| Adipositaszentrum Lippe

Allgemeine Fragen
Sprechstunden nach Vereinbarung
Koordinator: Ralf Sann
Bürozeit Montag bis Donnerstag 7 bis 14 Uhr
Telefon 05231 72-5584
Fax 05231 72-1046 oder E-Mail

Stellungnahme / OP-Planung / Nachsorge
Sprechstunden nach Vereinbarung
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Sekretariat: Julia Lohmeyer
Telefon 05231 72-1151
Fax 05231 72-1045

| ADIPOSITASZENTRUM LIPPE

Was wir für Sie tun können

Am Klinikum Lippe werden seit Anfang der 2000er bariatrische Operationen durchgeführt. Zu Beginn in Form von verstellbaren Magenbändern, ab 2008 auch als Schlauchmagen und Magenbypass. Im Jahr 2008 wurde auch der erste multimodale Kurs gestartet, damals noch unter Schirmherrschaft der Selbsthilfegruppe. Seit 2010 sind die Kurse ″Abnehmen mit System″ ganz in der Hand des Klinikums. Seither steigen die OP-Zahlen stetig an, so dass wir momentan circa 100 Patienten pro Jahr bariatrisch operieren.

Im Adipositaszentrum Lippe werden bariatrische Operationen an Menschen mit einem Body-Mass-Index ab 40, bei schwerwiegenden Begleiterkrankungen bei einem BMI ab 35, durchgeführt. Wir bieten den Betroffenen eine operative Therapie an, wenn im Vorfeld alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie verfügt über Kompetenzen in den unterschiedlichen chirurgischen Verfahren zur Gewichtsreduzierung. Hochmodernste Technik ermöglicht die neuesten laparoskopischen und computerassistierten Anwendungen bis hin zur Nutzung eines Robotiksystems.

Unser Behandlungskonzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz als multimodales Konzept mit Ernährungsberatung und Bewegungstraining. Wir bieten Interessierten regelmäßig sechsmonatige OP-Vorbereitungskurse an. Durch enge Zusammenarbeit mit internen Kooperationspartnern, wie der Gastroenterologie oder der Ernährungsberatung sowie externen Kooperationspartnern im Bereich der Nachsorge können für unsere Patienten optimale Behandlungsergebnisse erreicht werden.

Geleitet wird das Adipositaszentrum von Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hiller und dem leitenden Arzt der chirurgischen Klinik Dr. Michael Leitz. Beide sind Experten im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und haben zahlreiche Eingriffe aller Schwierigkeitsgrade erfolgreich durchgeführt.

Prof. Dr. med.<br />Wolfgang Hiller

Prof. Dr. med.
Wolfgang Hiller

Zentrumsleitung

Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. med.<br />Michael Leitz

Dr. med.
Michael Leitz

Leitender Arzt
Swar Alhisso

Swar Alhisso

Oberarzt
Dr. med.<br />Jan Hoppe

Dr. med.
Jan Hoppe

Facharzt
Ralf Sann

Ralf Sann

Zentrumskoordinator
Sabine Brandt

Sabine Brandt

Ernährungsberatung
Silka Göhler

Silka Göhler

Ernährungsberatung
Brigitte Mühlenkord

Brigitte Mühlenkord

Ernährungsberatung
Anja Redecker-Kohlwey

Anja Redecker-Kohlwey

Verhaltenstraining
Denise Menge

Denise Menge

Verhaltenstraining

Erstkontakt

Sie möchten sich über die Möglichkeiten der bariatrischen Chirurgie am Adipositaszentrum Lippe informieren?

Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Zentrumskoordinator, Ralf Sann auf. Er wird Sie kompetent beraten, den Handlungsspielraum abstecken und Ihnen mögliche weitere Schritte erläutern.

Sie erreichen ihn von Montag bis Donnerstag von 7 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 05231 72-5584, per E-Mail oder über das Kontaktformular.

| ADIPOSITASZENTRUM

Leistungsspektrum

Wir bieten jede Woche kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräche an. Nach einer umfassenden Beurteilung Ihres Gesundheitszustands können unsere medizinischen Experten Ihnen sagen, ob ein chirurgischer Eingriff zur Gewichtsreduzierung für Sie infrage kommt.

