| Familienklinik

Frauenklinik
Sekretariat: Petra Görlich
Telefon 05231 72-3141
Fax 05231 72-3142 oder E-Mail

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Sekretariat: Frau Verkamp
Telefon 05231 72-3171
Fax 05231 72-3172 oder E-Mail

| FAMILIENKLINIK LIPPE

Hand in Hand UND Wand an Wand

Die Familienklinik im Klinikum Lippe setzt bundesweit neue Akzente: Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten und Pflegekräften kümmert sich Wand-an-Wand und Hand-an-Hand um Schwangere, Neugeborene und Kinder bis zum Teenageralter. Auf 10.500 Quadratmetern und fünf Etagen erstreckt sich der Neubau, in dem seit Februar 2012 die Geburtshilfe, die Kinderheilkunde und als integraler Bestandteil die Kinderchirurgie untergebracht sind.

Neben einer hochmodernen technischen Ausstattung wurde viel Wert auf das Design mit Farben und Materialien gelegt, damit sich Patienten und Besucher rundherum wohlfühlen. Das Leitthema Natur wurde für jede Etage mit Farben und Motiven immer wieder anders interpretiert. In der Mutter-Kind-Station ist zum Beispiel warmes Rot und Orange dominierend. Eine Safari-Tierwelt mit Muttertieren und ihrem kleinen Nachwuchs bevölkert diese Etage.

Die Familienklinik ist eine Klinik der kurzen Wege und der hohen Standards. Wir bieten Familien eine ganzheitliche Versorgung, indem die Kinderklinik und der Bereich Geburtshilfe der Frauenklinik Tür-an-Tür arbeiten. Die Familienklinik wurde als erstes großes Projekt der Gesundheitsstiftung Lippe umgesetzt. Denn nur durch die Stiftung wurde der Bau des markanten Gebäudes und die Eröffnung im Jahr 2011 möglich.

Für eine optimale Versorgung der Neugeborenen und die Sicherheit von Mutter und Kind ist es zwingend notwendig und gesetzlich vorgeschrieben, dass Kreißsaal und Neugeborenenintensivstation direkt beieinander liegen. Risikoentbindungen und Mehrlingsgeburten dürfen nur in sogenannten Perinatalzentren durchgeführt werden, in denen die Mütter von ihren Kindern räumlich nicht mehr getrennt sind. Die Familienklinik gewährleistet für Risikoentbindungen die gesetzlich geforderte Wand-an-Wand-Situation.

Über fünf Etagen und auf rund 10.500 Quadratmetern erstreckt sich die Familienklinik. Großer Vorteil: Im Untergeschoss befinden sich Kreißsaal, Kinderintensivstation und die Früh- und Neugeborenenmedizin (Neonatologie) Wand-an-Wand. Kurze Wege sind so garantiert. Der wichtige enge Kontakt zwischen Mutter und Kind ist auch bei Risikogeburten gewährleistet. Die Ambulanzen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin liegen im Erdgeschoss auf einer Ebene. Die Station Geburtshilfe im 1. Obergeschoss ist mit der Station Frauenheilkunde im Nordflügel verbunden. Im 2. Obergeschoss ist die Kinder- und Jugendmedizin Station Schulkinder untergebracht eine Etage höher befindet sich die Kinder- und Jugendmedizin Station Mutter-Kind.

Priv.-Doz. Dr. med.<br />Andreas Luttkus

Priv.-Doz. Dr. med.
Andreas Luttkus

Chefarzt der Frauenklinik
Prof. Dr. med.<br />Thomas Brune

Prof. Dr. med.
Thomas Brune

Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

„Der Bereich Geburtshilfe und die Neonatologie, also die Neugeborenenmedizin, wachsen in der Familienklinik zusammen. Frauen- und Kinderärzte arbeiten Wand-an-Wand und Hand-in-Hand. Als interdisziplinäres Team betreuen wir Mutter und Kind optimal. Aus- und Weiterbildung des gesamten Personals nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein. Wir verteilen so das Fachwissen auf mehrere Schultern und gewährleisten eine hohe Kompetenz vor Ort. Deshalb arbeiten wir zum Beispiel in einem Intensivschichtdienst und es ist ständig ein Arzt auf der Station. Rund um die Uhr. Die kurzen Wege sind gerade bei der Neugeborenenmedizin sinnvoll. Denn so sind die kranken Kinder nah bei der Mutter und wir können sie direkt aus dem Kreißsaal auch notfallmedizinisch betreuen – wenn nötig – ohne dass sie transportiert werden müssen. Generell gilt aber: So wenig Technik wie nötig und so viel Nähe wie möglich!“

