| Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin

Der Begriff Pneumologie stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt „Lehre von der Luft“. In unserer Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin decken wir das gesamte Versorgungsspektrum für Menschen mit Lungenerkrankungen ab. Unsere Patienten profitieren davon, dass wir den Schwerpunkt Lungenheilkunde in der Vergangenheit am Standort Lemgo etablieren und stetig ausbauen konnten. Schließlich sind COPD, Asthma bronchiale, Lungenkrebs, Lungenentzündung und Schlafapnoe inzwischen zu Volkskrankheiten geworden.

Wir bieten folgende Sprechstunden an:

  • Privatsprechstunde
  • Spezialsprechstunde für pneumologische Erkrankungen

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Telefon 05261 26-6372.

| CHEFARZT

Dr. med.
Maik Brandes

Klinikum Lippe
Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Sekretariat: Barbara Müller
Telefon 05261 26-6371
Fax 05261 26-4641

Tariq Edrees

Tariq Edrees

Oberarzt
Dr. med.<br />Martin Freudenberg

Dr. med.
Martin Freudenberg

Oberarzt
Doctor-medic<br />Andreea Luiza Iftemia

Doctor-medic
Andreea Luiza Iftemia

Oberärztin
Omar Al-Mawla

Omar Al-Mawla

Oberarzt
Silvana Krannich

Silvana Krannich

Funktionsoberärztin
Abdelrahman Saifeldin

Abdelrahman Saifeldin

Funktionsoberarzt

| PNEUMOLOGIE, SCHLAF- UND BEATMUNGSMEDIZIN

Lungenerkrankungen

Der Fachbereich Pneumologie – also die Lungenheilkunde – befasst sich unter anderem mit dem Lungenkrebs, aber auch mit allen anderen Tumoren des Brustkorbes. Auch Patienten mit Veränderungen des Rippenfells, ausgelöst beispielsweise durch Asbest, oder Veränderungen der Lymphknoten im Brustkorb werden in der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin behandelt. Dazu arbeitet das Team interdisziplinär mit den verschiedenen an der Diagnostik und Therapie beteiligten Bereichen und niedergelassenen Ärzten zusammen.

Alle in der modernen Pneumologie zur Verfügung stehenden Untersuchungstechniken werden am Klinikum Lippe angeboten. Untersuchung und Therapie werden möglichst schonend und risikoarm ausgewählt und gemeinsam mit dem Patienten vereinbart. Eine besondere Rolle in der Tumordiagnostik spielen die Bronchoskopie und die sonographischen Untersuchungsmöglichkeiten.

Steht die Diagnose fest, besprechen wir in der sogenannten Tumorkonferenz mit den an der Versorgung beteiligten Fachärzten des Klinikums den Therapieplan. Wenn eine Operation in Frage kommt, kann diese direkt mit der Klinik für Thoraxchirurgie besprochen und zeitnah durchgeführt werden. Sind zunächst jedoch Strahlen- und Chemotherapie die erste Therapiewahl, besprechen wir dies in der Tumorkonferenz mit der Klinik für Strahlentherapie oder natürlich auch mit den niedergelassenen Kollegen.

Eine individuelle und optimale Therapie können wir nur planen, wenn wir die Diagnose so genau wie möglich stellen. Alle Untersuchungen zur Tumordiagnostik dauern jeweils nur wenige Minuten. Es ist dennoch notwendig, dass Patienten einen stationären Aufenthalt von mehreren Tagen einplanen. Dies hängt immer von der Art der Erkrankung sowie dem Schweregrad ab.

In Deutschland leiden etwa drei bis fünf Millionen Menschen an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Als COPD bezeichnet man eine dauerhafte Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem. Wenn man die COPD frühzeitig erkennt und behandelt, kann die Zerstörung des Lungengewebes aufgehalten werden. Typische Anzeigen für eine COPD sind Husten, oft auch mit Auswurf am Morgen, Atemnot sowie Pfeifen oder Brummen beim Ausatmen. Ist die Erkrankung weit fortgeschritten, tritt bei vielen Betroffenen auch Gewichtsverlust auf.

Die Behandlung der COPD erfolgt mit Medikamenten, welche die Beschwerden lindern sollen und gleichzeitig den Krankheitsverlauf verlangsamen oder stoppen. Auch Lungensport oder Rehabilitation und präventive Maßnahmen wie Impfungen oder mit dem Rauchen aufzuhören haben nachgewiesener Maßen positive Effekt auf die Erkrankung.