Wir möchten Sie unterstützen und Ihnen Mut machen, etwas zu verändern und das Problem „Adipositas“ anzugehen. Deshalb bieten wir Ihnen unseren multimodalen OP-Vorbereitungskurs „Abnehmen mit System“ an. Wichtige Ziele sind eine optimale Vorbereitung auf die bariatrische Chirurgie, eine nachhaltige Ernährungs- und Verhaltensumstellung und mehr Freude am Leben!

Zielgruppe

Menschen ab einem BMI größer/gleich 35kg/m², die eine bariatrische Operation planen

Unsere Ziele

  • Bewusstseins- und Verhaltensmodifikation
  • Heranführen an regelmäßige Bewegung
  • Vorbereitung auf die OP und auf das Leben danach
  • Hilfe beim Erstellen eines Kostenübernahmeantrags der OP-Kosten

Konservative Maßnahmen als Vorbereitung einer Adipositas-Operation

  • Ernährungsschulung (Inhalt des Kurses)
  • Verhaltensschulung (Inhalt des Kurses)
  • Bewegungstraining/körperliche Aktivität (muss vom Teilnehmer in Eigenregie organisiert und geleistet werden)
    Um auch die Säule “Bewegung“ abzudecken, empfehlen wir Ihnen die Teilnahme an einer Reha-Sport Gruppe in einem Reha-Studio Ihrer Wahl (2-mal/Woche à 45 min). Für Reha-Sport benötigen Sie eine von Ihrer Krankenkasse genehmigte Verordnung Ihres Hausarztes / Orthopäden).
    Weitere Möglichkeiten sind Sportvereine, Fitness-Studios oder Training in Eigenregie.

Kursinfos

  • Beginn: alle 6 – 8 Wochen
  • Kursdauer: 6 Monate
  • Schulungsort: Detmold, Klinikum-Lippe
  • Fester Kurstag (Montag – Donnerstag)
  • Geschlossene Gruppen
  • Max. 12 Teilnehmer
  • Referenten: Ärzte im Klinikum Lippe, Ernährungsberaterinnen, Verhaltenstrainer, Fachkoordinator

Kursumfang

  • 1 Einführungsveranstaltung mit allen Kursdozenten – 90 min
  • 6 Einheiten Ernährungstraining à 90 min
  • 1 Praxiseinheit Kochen à 180 min
  • 1 Einzelberatung Ernährung – 45 min
  • 6 Einheiten Verhaltenstraining à 90 min
  • 1 Einzelberatung Verhalten – 45 min
  • 1 Einheit “Der Weg zur OP“ / Ablauf & Planung / Hilfe zur Selbsthilfe – 90 min
  • 1 Einheit ″ Antrag auf Kostenübernahme″ – 90 min
  • 1 Einheit ″ Chirurgische Verfahren: Chancen, Risiken, Komplikationen, realistische Ziele – 90 min
  • 1 Einheit ″Nachsorge/Supplemente″ – 90 min
  • 1 Abschlussveranstaltung mit allen Kursdozenten – 30 min

Voraussetzung für eine erfolgreiche Wertung ist die Teilnahme an mindestens 80 Prozent der Schulungseinheiten. Ein selbstorganisiertes, vollständig dokumentiertes Bewegungsprogramm, mindestens 2-mal eine Stunde pro Woche. Ausreichend Motivation und den Willen etwas verändern zu wollen

Heutzutage erfolgen die meisten chirurgischen Eingriffe zur Gewichtsreduzierung laparoskopisch. Das bedeutet, dass kleine Einschnitte am Bauch vorgenommen werden, durch die eine laparoskopische Kamera und chirurgische Instrumente eingeführt werden (Schlüssellochtechnik). Der Chirurg führt den Eingriff über einen Videomonitor durch. Laparoskopische Verfahren sind weniger invasiv als „offene“ Verfahren. Das heißt, dass auch das Infektionsrisiko geringer ist, weniger Narben zurückbleiben und eine schnellere Genesung möglich ist. Seit 2018 ist die computerassistierte Chirurgie etabliert, die  in bestimmten Fällen noch präziseres Arbeiten ermöglicht.

