Geburten im Juli 2025 am Klinikum Lippe

Im Juli 2025 kamen im Klinikum Lippe insgesamt 166 Babys zur Welt.

  • 62 Familien begrüßten ihr erstes Kind.

  • 104 Familien bekamen ihr zweites oder drittes Kind.

  • Es wurden 80 Mädchen und 88 Jungen geboren.

Wie bereits in den Vormonaten lag auch im Juli die Zahl der geborenen Jungen leicht über der der Mädchen.

Erfolgreicher Abschluss: 21 Auszubildende der Pflegefachassistenz starten ins Berufsleben

Innerhalb eines Jahres erlernen Auszubildende der Pflegefachassistenz alle Grundlagen, um in der Pflege von Menschen aller Altersstufen unterstützend tätig zu sein. Egal, ob im Krankenhaus, im Altenheim oder bei den Patienten zu Hause. Die Ausbildung zur Pflegefachassistenz ist damit der optimale Einstieg in die Welt der Gesundheitsberufe. Den Einstieg haben sie nun geschafft: 21 Auszubildende des Klinikum Lippe haben ihre Ausbildung zur Pflegefachassistenz an den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe erfolgreich bestanden.

Gruppenbild der Absolventen

Die stolzen Auszubildenden der Pflegefachassistenz des Kurses 24-08-ASS DT 1 mit ihrer Kursleitung Svenja Quest (Vierte von links). Auf dem Foto sind nicht alle Absolventinnen und Absolventen zu sehen.

Mit Stolz und großer Freude durften wir in den vergangenen Tagen die beiden Kurse 24-08-ASS DT 1 und DT 2 vom Standort Detmold der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe verabschieden. Insgesamt haben 21 Auszubildende der Pflegefachassistenz ihren Abschluss geschafft und dürfen stolz auf sich sein. In einer kleinen Feierstunde wurden sie geehrt und erhielten unter großem Beifall der Lehrkräfte der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe, Mitarbeiter*innen des Klinikum Lippe und von Familie und Freunde ihre wohlverdienten Zeugnisse.

Gruppenbild der Absolventen

Ausbildung Pflegefachassistenz geschafft: Der Kurs 24-08-ASS DT 2 mit Kursleitung Annette Kröger (Erste von rechts). Auf dem Foto sind nicht alle Absolventinnen und Absolventen zu sehen.

Nach einer intensiven und anspruchsvollen Ausbildungszeit haben die Auszubildenden ihre Prüfungen erfolgreich bestanden und sind nun bereit, das Gesundheitswesen mit ihrem Wissen und Engagement zu bereichern. Hinter den Auszubildenden liegen 700 Theoriestunden und über 900 Praxisstunden. In der Ausbildung wurden viele Kompetenzen für die Pflegefachassistenz angebahnt und ausgebaut – jetzt werden die frischgebackenen Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten zeigen, was in ihnen steckt. Wir wünschen ihnen dazu vom Herzen alles Gute und viel Erfolg!

Neugierig geworden?
Weitere Informationen rund um die Ausbildung zur Pflegefachassistenz finden Sie bei den Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe und hier.

Text und Bild:
Yvonne Berthiot, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe GmbH

Herzlichen Glückwunsch!
Acht frisch examinierte Pflegefachkräfte feiern erfolgreichen Ausbildungsabschluss in Lemgo

Gruppenbild

Foto: Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe/Yvonne Berthiot

Am 9. Juli 2025 war es so weit: Acht Auszubildende des Klinikum Lippe und der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe am Standort Lemgo haben ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Familien, Freunden und Ausbildungsverantwortlichen wurde dieser besondere Meilenstein feierlich begangen.

Im Rahmen ihrer staatlichen Abschlussprüfung stellten die Absolventinnen und Absolventen ihr Wissen und Können in drei schriftlichen, einer praktischen und einer mündlichen Prüfung unter Beweis. Grundlage war die generalistische Pflegeausbildung mit insgesamt 2.100 Theoriestunden und 2.500 Praxisstunden.

In ihren praktischen Einsätzen konnten die Auszubildenden vielfältige Erfahrungen in der stationären Akutpflege, der ambulanten und stationären Langzeitpflege sammeln. Zusätzlich erhielten sie Einblicke in spezialisierte Bereiche wie Pädiatrie, Psychiatrie, Intensivstation oder Zentrale Notaufnahme – und begleiteten Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen.

Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner leisten einen essenziellen Beitrag zur Gesundheitsversorgung – mit fachlicher Kompetenz, Empathie und Teamgeist. Besonders im interdisziplinären Austausch mit anderen Berufsgruppen sind kommunikative Stärke und professionelles Handeln gefragt.