Prof. Dr. Thomas Brune, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

„In der Familienklinik haben wir die technischen und räumlichen Voraussetzungen, um alle Frauen in jeglichem Stadium der Schwangerschaft optimal zu versorgen. Wir informieren umfassend und begleiten werdende Eltern in jede Richtung, für die sie sich entscheiden. Die Bedürfnisse des Babys stehen bei uns im Vordergrund. Die medizinische Versorgung richtet sich immer nach der Notwendigkeit. Absoluter Vorteil der Familienklinik sind die kurzen Wege. Frisch entbundene Frauen – auch mit einem Kaiserschnitt – können bequem und schnell ihre Frühgeborenen sehen, ohne die Klinik verlassen zu müssen. Intensiver Körperkontakt ist vor allem für Frühgeborene und kranke Kinder sehr wichtig. Durch die räumliche Nähe ist es jetzt möglich, oft bei ihnen zu sein. Das unterstützt das Stillen als geniale Ernährung, die zudem positiv für die emotionale Bindung vor allem bei kranken Kindern ist. So können junge Familien behutsam zusammen wachsen. Das speziell entwickelte Farbkonzept fördert die Wohlfühlatmosphäre bei den Patienten und beim Pflegepersonal.“

Susann Grabsch, Leitende Hebamme

„Die Familienklinik ist eine Klinik der kurzen Wege und der hohen Standards. Wir bieten Familien eine ganzheitliche Versorgung, indem die Kinderklinik und Geburtshilfe Tür-an-Tür arbeiten. Als Großstationsleitung sind wir für das Personalmanagement zuständig. Zur Sicherung der Pflegequalität setzen wir die vorgegebenen Pflegestandards auf den Stationen zusammen mit der Pflegegruppen- und Hebammenleitung um. Die hohe Qualität der Familienklinik besteht aus der einmaligen Wohlfühlatmosphäre durch das Farb- und Symbolkonzept, einer technischen Ausstattung auf höchstem Niveau und engagierten und qualifizierten Mitarbeitern. Die Umsetzung der fachgerechten Vorgaben eines Perinatalzentrums Level 1 ruht in der Familienklinik auf vielen Schultern. Deshalb legen wir den größten Wert auf die progressive Mitarbeiterplanung und Weiterentwicklung durch Schulungen und Weiterbildungen. Wir sind stationsübergreifend bestens vernetzt und ständig im Kontakt und Austausch zum Wohl der Familien in unserer Familienklinik.“

Henriette Hall, Großstationsleiterin Gynäkologie
Christiane Dittmann, Großstationsleitung Kinder- und Jugendmedizin

| FAMILIENKLINIK LIPPE

Farb- und Symbolkonzept

Farben wirken unterschiedlich und verbreiten eine bestimmte Atmosphäre und Stimmung. Grün ist natürlich und frisch, Gelb ist sonnig und anregend, Blau ist entspannend und beruhigend. Oberflächenstrukturen von Möbeln und Vorhängen sowie Licht verstärken die jeweilige Farbwirkung. Genau dieses Wissen um die Effekte von Farben und Symbole hat die Innengestaltung der Familienklinik maßgeblich beeinflusst.

Genauso wichtig wie die hochmoderne technische Ausstattung ist das Design mit Farben und Materialien, damit sich Patienten und Besucher, Personal und Ärzte rundherum wohlfühlen. Innenarchitektin Steffi Will der Architektengruppe Schweitzer+Partner ist für das durchdachte Farbkonzept verantwortlich.

