In einem feierlichen Rahmen ist gestern Prof. Dr. Frank Hartmann nach jahrzehntelangem Wirken als Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie am Klinikum Lippe in den Ruhestand verabschiedet worden…

Das Klinikum Lippe ist mit dem Siegel „FABEL-haft familienfreundlich in Lippe“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand im Rahmen…

Der große Saal im Campus 9 war bis auf den letzten Platz gefüllt: Gemeinsam mit dem Kreis Lippe hatte das Klinikum Lippe erstmals zur Veranstaltung „Klinik meets Rettungsdienst“ eingeladen. Ziel des neuen Formats ist es, die sektorenübergreifende Kommunikation…

Frischer Wind für die Pflege: 21 Talente, sieben Nationen, ein Ziel

Mit großer Freude begrüßten die Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe GmbH gemeinsam mit den Kreiskliniken Herford-Bünde und dem Klinikum Lippe am 1. April insgesamt 21 Auszubildende, die ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann aufnehmen. Sieben Auszubildende davon fangen ihre Karriere beim Klinikum Lippe an.

Der Ausbildungsstart markiert nicht nur den Beginn eines neuen beruflichen Lebensabschnitts, sondern steht auch für gelebte Vielfalt und internationale Zusammenarbeit: Die neuen Auszubildenden stammen aus sieben verschiedenen Ländern und bringen damit eine beeindruckende Bandbreite an kulturellen Hintergründen, Sprachen und Erfahrungen mit.

„Unsere neuen Auszubildenden spiegeln die Realität der modernen Pflege wider: International, engagiert und voller Motivation“, betont Kursleiter Dirk Zimmermann von der Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe GmbH. „Diese Vielfalt ist ein großer Gewinn für uns alle: die Teams in den Einrichtungen, für die Patientinnen und Patienten und nicht zuletzt für die Auszubildenden selbst, die voneinander lernen und gemeinsam wachsen können.“

Der Startschuss fiel mit einem gemeinsamen Einführungstag, an dem es weniger um harte Lerninhalte als vielmehr um das Ankommen ging. Sich kennenlernen, Orientierung im Schulalltag finden und ein echtes Teamgefühl entwickeln standen ganz oben auf der Agenda. Die generalistische Pflegeausbildung qualifiziert die Auszubildenden für ein breites Spektrum pflegerischer Tätigkeiten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten. Sie verbindet theoretische Grundlagen mit intensiven Praxiseinsätzen und eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven.

Für die Region ist der Kursstart ein wichtiger Schritt, um die Versorgung auch in Zukunft auf sichere Beine zu stellen. Wir wünschen allen Auszubildenden einen guten Start und eine erfolgreiche Ausbildung.

Interesse an einer Karriere in der Pflege? Bewerbungen für den nächsten Starttermine am 1. August und 1. Oktober sind jederzeit willkommen.

Text und Bild: Schulen für Pflegeberufe Herford/Lippe, Yvonne Berthiot

Neubeginn und Abschied am Klinikum Lippe: Prof. Dr. Hartmann geht in Ruhestand, Prof. Dr. Dierks übernimmt die Klinikleitung

Gruppenbild

v.l.n.r.: Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Lippe, Univ.-Prof. Dr. Christine Dierks, Direktorin der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Lippe, und Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld © Universität Bielefeld

Univ.-Prof. Dr. Christine Dierks ist neue Leitung für die Hämatologie und Onkologie. Prof. Dr. Frank Hartmann geht in den Ruhestand.

Das Klinikum Lippe stellt die Weichen für die Zukunft: Univ.-Prof. Dr. Christine
Dierks übernimmt zum 01.04.2026 die Leitung der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie, die künftig als Universitätsklinik des Universitätsklinikum OWL geführt wird.

Gleichzeitig wird Prof. Dr. Frank Hartmann in den Ruhestand verabschiedet. Er hatte die Abteilung und das Klinikum Lippe über viele Jahre geprägt.