Kardiologie am Klinikum Lippe ausgezeichnet
Focus Gesundheit: Platzierung unter den besten Kliniken in NRW

Im aktuellen Sonderheft FOCUS Gesundheit zum Thema „Herz & Gefäße“ wird die Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin des Klinikums Lippe als eine der besten Fachkliniken in der Kategorie Kardiologie empfohlen.

Besonders erfreulich: Im fachübergreifenden Krankenhausranking erreicht das Klinikum Lippe Platz 18 in Nordrhein-Westfalen – eine bemerkenswerte Platzierung unter den zahlreichen Kliniken des Bundeslandes.

Die Auszeichnung bestätigt: Das Klinikum Lippe bietet eine exzellente kardiologische Versorgung – kompetent, interdisziplinär und patientennah. Die Gesamtplatzierung im fachübergreifenden Krankenhausranking unterstreicht die hohe Qualität und das breite Leistungsspektrum der universitären Medizin des Klinikums Lippe.

Die Klinikliste des Magazins FOCUS Gesundheit basiert auf umfangreichen Recherchen, ärztlichen Empfehlungen und Patientenbewertungen. Bewertet werden unter anderem die medizinische Qualität, das Leistungsspektrum, Hygienestandards sowie die Qualifikation des Personals. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten eine fundierte Orientierung bei der Klinikwahl zu geben.

Impressionen vom 1. Lippischen Adipositas Symposium 2025 finden Sie hier. Gleichzeitig blicken wir nach vorn: Das 2. Lippische Adipositas Symposium ist in Planung…

Auszeichnungen für drei Fachbereiche
Klinikum Lippe erneut in der STERN-Klinikliste vertreten

Das Klinikum Lippe gehört auch in diesem Jahr zu den „Guten Kliniken für mich“. So lautet der Titel der aktuellen Klinikliste des Magazins STERN, die Patientinnen und Patienten eine Orientierung bei der Wahl des passenden Krankenhauses geben soll.

Das Klinikum Lippe ist in gleich drei Bereichen vertreten – ein starkes Zeichen für die fachliche Kompetenz und das hohe Engagement der beteiligten Teams:

Die erneute Aufnahme in die Klinikliste unterstreicht die kontinuierlich hohe Versorgungsqualität am Klinikum Lippe. Modernste Medizin, interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein starkes Team aus Fachleuten tragen dazu bei, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu betreuen – wohnortnah und auf universitärem Niveau.

„Ohne Anne wäre ich heute nicht mehr hier.“
Die Geschichte von Alexandra Schinkel und der unerwarteten Diagnose eines Aortenaneurysmas.

Porträt Frau

Alexandra Schinkel

Alexandra Schinkel war immer voller Energie: Anfang 50, Mutter, Großmutter mehrerer Enkelkinder, berufstätig als Erzieherin in der Kinderklinik – und mitten im Leben. Sie liebte es, sich zu bewegen: Snowboardfahren im Winter, Walken, Fitnessstudio. Herzprobleme? Die kannte sie nicht. Doch im Februar 2024 veränderte sich ihr Leben schlagartig – und rückblickend zeigt sich: Die Warnsignale waren schon da.

Etwa ein halbes Jahr vor der Diagnose fühlte sich Alexandra Schinkel zunehmend abgeschlagen. „Ich war einfach oft müde und träger als sonst“, erinnert sie sich heute. Sie schob es auf die Wechseljahre, suchte keine ärztliche Hilfe. „Man wird ja auch älter“, dachte sie und arbeitete weiter. Auf der psychosomatischen Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Detmold war sie als Erzieherin immer mittendrin – für andere ganz stark.

An einem Wochenende kamen zur allgemeinen Antriebslosigkeit körperliche Beschwerden hinzu: Schmerzen im Rücken und im linken Arm, auch die Schulter tat weh. Das kannte sie schon, denn sie hatte Bandscheibenvorfälle hinter sich. Also kein Grund zur Sorge. Doch ihre Kollegin, Anne Janings, blieb hartnäckig: „Lass das bitte mal checken.“ Alexandra Schinkel winkte zunächst ab. „Ich habe das nicht so ernst genommen“, sagt sie heute nachdenklich.

An einem ganz normalen Arbeitstag klopfte ihr Herz plötzlich ungewohnt heftig. Ein kurzer Termin bei ihrer Hausärztin brachte keine Klarheit: Das EKG war unauffällig. Ein leichtes Herzgeräusch wurde festgestellt, aber nichts Akutes. Fachärztliche Termine waren schwer zu bekommen, erst in zwei oder drei Monaten. Doch Alexandra Schinkel ließ sich nicht entmutigen und hatte Glück. Ein Termin in der Kardiologischen Hochschulambulanz brachte Klarheit und ein unerwartetes Ergebnis.