Wenn sich die COPD-Erkrankung akut verschlechtert, spricht man von der sogenannten Exazerbation, die vorwiegend in der kälteren Jahreszeit ausgelöst durch Viren oder Bakterien auftritt. In diesem Fall werden Patienten stationär in unserer Klinik aufgenommen, damit wir die Ursache gezielt behandeln können.

Präventive Maßnahmen für COPD-Patienten

  • Körperliche Aktivitäten tun Ihnen gut. Nehmen Sie zum Beispiel aktiv am Lungensport teil.
  • Das richtige Körpergewicht ist auch gut für Ihre Lunge! Gleichen Sie Unter- oder Übergewicht durch Bewegung und eine ausgewogene Ernährung aus.
  • Impfen schützt! Lassen Sie Schutzimpfungen, zum Beispiel gegen Grippe, regelmäßig durchführen, um Ihre Lunge nicht zusätzlich zu belasten.
  • Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil! Mit dem Rauchen sollten Sie als COPD-Patient unbedingt aufhören.
  • Gemeinsam ist vieles einfacher! Vernetzen Sie sich mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in geeigneten Selbsthilfegruppen.

Als Lungengerüsterkrankungen werden unterschiedliche Erkrankungen bezeichnet, die das Lungengewebe und die Lungenbläschen betreffen. Diese Krankheiten sind zum Teil sehr selten, haben aber alle eine Gemeinsamkeit: Das Lungengewebe wird durch die Erkrankung verändert und vernarbt teilweise sehr stark. Es gibt Krankheitsbilder, die akut auftreten und schnell lebensbedrohlich werden, aber auch Fälle, in denen über Jahre hinweg eine eher schleichende Verschlechterung der Lungenkapazität auftritt.

Beispiel dafür sind:

  • Sarkoidose (Morbus Boeck)
  • Exogen-allergische Alveolitis (zum Beispiel Farmerlunge oder Vogelhalterlunge)
  • Idiopathische Lungenfibrose

Symptome für die Lungengerüsterkrankungen können sein:

  • Allgemeine Schwäche und Erschöpfung
  • Kurzatmigkeit, die besonders bei körperlicher Belastung auftritt
  • Reizhusten oder weißlich gefärbtes Sekret beim Abhusten

Die aufwändige Diagnose dieser selten auftretenden Krankheiten kann durch eine hohe Expertise von den Fachärzten der Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin mittels Röntgen, Bronchoskopie und Labordiagnostik gemeinsam mit kooperierenden Fachabteilungen wie der Pathologie oder der Radiologie geleistet werden. Wenn zur sicheren Diagnosestellung eine größere Biopsie notwendig ist, wird diese endoskopisch oder minimalinvasiv durch die Klinik für Thoraxchirurgie durchgeführt.

Die Behandlung der verschiedenen Lungengerüsterkrankungen erfolgt medikamentös, zum Beispiel mit modernen antifibrotischen Therapien. Der Therapieplan wird immer individuell mit dem Patienten festgelegt.

Beim Lungenemphysem sind die Lungenbläschen teils zerstört oder so überdehnt, dass ihre Oberfläche stark verkleinert ist. Das führt zum Zusammenfallen der Bronchien, welche in die Lungenbläschen münden. Betroffene haben dann Schwierigkeiten beim Ausatmen und weil die Luft nicht heraus kann, wird die Lunge immer stärker überbläht. Atemnot und Erschöpfungszustände sind typische Symptome des Lungenemphysems. Im fortgeschrittenen Stadium leiden die Patienten zudem unter extremem Gewichtsverlust. Äußerlich sichtbar ist die Erkrankung oftmals durch die Form des Oberkörpers, den sogenannten „Fassthorax“. Hierbei ist der Brustkorb sehr kurz und breit, sieht also einem Fass sehr ähnlich. Die Beweglichkeit der Betroffenen ist stark eingeschränkt.

Häufig tritt das Lungenemphysem nach langjährigem Asthma bronchiale oder einer schweren Lungenentzündung auf. Auch die Kombination mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis ist häufig. Vereinzelt, aber eher selten, sind Schadstoffbelastungen Ursache der Erkrankung.

Um den Grad der Atemwegsverengung und der Lungenüberblähung genau festzustellen, wird eine Bodyplethysmographie Spirometrie durchgeführt. Weitere Untersuchungen, wie die CO-Diffusionsmessung, geben Aufschluss über die Lungenoberfläche. Auch eine Computertomographie oder eine Blutgasanalyse können als Diagnostik sinnvoll sein, um eine optimale, individuelle Therapie gemeinsam mit dem Patienten festzulegen.