Bei einer Magenbypass-Operation wird zur Gewichtsreduzierung der Magen erheblich verkleinert. Hierbei wird der erste Teil des Dünndarms durch einen Bypass ersetzt, so dass der Patient weniger essen kann und weniger Kalorien aufgenommen werden. Magen-Darm-Hormone, die bei der Appetitkontrolle eine Rolle spielen, werden ebenfalls verändert. Hierfür sind zwei Schritte notwendig: Zum einen wird der Magen verkleinert sowie geteilt und zum anderen wird der Magen-Darm-Trakt rekonstruiert.

Bei einer Schlauchmagen-Operation wird der Magen auf etwa 25 % seiner ursprünglichen Größe verkleinert. Durch einen verkleinerten Magen kommt es zu einem verringerten Hungergefühl und es stellt sich schneller ein Sättigungsgefühl ein. So kann ein stetiger Gewichtsverlust sichergestellt werden. Dieser Eingriff wird ausschließlich am Magen vorgenommen, der Darm ist nicht beteiligt.

Ein Anastomosen-Magenbypass (auch One Anastomosis Gastric Bypass oder Mini-Magenbypass) stellt eine Alternative zur Magenbypass-Operation dar. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Verfahren besteht vor allem darin, dass bei der Magenbypass-Operation zwei neue Darmverbindungen (Anastomosen) geschaffen werden, beim Mini-Magenbypass nur eine.

| ADIPOSITASZENTRUM

Video & Audio

| ADIPOSITASZENTRUM

Zentrumspartner

| DOWNLOADS

Informationen zum Herunterladen

| ADIPOSITASZENTRUM

Fragen und Antworten

Ein bariatrischer Eingriff dient zur Gewichtsreduzierung.

Dies ist auf unterschiedliche Weise möglich:

durch restriktive Eingriffe

durch restriktive und malabsorptive Eingriffe.

Bei restriktiven Eingriffen (Gastric Sleeve oder Schlauchmagen) wird die Größe des Magens verringert, so dass Sie automatisch weniger essen. Bei malabsorptiven Eingriffen (Magenbypass) wird ein Bypass im Verdauungstrakt gelegt, so dass der Körper die zugeführte Nahrung anders verdaut und auf diese Weise weniger Kalorien aufnimmt.

Übergewicht zu behandeln, kann schwierig sein. Haben Sie bereits andere medizinisch überwachte Methoden zur Gewichtsreduzierung ohne Erfolg ausprobiert, könnte ein chirurgischer Eingriff eventuell das Richtige für Sie sein? Es hat sich gezeigt, dass chirurgische Eingriffe zur Gewichtsreduzierung einen dauerhaften Gewichtsverlust erzielen können.

Auswahl ist abhängig von Ihrem BMI und Gesundheitszustand

Gemäß internationalen Richtlinien kann ein chirurgischer Eingriff zur Gewichtsreduzierung in Betracht gezogen werden, wenn der BMI über 40 liegt. Ein chirurgischer Eingriff kann ebenfalls eine Option darstellen, wenn Ihr BMI zwischen 30 und 40 liegt und bei Ihnen Typ-2-Diabetes und/oder eine andere lebensbedrohende und mit Ihrem Übergewicht zusammenhängende Krankheit diagnostiziert wurde.

Bei den meisten Patienten zeigt sich der Nutzen eines gewichtsreduzierenden Eingriffs beinahe direkt nach dem Eingriff. Die Patienten beginnen bereits unmittelbar nach dem Eingriff Gewicht zu verlieren. Nach einiger Zeit können auch die meisten Krankheiten, die mit dem Übergewicht in Zusammenhang stehen, wie z. B. Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, erhöhter Cholesterinspiegel und Bluthochdruck, sich deutlich verbessern oder gar ganz abklingen (Datenquelle: Brethauer SA, Chand B, Schauer PR, Risks and benefits of bariatric surgery: Current evidence, Cleveland Journal of Medicine, vol. 73, 2006).