Irma Bagdoniene, Funktionsoberärztin der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, nahm sich Zeit. Alexandra Schinkel bekommt heute noch eine Gänsehaut, wenn sie erzählt: „Die Ärztin war toll. Freundlich, zugewandt, konzentriert – und plötzlich sehr ernst, als sie sagte: „Ich muss mal meinen Chef dazuholen“. Wenig später standen Prof. Dr. Stephan Gielen, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, und Irma Bagdoniene gemeinsam im Untersuchungsraum. Und was Alexandra Schinkel dann hörte, ließ sie für einen Moment alles um sich herum vergessen.

Die Diagnose lautete: Aneurysma der Aorta ascendens mit über 6 cm Durchmesser sowie eine hochgradige Aortenklappeninsuffizienz. Die Hauptschlagader direkt am Herzen war stark erweitert. Normal wären etwa 3 bis 3,5 Zentimeter. So eine Erweiterung kann lebensgefährlich werden, wenn sie reißt. Zusätzlich schloss die Herzklappe, die das Blut vom Herzen in die Aorta leitet, nicht mehr richtig. Dadurch floss ständig Blut zurück ins Herz, welches so doppelt arbeiten musste. Beides zusammen – die erweiterte Aorta und die undichte Klappe – waren lebensbedrohlich und erforderten eine schnelle Operation.

„Ich bin rausgegangen und habe meinen Mann angerufen. Ich habe einfach nur geweint.“ Noch am selben Tag wurde sie stationär aufgenommen, es folgten eine CT-Angiographie und eine Herzkatheteruntersuchung. Eine Einrissstelle in der Gefäßwand konnte ausgeschlossen werden, eine koronare Herzerkrankung ebenfalls. Doch der Zustand war kritisch. Alexandra Schinkel war in großer Gefahr, aber nicht im akuten Notfall. So blieb Zeit für eine kontrollierte, planvolle Operation und zunächst die umgehende Verlegung.

Alexandra Schinkel erinnert sich: „Ich weiß noch, dass ich im Aufzug stand und ein Pfleger mich nach der Untersuchung begleitete. Als er auf die Taste für die oberste Etage, also das Dach des Klinikums, drückte, hielt ich das zunächst für ein Versehen. Auf Nachfrage sagte der Pfleger mir aber dann, dass wir jetzt direkt zum Hubschrauberlandeplatz unterwegs sind. Für mich erstmal ein Schock, denn ich hatte noch gar nicht realisiert, wie lebensbedrohlich meine Erkrankung war.“

Per Hubschrauber geht es für Alexandra Schinkel ins Herzzentrum nach Bad Rothenfelde. Die Operation an ihrem Herzen dauerte sechseinhalb Stunden. Die Chirurgen setzten eine Aortenprothese ein, die Herzklappe konnte repariert werden – eine neue war zum Glück nicht nötig. Nach Krankenhausaufenthalt und Reha erholte sich Alexandra Schinkel gut. Ihre Herzleistung ist heute wieder vollständig hergestellt.

Dennoch blieb die lebensbedrohliche Herzerkrankung für Alexandra Schinkel nicht ohne Folgen: „Ich habe heute noch leichte kognitive Einschränkungen“, erzählt sie. „Konzentration, Merkfähigkeit – das ist nicht mehr ganz wie vorher.“ Und doch: Sie ist dankbar. Für die rechtzeitige Diagnose. Für die schnelle medizinische Hilfe. Und vor allem für Anne, ihre Kollegin. „Ohne sie wäre ich heute nicht mehr hier“, sagt Alexandra Schinkel leise.

Gruppenbild

v.l.n.r.: Anne Janings, Alexandra Schinkel, Univ.-Prof. Dr. Stephan Gielen und Funktionsoberärztin Irma Bagdoniene.

Heute, ein Jahr nach der OP, arbeitet Alexandra Schinkel wieder. Sie achtet mehr auf sich, nimmt Signale ernst – und spricht offen über das, was ihr passiert ist. Vor allem möchte sie andere sensibilisieren: „Gerade wir Frauen neigen dazu, alles andere wichtiger zu nehmen als uns selbst. Familie, Arbeit, Alltag – wir funktionieren einfach weiter. Aber wenn das Herz ruft, sollten wir zuhören.“

Univ.-Prof. Dr. Stephan Gielen und Funktionsoberärztin Irma Bagdoniene freuen sich, dass es der Kollegin heute wieder gut geht. Sie wissen: Die Diagnose eines Aneurysmas der Aorta ascendens ist oft ein Zufallsbefund – und dennoch lebensbedrohlich, wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird. Alexandra Schinkel hatte Glück im Unglück. Und eine Kollegin, die genau im richtigen Moment nicht locker ließ.