Innovative Therapien und Forschung im Fokus

Mit Univ.-Prof. Dr. med. Christine Dierks gewinnt das Klinikum Lippe eine ausgewiesene Expertin für moderne Krebsmedizin. Ihre Schwerpunkte reichen von Tumorimmunologie über CAR-T-Zelltherapien bis hin zu innovativer Diagnostik mit künstlicher Intelligenz.

Sie war kommissarische Leiterin der Hämato-Onkologie an der Universitätsklinik Halle und bringt umfangreiche Erfahrung aus Klinik, Forschung und internationaler Zusammenarbeit mit. Bei ersten Besuchen in Lemgo und Bielefeld sagte Dierks:

„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team neue Wege in der hämato-onkologischen Versorgung zu gehen. Forschung und moderne Therapie sollen bei uns Hand in Hand arbeiten – immer mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen.“

Abschied nach zwei Jahrzehnten

Neubeginn und Abschied gehen Hand in Hand. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat Prof. Dr. Frank Hartmann die Entwicklung der Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmedizin am Klinikum Lippe entscheidend mitgestaltet. Mit großem Engagement, viel Erfahrung und persönlicher Nähe zu seinen Patientinnen und Patienten hat er die Klinik geprägt. Prof. Hartmann sagt rückblickend:

„Die Arbeit hier war für mich eine Lebensaufgabe. Ich bin dankbar für ein großartiges Team und die vielen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“

Dank und Ausblick

Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Lippe, betont:

„Wir bedanken uns bei Prof. Hartmann für sein herausragendes Engagement und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute. Gleichzeitig freuen wir uns, dass durch die Expertise von Prof. Dr. Dierks der Ausbau der Stammzelltherapie weiter Fahrt aufnimmt. Damit gehen wir den nächsten wichtigen Schritt gemeinsam mit den anderen Kliniken des Universitätsklinikums OWL in Richtung medizinischer Spitzenversorgung in Ostwestfalen-Lippe.“

Prof. Dr. Dorothee Bremerich, Medizinische Geschäftsführerin des Klinikum Lippe, ergänzt:

„Die Onkologie lebt von Kooperation und Innovation. Das gilt für die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit im Klinikum Lippe, aber auch für die Vernetzung im UK OWL. Durch gemeinsame Strukturen, gebündelte Expertise und moderne Therapieverfahren schaffen wir eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten direkt: Sie erhalten individuelle, moderne Krebstherapie in einem starken regionalen Verbund.“

 

Rückblick: Lippischer Pflegetag 2026 – „Interprofessionelle Versorgung Hochbetagter“

Die Reanimation des Lippischen Pflegetags war ein voller Erfolg!

Bereits vor Anmeldeschluss war die Veranstaltung komplett ausgebucht – ein deutliches Zeichen, dass das Thema Interprofessionelle Versorgung Hochbetagter bei Fachkräften auf großes Interesse stößt.

Geschäftsführung und Pflegedirektor des Klinikum Lippe begrüßten über 150 Teilnehmende aus verschiedenen Berufsgruppen, darunter:

  • Pflegefachpersonal,
  • Therapeuten,
  • Mediziner,
  • MFA
  • und Sozialarbeiter.

Neben Mitarbeitenden aus ambulanten Pflegediensten, stationärer Langzeitpflege, Praxen, Beratungsangeboten und Ausbildungseinrichtungen in Lippe waren auch Kolleginnen und Kollegen aus Akutkliniken der Nachbarkreise Paderborn, Gütersloh, Hameln sowie der Stadt Bielefeld angereist.

Auftakt

Die Keynote-Vorträge bildeten den Auftakt des Tages. Prof. Christoph Redecker vom KLL referierte praxisnah zu Bewegungsstörungen im Alter mit Schwerpunkt Parkinson, während Prof. Timo Prell von der Universität Jena die Quantifizierung funktioneller Aktivitäten vorstellte. Beide Vorträge fanden in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal großen Anklang und boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Forschung und klinische Praxis.