Steffi Will: Das Leitthema Natur bestimmt das Farb- und Symbolkonzept, das wir in seiner Vielfalt für jede Etage mit ausgewählten Farben und Motiven immer wieder anders interpretiert haben. Dafür haben wir grafische Elemente, verspielte Motive und moderne, zeitgemäße Fototapeten kombiniert. Die speziellen Farben und Themen dienen als Leitsystem und zur Orientierung auf der einen Seite und erzeugen auf der anderen Seite eine bestimmte wohltuende Wirkung.

Steffi Will: Der spielerische Umgang mit einprägsamen, sympathischen Motiven und Farben erleichtert gerade kleinen Patienten die Orientierung und nimmt ihnen zusätzlich die Angst. Zum Beispiel ist es viel schöner, sich an sein Patientenzimmer zu erinnern, das von einem Elefanten bewacht wird, als sich die Zimmernummer zu merken. Die von Raum zu Raum wechselnden Farben auf den Türpaneelen sind ebenso einprägsamer und setzen kein Lesen voraus, welches bei den Kleinsten ja nicht vorausgesetzt werden kann. Auch spüren die Patienten eine Grundstimmung durch Farben, die von Ebene zu Ebene wechselt und bei der Orientierung behilflich ist.

Steffi Will: Das Untergeschoss mit Entbindungsstation und Kinderintensivstation steht unter dem Motto „Wohlbefinden, neues Leben, Hoffnung“ und ist in Hellgelb und Hellorange gestaltet. Dazu passend finden sich auf den verschiedenfarbigen Türpaneelen Zeichnungen von Strandtieren wie Muscheln und Seesterne. Im Erdgeschoss sind die Ambulanzen für Frauen und für Kinder untergebracht. Hier herrscht ein frisches Grün vor mit Naturmotiven wie Schmetterlingen, Marienkäfer und Blüten. Es stehen Geborgenheit, Ruhe und Harmonie im Vordergrund. Um lange Flure lebendig zu gestalten, haben wir eine Pusteblume mit vielen kleinen weggewehten Samenkörnern gezeichnet, die sich über die gesamte Wand erstrecken. Beleuchtungselemente an Flurkreuzungen verkürzen den Flur optisch und werfen Farbspiele an die Wand.

Steffi Will: „Lebendigkeit, Lebensereignisse, Naturereignisse“ sind die Themen auf der Wochenstation im 1. Obergeschoss. Die warme Farblinie ist bunt und fröhlich. Die Farben heißen zum Beispiel Gold, Curry, Yellow, Ceylon, Coral, Siena und Orange. Bei der Kinderstation im 2. Obergeschoss dominieren die Komplementärfarben Blau und Orange. Hier geht es frisch, jugendlich, frech und fröhlich zu. Dazu haben wir Motive aus der Unterwasserwelt wie Korallenfische kombiniert. Für die Mutter-Kind-Station im 3. Obergeschoss haben wir uns für warmes Rot und Orange entschieden. Eine Safari-Tierwelt mit Muttertieren und ihrem kleinen Nachwuchs bevölkert diese Etage.

Steffi Will: Die Natur-und Tierthemen sind mit Graphiken in Folientechnik auf Wand und Wandschutz sowie großflächige Wallpaper mit bunten Tier- und Naturmotiven umgesetzt. Die Bielefelder Künstlerin Petra Gorholt hat kleine bunt gemalte Figuren und Tiere seitlich der Türen von Untersuchungs- und Patientenzimmern neben farbige Orientierungsstellen aufgebracht. Das Mobiliar nimmt sich durch helle Töne zurück, die Innenflächen von Schränken sowie Vorhänge und Sichtschutz sind mit leuchtenden Farben gestaltet. Die Patientenbäder haben bunte Fliesen und symbolisieren Heiterkeit und Lebendigkeit. Auch die Gestaltung der Bodenbeläge wurde an das Farbkonzept angepasst: Kreisrunde farbige Intarsien verlaufen spielerisch über die Flure und leiten die kleinen Patienten in die jeweiligen Räume.

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