Verbesserte Lebensqualität

Der Gewichtsverlust, der durch einen chirurgischen Eingriff zur Gewichtsreduzierung erzielt werden kann, ist so erheblich, dass eine Depression gelindert werden kann und dass Erkrankungen wie Schlafapnoe, Gelenkschmerzen, eine erektile Dysfunktion und Unfruchtbarkeit bei Frauen entweder gelindert werden können oder sogar ganz abklingen, was letztendlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität für Patienten führt (Datenquelle: Brethauer SA, Chand 8, Schauer PR, Risks and benefits of bariatric surgery: Current evidence, Cleveland Journal of Medicine, vol. 73, 2006).

Ein chirurgischer Eingriff zur Gewichtsreduzierung stellt den Beginn eines neuen Kapitels in Ihrem Leben dar. Bereits in den Wochen vor dem Eingriff werden Sie Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil vollkommen umstellen müssen. Hier erhalten Sie eine Übersicht über das gesamte Verfahren, so dass Sie wissen, was Sie erwartet.

3 Wochen vor der Operation

  • Als Vorbereitung auf den chirurgischen Eingriff bitten wir Sie eine Eiweißphase einzuhalten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie vom Ernährungsteam.
  • Bewegen Sie sich täglich mind. 20 Minuten
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf
  • Setzen Sie Medikamente ab, die sich auf Ihre Genesung auswirken könnten, wie z. B. Blutverdünner (nach Rücksprache mit den Ärzten)
  • Sie führen ein Gespräch mit dem chirurgischen Team
  • Sie besprechen die Einzelheiten des Eingriffs
  • Ihr Herz-/Lungenstatus, Ihr Blutdruck, Ihr Körpergewicht und Ihr BMI werden kontrolliert

Der Tag vor der Operation

  • Sie erfahren, wann und wo der chirurgische Eingriff durchgeführt wird
  • Sie führen ein Gespräch mit dem Narkosearzt
  • Es werden Vorbereitungen für den chirurgischen Eingriff getroffen
  • Die postoperative Nachsorge wird besprochen
  • Ihnen werden intravenös Medikamente verabreicht

Die Operation

  • Der Eingriff dauert für gewöhnlich etwa eine Stunde.

Direkt nach der Operation

  • Behandlung von Schmerzen und Schwellungen
  • Trinken Sie viel Wasser
  • Bewegen Sie sich und gehen Sie etwas

1 bis 3 Tage nach der Operation

  • Sie werden aus dem Krankenhaus entlassen
  • Es findet ein schneller und individueller Kostaufbau statt

2 bis 4 Wochen nach der Operation

  • Die meisten Patienten können wieder arbeiten

30 Tage nach der Operation

  • Wenn vorher keine Probleme bestehen, finden nun die ersten Nachuntersuchungen statt

4 bis 6 Monate nach der Operation

  • Sie ernähren sich weiterhin gesund
  • Es ist wichtig, dass Sie täglich leichte Sportübungen ausführen
  • Es finden Nachsorgeuntersuchungen und Beratungsgespräche mit dem Arzt statt

Bis zu 1 Jahr nach der Operation

  • Sie sollten Ihre neue Lebensweise weiterführen

Bei den meisten Patienten zeigt sich der Nutzen eines chirurgischen Eingriffs zur Gewichtsreduzierung beinahe direkt nach dem Eingriff. Ein chirurgischer Eingriff kann langfristig folgenden Nutzen bringen:

Erheblicher und dauerhafter Gewichtsverlust

  • Die meisten Patienten verlieren direkt nach dem Eingriff schnell an Gewicht und nehmen auch in den darauffolgenden 18 bis 24 Monaten nach dem Eingriff weiterhin ab.
  • Auch wenn einige Patienten nach 24 Monaten wieder etwas Gewicht zugenommen haben, kommt es sehr selten vor, dass Patienten wieder ihr ursprüngliches Gewicht erreichen.