„Ich hätte nie gedacht, dass mein Körper das noch schafft.“

Dank robotischer Chirurgie zurück ins Leben, trotz schwerer Lebererkrankung und Krebs.

Als Annegret H. im Jahr 2015 mit schwerer Leberschädigung in das Klinikum Lippe kam, war ihr Zustand lebensbedrohlich. Gelb gefärbte Haut, aufgetriebener Bauch, eine gestörte Blutgerinnung – sie stand kurz vor einem Multiorganversagen. Die Diagnose: Leberzirrhose im Endstadium. Es folgten Tage auf der Intensivstation, Transfusionen und Antibiotika-Therapie. Damals sprach niemand von einer Zukunft, denn die Leber – ein lebenswichtiges Organ – war so schwer erkrankt, dass die Prognose lautete: kritisch, vielleicht sogar aussichtslos.

Doch die Detmolderin wollte sich damit nicht zufriedengeben. Sie stellte ihre Gewohnheiten um und begann langsam, sich zurück ins Leben zu kämpfen. 2025 kam mit der Diagnose Leberkrebs der nächste Schicksalsschlag. Bei einer Routineuntersuchung fanden die Ärzte ein sogenanntes hepatozelluläres Karzinom, einen häufig vorkommenden und bösartigen Lebertumor. Die Sorge war zunächst groß. Und für Annegret H. stellte sich die Frage, ob ihre Leber mit der bestehenden Vorschädigung eine Operation verkraften würde?

Hoffnung durch Hightech: Robotik in der Leberchirurgie

Die Ärzte und die Patientin.

v.l.n.r.: Oberarzt Dr. Zsolt Madarasz, Patientin Annegret H. und Univ.-Prof. Dr. Jens Höppner, Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, freuen sich gemeinsam über die gelungene Operation.

An der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Lippe wird Annegret H. die Möglichkeit einer robotisch-assistierten Operation angeboten. Das Team um Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Jens Höppner und Oberarzt Dr. Zsolt Madarasz empfiehlt ein schonendes Verfahren, das selbst bei vorgeschädigtem Lebergewebe eine präzise Entfernung des Tumors erlaubt. Dank 3D-Kamera und millimetergenauer Instrumente gelingt es den Chirurgen, das kranke Gewebe vollständig zu entfernen – minimalinvasiv, ohne Komplikationen. Die Patientin erholt sich schnell. Bereits kurz nach der Operation steht sie wieder auf eigenen Beinen und darf nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen.

„Die robotisch-assistierte Leberteilresektion bei einer Patientin mit einer so komplexen medizinischen Vorgeschichte markiert einen bedeutenden Fortschritt in der chirurgischen Versorgung am Klinikum Lippe. Erstmals konnte ein solcher Eingriff hier vollständig minimalinvasiv mithilfe robotischer Technik durchgeführt werden – präzise, schonend und komplikationsfrei“, sagt Dr. Zsolt Madarasz heute, drei Wochen nach der Operation.

Für Annegret H. ist dieser Eingriff nicht nur Teil einer erfolgreichen Krebstherapie, sondern auch ein wichtiger persönlicher Wendepunkt. „Ich hätte nie gedacht, dass mein Körper das noch schafft“, sagt sie heute. „Aber ich bin dankbar – für die Menschen, die mich operiert haben. Und für die zweite Chance, die ich bekommen habe.“

Die Leber – lebenswichtiges Organ mit vielen Aufgaben

Die Leber ist eines der größten und wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Sie übernimmt zentrale Aufgaben im Stoffwechsel, entgiftet den Körper, produziert lebenswichtige Eiweiße und speichert Nährstoffe. Gleichzeitig reguliert sie den Hormonhaushalt und spielt eine entscheidende Rolle im Immunsystem. Trotz ihrer hohen Regenerationsfähigkeit kann die Leber durch chronische Erkrankungen wie Hepatitis, Fettleber oder langfristigen Alkoholkonsum dauerhaft geschädigt werden. Solche Vorerkrankungen können das Risiko für Leberkrebs deutlich erhöhen.

