche wichtigen Strukturen – etwa für Kontinenz und Sexualfunktion – unbedingt geschont werden sollen. Der Operateur behält dabei jederzeit die volle Kontrolle und kann den Eingriff steuern oder stoppen. Die Operation dauert in der Regel weniger als eine Stunde, erfolgt unter Narkose und erfordert einen kurzen stationären Aufenthalt.

Die Aquablation wird am Klinikum Lippe bereits erfolgreich bei Männern mit einer gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt, die häufig zu Problemen beim Wasserlassen führt. Studien zeigen, dass diese Methode langfristig wirksam ist und dabei besonders schonend vorgeht. Langzeitdaten belegen auch, dass Patienten nach der Aquablation eine deutliche und anhaltende Besserung ihrer Beschwerden erfahren. Gleichzeitig ist die Rate schwerwiegender Nebenwirkungen sehr gering. Kontinenz und Erektionsfähigkeit bleiben in den bisherigen Studien vollständig erhalten und auch die Ejakulationsfähigkeit bleibt bei den meisten Männern bestehen.

Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert unterstreicht die Bedeutung dieser Studie: „Mit der Teilnahme an der WATER-IV-Studie festigt das Klinikum Lippe seinen Anspruch, moderne Medizin auf höchstem wissenschaftlichem Niveau anzubieten – und dabei neue, möglichst schonende Behandlungswege für Patienten zu eröffnen. Die bisherigen Daten zur Aquablation zeigen, dass die Methode bei gutartigen Prostatavergrößerungen sehr gut wirkt. Nun gilt es, herauszufinden, ob wir sie auch in der onkologischen Urologie sinnvoll und zum Wohle der Patienten einsetzen können.“

In der WATER-IV-Studie werden die Teilnehmer entweder mit der Aquablation oder mit der klassischen operativen Entfernung der Prostata behandelt. Anschließend werden sie über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren medizinisch begleitet, um Behandlungserfolg, Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen sorgfältig zu vergleichen. Die Studie wird international durchgeführt und vom Hersteller des Aquablation-Systems initiiert. Am Klinikum Lippe erfolgt sie unter Leitung der Universitätsklinik für Urologie und in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und dem Institut für Pathologie.

Männer, die sich für eine Teilnahme an der Studie interessieren oder weitere Informationen wünschen, können sich direkt an das Klinikum Lippe wenden. Ansprechpartnerin für die WATER-IV-Studie ist Karin Berger (karin.berger@klinikum-lippe.de).

Ehrenamtlicher Besuchsdienst startet im Januar 2026 am Klinikum Lippe in Detmold

Das Klinikum Lippe baut sein Engagement für Patientinnen und Patienten weiter aus: Ab Mitte Januar 2026 wird am Klinikstandort Detmold ein ehrenamtlicher Besuchsdienst etabliert. Ziel ist es, Menschen während ihres Krankenhausaufenthalts zusätzliche Zeit, Zuwendung und Orientierung zu bieten.

In dieser Woche haben sich bereits sechs engagierte Ehrenamtliche mit Dr. Niklas Cruse, Geschäftsführer des Klinikums Lippe, Astrid Albert aus der Pflegedienstleitung sowie Gerlinde Kriete-Samklu von der Krankenhausseelsorge getroffen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen ein erstes Kennenlernen sowie Gespräche über die Aufgaben des Besuchsdienstes und organisatorische Rahmenbedingungen.

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v.l.n.r.: Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse, Astrid Albert, das Team des Ehrenamtlichen Besuchsdienstes am Klinikstandort Detmold und Gerlinde Kriete-Samklu. (©Klinikum Lippe / Christian Ritterbach)

Mit dem ehrenamtlichen Besuchsdienst stärkt das Klinikum Lippe die menschliche Begleitung im Klinikalltag und schafft zusätzliche Zeit für Nähe, Gespräche und Unterstützung – ergänzend zur professionellen medizinischen und pflegerischen Versorgung. Nach dem Start in Detmold ist geplant, auch am Standort Lemgo einen ehrenamtlichen Besuchsdienst aufzubauen. Interessierte, die sich an einem der beiden Standorte engagieren möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Kontakt für Interessierte:
Astrid Albert, Telefon: 05231 72-5825, E-Mail: astrid.albert@klinikum-lippe.de

Univ.-Prof. Dr. Matthias Benndorf übernimmt Professur für KI-gestützte Biomarkerforschung am Klinikum Lippe

Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Benndorf hat den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für KI-gestützte Biomarkerforschung am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Lippe angenommen. Am 20. November 2025 erhielt er die Berufungsurkunde aus den Händen der Rektorin der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Angelika Epple.