Workshops und Podiumsdiskussion

Im Anschluss fanden drei parallele Workshop-Runden statt, in denen insgesamt 18 Kurzimpulse zu verschiedenen Facetten des Alterns präsentiert wurden. Die Beiträge kamen aus unterschiedlichen Bereichen:

  • Pflege,
  • Medizin,
  • Physiotherapie,
  • Ernährungsberatung
  • und Sozialdienst.

Ergänzend stellten Tanja Lupuljev von der Altenhilfeplanung und Quartiersentwicklung im Kreis Lippe die prognostizierte Entwicklung des lokalen Pflegebedarfs sowie die vorhandenen Versorgungsstrukturen und Personalressourcen dar. Petra Melching, Allgemeinmedizinerin, ergänzte mit praktischen Beispielen aus der hausärztlichen Versorgung und den Schnittstellen zu Klinik und Weiterversorgern.

„Und jetzt -Was ist zu tun“ 

Mit dieser Frage leitete Moderator Uwe Borchers die abschließende Podiumsdiskussion ein, bei der zentrale Akteurinnen und Akteure aus Klinik, Pflege und Hausärztlicher Versorgung gemeinsam diskutierten. Unter reger Publikumsbeteiligung wurden Probleme benannt, Erfahrungen ausgetauscht und erste Lösungsansätze skizziert. Die Diskussionsrunde bot einen lebendigen Abschluss des Tages und verdeutlichte die Relevanz der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Versorgung hochbetagter Menschen.

Besonderer Dank

Ein besonderer Dank gilt der Küche Lieme für die hervorragende Verpflegung, Emil Löwen aus der IT für die technische Vorbereitung und Standby sowie allen Helferinnen und Helfern aus der Pflege, die den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ermöglicht haben. Zudem konnten durch eine Waffelverkaufsaktion Spenden an die Clowns-Visiten und den Ambulanten Hospizdienst weitergeleitet werden.

Fazit

Am Ende das Tages war deutlich: Der Lippische Pflegetag 2026 hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch den interprofessionellen Austausch gefördert und die Zusammenarbeit zwischen Klinik, Pflege, Therapie und Sozialdiensten gestärkt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv, und viele sprachen den Wunsch aus, dieses Fortbildungsformat regelmäßig fortzuführen.

„Die Pflege ist entscheidend für die Genesung der Patienten“,

betonte eine Teilnehmerin und machte damit deutlich, wie zentral die Pflege in allen Versorgungsbereichen ist.

Mehr als Therapie: Wie Boxen Parkinson-Patienten stärkt

9. Netzwerktreffen
PNOWL+ am 18.03.2026
im CIIT Auditorium Lemgo

„Teilnehmer berichten uns: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal wieder eine Treppe hochlaufe – einfach so.“ Der Satz fällt leise. Fast nebenbei. Und doch bleibt er im Raum stehen.

Es ist der 18. März, 9. Netzwerktreffen des Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+. 84 Menschen sind nach Lemgo gekommen – Physiotherapeuten, Logopäden, Pflegekräfte, Apotheker, Ärztinnen und Ärzte. Einige sind sogar aus Niedersachsen angereist. Sie alle eint ein Thema: Parkinson. Und die Frage, wie Versorgung besser gelingen kann.

Man hört Stühle rücken, leises Murmeln, dann konzentrierte Stille. Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am Klinikum Lippe, ausgewiesener Parkinson-Experte und Initiator des Netzwerktreffens, sagt zu Veranstaltungsbeginn: „Parkinson ist nicht gleich Parkinson. Der Verlauf dieser Erkrankung hängt stark vom Lebensstil ab.“ Allen Expertinnen und Experten, die aus verschiedenen Berufsgruppen an diesem Abend zusammengekommen sind, ist klar: Es geht hier nicht nur um Krankheit. Es geht um Lebensqualität und Leben mit Parkinson.