Damit sich nach einem chirurgischen Eingriff zur Gewichtsreduzierung ein Erfolg zeigt, ist es wichtig, dass Sie sich an die Ernährungsempfehlungen halten und ausreichend Sport treiben. Unser klinischer Ernährungsspezialist wird Sie dabei unterstützen, einen Plan für die Zeit nach dem Eingriff zu erstellen, der speziell auf Ihre persönlichen Anforderungen ausgerichtet ist. Hierzu zählen nicht nur auf Sie zugeschnittene Speise- und Trainingspläne, sondern auch mögliche Einzelberatungsgespräche und Gruppenberatungssitzungen.

Sie werden nach einem vollständigen Kostaufbau aus der Klinik entlassen. Das bedeutet, dass Sie zu Hause schon feste Nahrung essen dürfen. In den ersten vier Wochen sollten Sie allerdings bei der Auswahl Ihre Nahrung noch vorsichtig sein. Sie erhalten bereits bei Ihrem Klinikaufenthalt ausführlich Information zur Auswahl Ihrer Nahrung von unserem Ernährungsteam.

Durch die operative Maßnahme ist das Magenvolumen vermindert, damit sind Sie in Ihrem Essverhalten beeinträchtigt. Sie können geringe Portionsgrößen essen und sollen sich ausreichend Zeit zum Essen und Kauen nehmen. Über den Tag verteilt sollten Sie kontinuierlich trinken.

Je nachdem, welche Operation bei Ihnen durchgeführt wird, müssen Sie eventuell mehrere Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe am Tag zu sich nehmen. Da Sie weniger Essen können, verringert sich auch die Aufnahme von Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Deshalb ist es wichtig, zusätzlich Multivitamin- und Mineralstoffpräparate einzunehmen. Es ist überaus wichtig, dass Sie die Vitamine einnehmen, die Ihnen von Ihrem Ernährungsspezialisten empfohlen wurden.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Operation, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Hierzu zählt hierzu auch das Absolvieren eines speziellen Abnehmkurses, den wir aus dem Adipositaszentrum heraus organisieren. Bei der korrekten Antragstellung für die Kostenübernahme unterstützen wir Sie gerne.

Vielen Menschen geht es wir Ihnen: Sie haben einen großen Beitrag zur Erhaltung Ihrer Gesundheit geleistet und Gewicht abgenommen. Dazu gratulieren wir Ihnen! Aber Ihr Hautmantel kommt mit der Schrumpfung nicht hinterher? Die Haut hängt und Sie wünschen Sich wieder eine straffe Silhouette?

Häufig ist es durch die Gewichtsschwankungen zu Rissen im Bindegewebe, den sogenannten Dehnungsstreifen oder Striae distensae gekommen. Dies zeigt, dass die Rückstellkräfte der Haut nicht mehr funktionieren können. Es ist völlig unterschiedlich und Veranlagungssache, ob dies schon nach 10 kg Gewichtsverlust oder erst ab 50 kg passiert.

Haut- und Weichteilüberschüsse, die diätresistent sind, schränken Sie nicht nur im Alltag ein und behindern Sie beim Sport, bei der Arbeit und beim Tragen Ihrer Lieblingskleidung. Sie führen auch zu Hautproblemen durch Scheuern, Feuchtigkeitskammern in Umschlagfalten und können zu Rückenbeschwerden mit bleibenden Funktionseinschränkungen führen.

Durch unsere wiederherstellenden Operationen können wir zum einen die „äußere“ Hülle in narbensparender Technik wieder herstellen, so dass Sie sich wieder wohl in Ihrer Haut fühlen, zum anderen können wir das muskuläre Gerüst rekonstruieren und stabilisieren, so dass Ihr Körper wieder gestärkt und auf lange Sicht wieder voll einsatzfähig ist.

Wir beraten Sie sehr gern individuell nach Ihren Wünschen zu den für Sie besten Möglichkeiten einer wiederherstellenden Operation. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Kommunikation mit Ihrer Krankenversicherung für die Antragstellung. Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin in unserer postbariatrischen Sprechstunde.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie

Kontaktformular für neue Patienten

3 + 2 = ?

ca. 100

bariatrische Operationen führen wir jährlich durch

6 bis 12 mal häufiger

sind Menschen mit Adipositas von Diabetes betroffen

95 % der Patienten

berichten von einer verbesserten Lebensqualität

Rund 25 %

der Deutschen sind stark übergewichtig