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v.l.n.r.: Dr. Niklas Cruse, Geschäftsführer Klinikum Lippe, Univ.-Prof. Dr. Claudia Hornberg, Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL, Univ.-Prof. Dr. Matthias Benndorf, Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum OWL Campus Klinikum Lippe, Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld (©Universität Bielefeld / Norma Langohr)

Mit Univ.-Prof. Dr. med. Matthias Benndorf hat das Klinikum Lippe einen exzellenten Radiologen, der künftig insbesondere in der abdominellen und urogenitalen Bildgebung die diagnostische Qualität weiter stärken wird. Deutschlandweit ist Univ.-Prof. Benndorf vor allem für seine ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Prostata-MRT bekannt. Dieses Know-how wird er im Rahmen seiner klinischen Tätigkeit als Oberarzt für die abdominelle und urogenitale Bildgebung einbringen.

Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der Validierung diagnostischer Parameter. In Lippe wird Univ.-Prof. Benndorf die KI-gestützte Biomarkerforschung mit einem klaren Fokus auf die Integrierte Diagnostik – also die intelligente Kombination unterschiedlicher Datenquellen zur präziseren Diagnosefindung – für die alltägliche klinische Anwendung etablieren. Darüber hinaus wird er diesen zukunftsweisenden Bereich an der Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld in Forschung und Lehre vertreten.

Univ.-Prof. Benndorf absolvierte sein Medizinstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seine Facharztausbildung durchlief er an der Klinik für Radiologie des Universitätsklinikum Freiburg, wo er anschließend als Facharzt und Oberarzt für Schnittbilddiagnostik tätig war und später die Leitung der Sektion für Urogenitale Bildgebung übernahm.

Im Jahr 2014 absolvierte er einen Forschungsaufenthalt an der University of Wisconsin–Madison, USA. 2020 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Seit Februar 2023 ist Univ.-Prof. Benndorf als Geschäftsführender Oberarzt am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Campus Lippe des Universitätsklinikum OWL tätig.

Mit der Berufung von Univ.-Prof. Benndorf setzt das Klinikum Lippe einen weiteren Meilenstein im Ausbau der universitären Medizin und der KI-gestützten Diagnostik in Ostwestfalen-Lippe.

Zukunft der Medizin in Detmold – Klinikum Lippe im Stadtpodcast „mein detmold“

Wie sieht die Medizin von morgen in Detmold aus? Welche Rolle spielen Universitätsmedizin, Teamkultur, Vielfalt und Haltung im Klinikalltag? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen Folge des Stadtpodcasts mein detmold.

Zu Gast sind Dr. Niklas Cruse, Geschäftsführer des Klinikums Lippe, sowie Univ.-Prof. Dr. Beyhan Ataseven, Direktorin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Gemeinsam sprechen sie über die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Region – und darüber, wie sich moderne Medizin, Menschlichkeit und universitäre Strukturen am Standort Detmold verbinden.

Im Gespräch geht es unter anderem um die Bedeutung der Universitätsmedizin für Patientinnen und Patienten vor Ort, um Kulturwandel und gelebte Diversität im Klinikalltag, um die Relevanz von Forschung und Lehre auch in einer Mittelstadt sowie um die Rolle des Klinikums Lippe als wichtiger Akteur in der Stadtgesellschaft. Dabei wird deutlich: Medizinische Exzellenz entsteht nicht allein durch Technik – sondern vor allem durch Haltung, Zusammenarbeit und Verantwortung.

Die Podcastfolge zeigt eindrucksvoll, wie das Klinikum Lippe als Universitätsstandort wächst, Menschen für Medizin und Pflege begeistert und gleichzeitig seine Verantwortung für die Region wahrnimmt. Eine Folge über Zukunft, Vertrauen und darüber, wie ein Krankenhaus menschlich wachsen kann.

 

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