Die Fakten sind schnell genannt: Parkinson wird durch Dopaminmangel verursacht. Es gibt medikamentöse Therapien. Wichtig sind vor allem aber therapeutische und aktivierende Ansätze sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Prof. Redecker ist es wichtig, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die Perspektiven auf Parkinson zu verändern. Er weiß: „Es gibt nicht den einen Ansatz, der allen Parkinson-Patienten hilft. Parkinson verläuft sehr individuell. Ein Couchpotato hat andere Symptome als ein aktiver Mensch.“

Der Perspektivwechsel und der Wissenstransfer ist auch der Ansatz des Parkinsonnetzes OstwestfalenLippe+. Es ist eines von insgesamt 21 Netzwerken in Deutschland, die untereinander gut vernetzt sind. Der Netzwerkatlas wächst. Und mit ihm die Erkenntnis: Gute Versorgung entsteht nur gemeinsam.

Nach dem Vortrag starten drei Workshops. In einem davon erzählen Kai Gutmann und Beke Bas vom „Parkinson-Boxen“. Vor einem halben Jahr hat die Sportschule Tosa Inu in Lemgo dieses neue Angebot organisiert und seitdem an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst. Kai Gutmann, Inhaber des Studios, erzählt: „Es ist sehr beeindruckend, wenn die Kursteilnehmer mit unsicheren Schritten zu uns ins Studio kommen und nach dem Training plötzlich selbstständig die Treppenstufen aus dem Studio heraus bewältigen können. Die Teilnehmer berichten uns: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal wieder eine Treppe hochlaufe – einfach so.“

v.l.n.r.: Kai Gutmann und
Beke Bas von der Sportschule
Tosa Inu in Lemgo und Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie am Klinikum Lippe

Beke Bas, 32 Jahre alt, Profiboxerin, dreifache Weltmeisterin im Leichtgewicht, Boxtrainerin und gelernte Heilerziehungspflegerin, erinnert sich: „Wir haben schnell festgestellt, dass die Balance das größte Problem für die Parkinson-Patienten ist.“ Die ersten Trainingsstunden beschreibt sie so: „Zögerliche Bewegungen. Unsicherheit. Unterschiedliche Krankheitsverläufe, unterschiedliches Alter von Anfang 30 bis 85 Jahre, Männer und Frauen, alle auf einem anderen Stand. Das war eine Herausforderung. Wir mussten unser Training zu Beginn sehr anpassen. Übungen, die geplant waren, funktionierten nicht. Also wurde neu gedacht.“

Kai Gutmann ergänzt: „Wir haben dann langsamer, kleinschrittiger, präziser trainiert. Erst Aufwärmen. Dann einfache Bewegungen. Dann erste Schläge. Sechs Schläge kombiniert – und plötzlich entsteht mehr Sicherheit.“ Sechs Basisschläge lernen die Teilnehmenden, darunter gerade Schläge und Haken, aber auch Kombinationen. Was nach hartem Sport klingt, ist in der Realität mehr als Training. Es ist ein Stück weit Therapie: Gleichgewicht, Koordination und Bewegungssicherheit werden trainiert. „Nach diesem halben Jahr können wir sagen, dass die Teilnehmenden heute stabiler stehen und gehen und sich einfach auch mehr trauen“, sagt Kai Gutmann. Das Training findet einmal wöchentlich statt. Eine halbe Stunde Aufwärmen, dann Partnerübungen und Kombinationen. Aus zwölf Teilnehmenden sind sieben geworden. Nicht, weil das Angebot nicht funktioniert – sondern, weil es sich weiterentwickelt. Weil es fordert. Und weil Parkinsonpatienten viele Herausforderungen zu bewältigen haben.

