| Weaningzentrum Lippe

Kontakt
Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Sekretariat: Barbara Müller
Telefon 05261 26-6371
Fax 05261 26-4641

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Was wir für Sie tun können

Weaning“ kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich „Entwöhnung des Säuglings von Stillen“. Im übertragenen Sinne wird das Abtrainieren von einer Beatmungsmaschine so bezeichnet.

Bei Patienten die eine schwere Erkrankung oder Operation hatten, kann die Entwöhnung von der künstlichen Beatmung Probleme bereiten.

Häufig sind davon Patienten mit einer schon beträchtlichen Lungenvorschädigung betroffen. Die akute Erkrankung und der Aufenthalt auf der Intensivstation führt dann zu einen Kräfteverfall. Die Atemmuskulatur ist nicht in der Lage, den Körper mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff zu versorgen. Begleitend findet sich bei fast allen Patienten eine ausgeprägte Depression in dieser Phase, die auch für die Angehörigen eine große Belastung darstellt. Um diesen Patienten eine Zukunftsperspektive mit möglichst eigenständiger Atmung bieten zu können, haben wir spezielle, hochmoderne Behandlungseinheiten, die sogenannte Weaningstation.

Hauptziel ist die vollständige Entwöhnung von der mechanischen Beatmung und die Entfernung künstlicher Beatmungszugänge.

Die Entwöhnung von der Beatmungsmaschine ist für uns Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Grundlage ist ein ausführliches Aufnahme-Assessment. Bei uns stehen die individuellen Probleme des Patienten im Mittelpunkt. In einem interdisziplinären Team besprechen wir regelmäßig den aktuellen Zustand des Patienten und passen die Therapie an. Schrittweise erlangen die Patienten so ihre Fähigkeiten wieder. Durch die im Hause vorhandenen Fachabteillungen, wie zum Beispiel die Neurologie, können wir auf alle medizinischen Belange unserer Patienten eingehen.

Wir wissen, dass die Angehörigen ein wichtiger Faktor zum Gesundwerden sind, wenn der Patient seinen Lebensrhythmus verloren hat. Um die bestmögliche familiäre Unterstützung zu gewährleisten, besteht für Angehörige die Möglichkeit, während der Entwöhnungsphase Gästeappartements auf dem Klinikgelände zu beziehen.

Sollte nach dem Klinikaufenthalt ein Leben in der bisherigen, gewohnten Umgebung nicht möglich sein, bietet die Wohngemeinschaft „Leben intensiv“ eine Alternative.

Dr. med.<br />Maik Brandes

Dr. med.
Maik Brandes

Zentrumsleitung

Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin

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Zentrumspartner

350000

Lipper sind unser Ansporn

50000

Patienten werden bei uns jährlich stationär versorgt

2020

von der DGP zertifiziert