Die erhobenen Befunde werden bei Bedarf in unserer Emphysem-Konferenz besprochen. Heir wird entschieden, ob eine chirurgische oder endoskopische Lungenvolumenereduktion sinnvoll sein kann.

Rund acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Asthma bronchiale. Diese chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege tritt anfallsartig auf. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sind betroffen. Allerdings sind die Ursachen je nach Lebensalter häufig verschieden. Während Asthma im Kindesalter vorwiegend allergisch bedingt ist, leiden die meisten Erwachsenen eher in der zweiten Lebenshälfte unter einer nicht-allergischen Form des Asthma.

Typische Symptome, die vorwiegend nachts oder in den frühen Morgenstunden auftreten, sind:

  • Pfeifende Atmung
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Luftnot
  • Engegefühl in der Brust

Eine gute Anamnese hilft uns dabei, herauszufinden, ob tatsächlich Asthma bronchiale vorliegt. Die Erfassung der Krankengeschichte sowie der Lebensumstände des Patienten wird ergänzt um eine allgemeine körperliche Untersuchung. Wir führen auch eine Lungenfunktionsprüfung, eine Peak-Flow-Messung und Spirometrie sowie einen Allergietest durch. In der Regel ist ein stationärer Aufenthalt nicht notwendig.

Die vier Säulen der Asthma-Therapie

  1. Medikamente richtig dosieren und anwenden
  2. Asthma-Auslöser möglichst vermeiden
  3. Alle drei Monate ein Kontrollbesuch beim behandelnden Arzt
  4. Schulung und Information sowie Umsetzung von Maßnahmen im Alltag

Die Lungenembolie ist eine akute oder chronische Verengung der Lungenstrombahn. Diese wird durch sogenannte Thromben, zum Beispiel durch eine Thrombose der Beinvenen nach einer langen Flugreise, oder Blutgerinnsel verursacht, und stört den Gasaustausch. Luftnot und Bluthusten sowie Lungenentzündungen können die Folge sein.

Besteht der Verdacht auf eine Lungenembolie führen wir einen Ultraschall der Lunge und der Beinvenen durch. Außerdem werden die Lungengefäße mittels CT dargestellt. Eher selten kommen die Szintigraphie oder die Katheterdarstellung der Lungengefäße zum Einsatz. Die Therapie erfolgt sodann medikamentös, mit NOAKs oder z. B. Marcumar, um Blutgerinnsel zu verhindern.

  • Pneumologische Endoskopie: Thoraskopie, Bronchoskopie
  • Diagnostische Bronchoskopie mit Probenentnahme (Biopsie)
  • Endobrachialer Ultraschall (EBUS)
  • Broncho-alveoläre Lavage (BAL), Transbronchiale Lungenbiopsie (TBB)
  • Therapeutische Bronchoskopie, zum Beispiel mit Fremdkörperentfernung
  • Ultraschall der Lunge und des Rippenfells
  • Thoraskopie
  • Lungenfunktionsuntersuchungen: Spirometrie, Bodyplethysmographie
  • Sonografie von Thorax, Hals, Rippenfell

Das Team des Lungenzentrums Lippe arbeitet fachübergreifend für Ihr Wohl. So profitieren Sie aus der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Experten. Dies ist ein großer Vorteil des Klinikum Lippe als Krankenhaus der Maximalversorgung mit seinen über 30 Fachkliniken und Zentren.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Lungenzentrum Lippe

| PNEUMOLOGIE, SCHLAF- UND BEATMUNGSMEDIZIN

Weitere Schwerpunkte

Spezialisierung wird auch in der Medizin immer wichtiger. Dies gilt auch für die Intensivmedizin am Klinikum Lippe. In Lemgo ist deshalb die Intensivmedizin pneumologisch-internistisch ausgerichtet.

Diese Struktur gewährleistet uns eine beatmungszentrierte Betreuung insbesondere von Patienten mit ausgeprägten Lungenerkrankungen. Uns stehen dabei eine lungenschonende invasive Beatmung, aber auch nichtinvasive Beatmungstherapien zur Verfügung. Bei einem kompletten Lungenversagen (ARDS) haben wir die Möglichkeit, eine partielle oder auch vollständige, extracorporale Lungenersatztherapie durchzuführen.