Am Ende des Netzwerktreffens bleibt die Erkenntnis: Parkinson-Therapie funktioniert nur im Zusammenspiel. Medizin, Therapie, Pflege – und eben auch neue Ansätze wie das Boxen.

Das Parkinsonnetz OstwestfalenLippe+ besteht seit drei Jahren und trifft sich vier Mal pro Jahr – drei Mal vor Ort und einmal digital. Das Ziel des Netzwerkes ist es, die Versorgung von Menschen mit Parkinson in OWL zu verbessern. Die Netzwerkmitglieder sind überzeugt: Das geht nur mit vereinten Kräften, wenn Ärzte, Therapeuten, Pflege, Sanitätshäuser und weitere an der Versorgung von Parkinson-Patienten beteiligte Bereiche möglichst gut zusammenarbeiten.

Mehr Informationen auf: www.pnowlp.de

Klinikum Lippe erneut als selbsthilfefreundliches Krankenhaus ausgezeichnet

Das Klinikum Lippe trägt erneut das Qualitätssiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Die Auszeichnung würdigt die enge, systematische und verlässliche Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen im Kreis Lippe.

Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe, betont: „Die Auszeichnung als selbsthilfefreundliches Krankenhaus zeigt, wie ernst wir die Beteiligung und Expertise unserer Patientinnen und Patienten nehmen. Selbsthilfegruppen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitskompetenz und unterstützen Betroffene in einer Phase, in der Austausch auf Augenhöhe besonders wichtig ist. Wir sind stolz auf diese Zusammenarbeit und werden sie weiter stärken.“

Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen und Angehörigen Raum für Information, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Sie ergänzen die professionelle medizinische Behandlung um wertvolle Erfahrungsperspektiven. Das Klinikum Lippe sieht diese Zusammenarbeit seit Jahren als festen Bestandteil einer patientenorientierten Versorgung. Die Grundlage bildet dabei ein gemeinsames Qualitätsverständnis, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte des Klinikums Lippe, weiß aus der Zusammenarbeit: „Selbsthilfe lebt von Begegnung und Vertrauen. Wir schaffen im Klinikalltag aktiv Räume dafür – von Informationsangeboten über Vermittlung bis hin zu gemeinsamen Projekten. Die kontinuierliche Qualitätssicherung zeigt, wie wertvoll und nachhaltig diese Kooperationen sind.“

Im Kreis Lippe engagieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern, einige kooperieren mit dem Onkologischen Zentrum Lippe und den Organkrebszentren. Die Selbsthilfekontaktstelle im Kreis Lippe ist dabei zentrale Anlaufstelle und unterstützt sowohl Betroffene als auch die kooperierenden Einrichtungen.

„Das Klinikum Lippe ist ein verlässlicher Partner. Die systematische Umsetzung der Qualitätskriterien erleichtert die Zusammenarbeit enorm und verbessert die Sichtbarkeit der Selbsthilfe für Patientinnen und Patienten im gesamten Kreis Lippe“, ergänzt Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe.

Die bundesweit festgelegten Qualitätskriterien der Selbsthilfefreundlichkeit wurden speziell für Krankenhäuser entwickelt und beschreiben zentrale Anforderungen für eine gute und nachhaltige Kooperation. Sie beschreiben unter anderem die Einbindung der Selbsthilfe in Informationsangebote des Krankenhauses, die Förderung des Austauschs zwischen Patientinnen und Patienten und Selbsthilfegruppen, die Bereitstellung verlässlicher Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie transparente Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Sie bieten eine klare Orientierung, wie eine dauerhafte und optimale Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

Gruppenfoto

v.l.n.r.: Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe, Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Lippe, Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte Klinikum Lippe, Fikrete Schlottmann, Qualitätsmanagement Klinikum Lippe. (© Klinikum Lippe)

Ärztliche Direktoren an den Klinikstandorten Detmold und Lemgo gewählt

Die Chefärztinnen und Chefärzte des Klinikum Lippe haben ihre neuen ärztlichen Direktoren gewählt. Die Wahl stärkt die medizinische Leitung an den Klinikstandorten Detmold und Lemgo und setzt ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung der Patientenversorgung im Kreis Lippe.