Der häufigste bösartige Tumor der Leber ist das hepatozelluläre Karzinom (HCC). Es entsteht meist in Folge einer bereits bestehenden Lebererkrankung, insbesondere einer Leberzirrhose. Zu den Risikofaktoren zählen chronische Virusinfektionen (Hepatitis B und C), Alkoholmissbrauch, starkes Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen. Leberkrebs bleibt in frühen Stadien oft unbemerkt, da Beschwerden meist erst spät auftreten. Typische Symptome können sein: ungewollter Gewichtsverlust, Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit oder eine Gelbfärbung der Haut (Ikterus).

Die Behandlungsmöglichkeiten hängen vom Stadium der Erkrankung und dem Allgemeinzustand der Leber ab. Innovative Verfahren wie die robotisch-assistierte Leberchirurgie ermöglichen heute selbst bei komplexen Diagnosen eine präzise, minimalinvasive Entfernung von Tumorgewebe – mit dem Ziel, möglichst viel gesundes Lebergewebe zu erhalten.

Leberchirurgie am Klinikum Lippe

In der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie erfolgt die spezialisierte operative Behandlung aller Organe des Verdauungstrakts – von Speiseröhre, Magen und Darm bis hin zu Leber, Gallenwegen und Bauchspeicheldrüse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der chirurgischen und multidisziplinären Therapie von Krebserkrankungen, einschließlich der Entfernung von Primärtumoren und Metastasen – vielfach in schonender, robotisch-assistierter Technik. Weitere Schwerpunkte sind Eingriffe an Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere, die Adipositaschirurgie sowie die Versorgung von Bauchwandbrüchen. Die Behandlung erfolgt durch spezialisierte Teams unter Anwendung modernster chirurgischer Verfahren.

Am 26. Juni 2025 fand das Abschluss-Symposiun im Detmolder Campus 9 statt, ausgerichtet vom Ärztenetz Lippe, Klinikum Lippe und ZIG-OWL…

Klinikum Lippe bei der 1. Lemgoer Gesundheitsmesse

Am Samstag, 5. Juli 2025, lädt die Stadt Lemgo zur 1. Lemgoer Gesundheitsmesse in den InnovationSPIN Lemgo ein. Von 11 bis 16 Uhr dreht sich alles um Prävention, Gesundheitsversorgung und medizinische Innovationen. Als größtes Gesundheitsunternehmen im Kreis Lippe ist das Klinikum Lippe mit zahlreichen Vorträgen, Fachleuten und Infoständen vertreten.

11.30 – 12.15 Uhr
Cholesterin senken – Herzinfarkt vermeiden
Referentin: Irma Bagdoniene, Funktionsoberärztin der Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin

11.30 – 12.15 Uhr
Parkinsonnetz OWL+ – Neue Wege für eine ideale und flächendeckende Versorgung
Referenten: Prof. Dr.-Ing. Volker Lohweg, Leiter des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) / Technische Hochschule OWL / Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie

12.45 – 13.30 Uhr
Leaky Gut – Moderne Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Referent: Univ.-Prof. Dr. Johannes J. Tebbe, Direktor der Universitätsklinik für Gastroenterologie und Infektiologie

12.45 – 13.30 Uhr
Gesund & aktiv im Alter
Referenten: Dr. Christoph Friedrich, Direktor der Klinik für Geriatrie / Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie

14.30 – 15.15 Uhr
Lungenerkrankungen: Asthma, COPD & Co.
Referent: Dr. Hagen Vorwerk, Chefarzt der Klinik für Pneumologie

14.30 – 15.15 Uhr
Psychoonkologie: Kraftquellen in der Krise – Hoffnung, Mut & Halt
Referent: Dr. Ahmad Bransi, Chefarzt des Instituts für Psychoonkologie

Darüber hinaus ist das Klinikum Lippe mit folgenden Teams vor Ort vertreten:

  • das Pflege-Team mit Informationen rund um Händehygiene, Pflege, Ausbildung, Beruf und Karriere

  • die Physio- und Ergotherapeutinnen und -therapeuten der Therapiegesellschaft Lippe mit praktischen Einblicken in Bewegung und Rehabilitation

  • das Ausbildungsteam der Schulen für Pflegeberufe Herford-Lippe, das Fragen zu Ausbildungswegen beantwortet und spannende Einblicke gibt

Alle Vorträge und Aktionen sind kostenlos. Die Messe richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger – unabhängig von Alter oder Gesundheitsstand. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Das Klinikum Lippe freut sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher und einen spannenden Austausch rund um das Thema Gesundheit.

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Klinikum Lippe, Detmold
Röntgenstr. 18
32756 Detmold
Telefon: 05231 72-0

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Rintelner Str. 85
32657 Lemgo
Telefon: 05261 26-0

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Heldmanstr. 45
32108 Bad Salzuflen
Telefon: 05222 982-0

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