| Long-Covid-Ambulanz

Entscheidend für die Wahl des Fachgebietes ist das zum Zeitpunkt der Überweisung stärkste Symptom.

Klinik für Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
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Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie
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MVZ cardiopraxis detmold
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Was wir für Sie tun können

Corona ist heute ein beherrschendes Thema unseres Alltags. Nachdem wir gelernt haben, Einschränkungen und erforderliche Maßnahmen zu akzeptieren, müssen wir uns nun mit den gesundheitlichen Langzeitfolgen einer überstandenen COVID-19-Infektion auseinandersetzen. Denn wie wir heute wissen, ist genesen nicht immer gleichbedeutend mit gesund. Bleiben Symptome, sprechen Experten vom sogenannten Long-COVID.

Der genaue Anteil der Betroffenen ist unklar, nach bisheriger Studienlage ist davon auszugehen, dass zehn bis zwanzig Prozent der Erkrankten eine Long-COVID-Symptomatik entwickeln. Dabei sind es nicht nur die Patienten mit schweren Verläufen und intensivmedizinischer Behandlung, bei denen diese Langzeitfolgen auftreten. Die Mediziner im Klinikum Lippe beobachten seit mehreren Monaten Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten Beschwerden, die die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit im Alltag deutlich beeinträchtigen.

Patienten, bei denen unklar ist, ob sich nach überstandener Infektion ernsthafte Folgeschäden entwickeln, können mit einer Überweisung in der Long-COVID-Ambulanz des Klinikum Lippe behandelt werden. Entscheidend für die Wahl des Fachgebietes ist das zum Zeitpunkt der Überweisung stärkste Symptom.

Viele der scheinbar genesenen Patienten leiden – unabhängig von der ursprünglichen Schwere der Infektion – an den Spätfolgen der Erkrankung. Noch mehr als in der akutklinischen Phase sind an dieser Stelle interdisziplinäre Konzepte zur mit regelhaften Fallkonferenzen gefordert. Durch die Vielzahl der versorgten Patienten konnte an den Klinikstandorten Detmold und Lemgo in den vergangenen Monaten ein entsprechendes Erfahrungswissen generiert werden, das regelhaft um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Krankheitsgeschehen aktualisiert wird, zum Beispiel durch die intensive Beteiligung des Klinikum Lippe an dem Nationalen Pandemie Kohorten Netzwerkes (NAPKON). Wie im akutklinischen Arbeitsalltag üblich, werden die betroffenen Patienten interdisziplinär behandelt, z.B. unter Hinzuziehung von Fachärzten der Abteilungen für Kardiologie und Neurologie.

Die psychosomatische Versorgung der Betroffenen, die in vielen Fällen eine wesentliche Rolle spielt, wird durch Kooperationen mit niedergelassenen Psychotherapeuten abgedeckt.

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Zentrumspartner

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Symptome

Aktuell bekannte und häufigste Symptome von Long-COVID

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue-Syndrom)
  • Atembeschwerden
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Leistungsschwäche und Schwindel
  • Depressionen und Angstzustände
  • Beeinträchtigungen des Geruchs- und Geschmackssinnes
350000

Lipper sind unser Ansporn

50000

Patienten werden bei uns jährlich stationär versorgt

Über 1224

Betten verfügt das Klinikum Lippe

Rund 2800

Mitarbeiter engagieren sich für Ihre Gesundheit