Ärztliche Direktoren für den Standort Detmold

Für das Klinikum Lippe am Standort Detmold übernimmt weiterhin Univ.-Prof. Dr. Johannes J. Tebbe die Funktion des Ärztlichen Direktors. Zu seinem Stellvertreter wurde Univ.-Prof. Dr. Dr. Michel Eisenblätter gewählt. Beide bringen langjährige klinische Erfahrung und umfassende wissenschaftliche Expertise mit.

Führungsteam für den Standort Lemgo

Am Standort Lemgo wurde Prof. Dr. Christoph Friedrich zum neuen Ärztlichen Direktor gewählt. Sein Stellvertreter ist Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker. Das neue Leitungsteam steht für kontinuierliche Qualitätsentwicklung, moderne Medizin und eine starke akademische Ausrichtung im Rahmen des Universitätsklinikums OWL.

Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer, freut sich: „Die Wahl der Ärztlichen Direktoren trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung der medizinischen Qualität, zur Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit und zur Verzahnung von Klinik und Wissenschaft bei. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine weiterhin hochwertige, verlässliche und moderne Versorgung an beiden Standorten.“

Auch Prof. Dr. Dorothee Bremerich, Medizinische Geschäftsführerin, gratuliert zur Wahl und betont: „Die ärztlichen Direktoren leisten einen zentralen Beitrag zur strategischen Weiterentwicklung unseres Hauses. Wir danken den Gewählten für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, und freuen uns auf die gemeinsame Gestaltung der zukünftigen Medizin in Lippe.“

 

Gruppenbild

v.l.n.r.: Dr. Niklas Cruse, Univ.-Prof. Dr. Christoph Redecker, Univ.-Prof. Dr. Johannes J. Tebbe, Univ.-Prof. Dr. Dr. Michel Eisenblätter, Prof. Dr. Christoph Friedrich, Prof. Dr. Dorothee Bremerich

Erfolgreicher Abschluss des Lehrgangs „Leitung einer Station / eines Bereiches“

Am 23. Februar 2026 haben sieben Mitarbeitende des Klinikum Lippe den Lehrgang „Leitung einer Station / eines Bereiches“ erfolgreich abgeschlossen. Über einen Zeitraum von 15 Monaten vertieften sie ihre Kenntnisse in den Bereichen Führung, Organisation und Kommunikation und bereiteten sich intensiv auf zukünftige Leitungsaufgaben vor.
Zu den Absolventinnen und Absolventen gehören: Alexander Bär, Alina Baroke, Steffi Lilie, Arthur Nering, Tim Röwekamp, Melanie Schmuck und Lena Wattenberg.
Der Lehrgang vermittelt umfassende Inhalte zu Personalführung, Teammoderation, Qualitätsmanagement sowie rechtlichen Grundlagen im Gesundheitswesen. Ziel ist es, angehende Führungskräfte für die vielfältigen Anforderungen im klinischen Alltag zu qualifizieren.
Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeitenden diese anspruchsvolle Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Gut ausgebildete Führungskräfte sind entscheidend für eine hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten und stärken das gesamte Team.
Das Klinikum Lippe gratuliert allen Teilnehmenden herzlich zum Abschluss und wünscht ihnen für ihre zukünftigen Aufgaben viel Erfolg. Mit ihrem neuen Wissen und den erweiterten Kompetenzen tragen sie maßgeblich zur Weiterentwicklung der Bereiche bei, die sie künftig führen werden.
Eine Gruppe von Menschen

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs „Leitung einer Station / eines Bereiches“ am Klinikum Lippe.

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