Unser erfahrenes Team betreut sowohl die Intensivstation, das Weaning (Entwöhnung von der Beatmung) und die Heimbeatmung. Das gewährleistet die kontinuierliche Betreuung unserer Patienten von der schwerstkranken Phase bis zur Entlassung. Bei Bedarf sind schnelle Verlegungen zwischen Intensiv- und Weaningstation in beide Richtungen möglich. Dieses Zusammenspiel und die Kontinuität der Ansprechpartner für Angehörige und ärztliche Kollegen sind ein großer Vorteil und wirken sich positiv auf den Krankeitsverlauf aus.

Auf dem Gelände des Lemgoer Gesundheitscampus gibt es für intensivpflegebedürftige und langzeitbeatmete Menschen die Wohngemeinschaft „Leben intensiv“, eine Kooperation des Klinikum Lippe und des Diakonie ambulant e.V. Dies bietet die Möglichkeit einer außerklinischen (ambulanten) Betreuung im Anschluss an die Krankenhausbehandlung.

In der Wohngruppe finden Intensiv- und Beatmungspatienten ein neues Zuhause, wenn ein Leben allein oder in der Familie nur noch schwer möglich ist. Die Rund-um-die-Uhr-Versorgung in familiärer Atmosphäre nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse des Einzelnen und fördert bestmöglich die noch vorhandenen individuellen Fähigkeiten.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Wohngemeinschaft „Leben intensiv“

Ein gesunder Schlaf ist wichtig für die Erholung und die Regeneration und damit letztendlich für die Gesundheit des Körpers. Schlafstörungen beeinträchtigen also nicht nur die Lebensqualität, sondern sind mitunter verantwortlich für Erkrankungen zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems oder des Stoffwechsels.

Um mögliche schlafbezogene Atemstörungen untersuchen zu lassen, kann Ihnen Ihr Hausarzt den Aufenthalt in einem Schlaflabor empfehlen. Das erfahrene Team aus Schlafmedizinern und Atemtherapeuten in unserem Schlaflabor wird dann Ihren Schlaf begleiten und die Ergebnisse auswerten. Sie werden dazu 2 oder 3 Nächte in einem unserer modernen Einzelzimmer verbringen. Fernsehen, Internetanschluss und ein separater Zugang zur Terrasse machen Ihren Aufenthalt bei uns komfortabel. Im Haus gibt es ein gemütliches Café.

Unser Schlaflabor befindet sich auf dem Lemgoer Campusgelände in der Rintelner Straße, im Erdgeschoss der Kreissenioreneinrichtung.

Kleine Checkliste für Ihren Aufenthalt in unserem Schlaflabor

  • Einweisungsschein von Ihrem Hausarzt
  • Vorbefunde
  • Ihre Krankenversicherungskarte
  • Eventuell Medikamente und Medikamentenplan
  • Leichte, bequeme Kleidung und Nachtwäsche
  • Hygiene und Kosmetikartikel, Handtücher
  • Bücher, Laptop oder Handarbeit, um den Aufenthalt kurzweilig zu gestalten

Für die Terminvereinbarung zur Untersuchung im Schlaflabor nutzen Sie bitte die Rufnummer 05261 26-5080.

Wenn Sie unter einer Insektengiftallergie leiden, kann Ihnen eine Hyposensibilisierung einen nahezu 100%-igen Schutz vor schweren Reaktionen bieten. Da die Hyposensibilisierung mit Insektengift erfolgt, muss die Erstbehandlung zur Sicherheit im Krankenhaus erfolgen. Sie müssen dafür mit einem 3-tägigen Aufenthalt bei uns rechnen. Danach wird die Behandlung ambulant über 3 bis 5 Jahre fortgeführt. Wichtig ist zudem, weitere Stiche möglichst zu vermeiden. Hier einige Hinweise, die Ihnen dabei helfen können.

Empfehlungen zur Vermeidung von Insektenstichen

  • Repellentien (chemische Insektenabwehrmittel) bieten keinen Schutz!
  • Im Freien Verzehr von süßen Speisen, Eis oder Getränken, Obst- oder Blumenpflücken, Aufenthalt in der Nähe von Abfallkörben, Mülleimern, Tiergehegen oder Fallobst sowie Verwendung von Parfüm oder parfümierten Kosmetika vermeiden. Nach dem Essen Hände waschen und Mund abwischen.
  • Nicht aus Flaschen oder Getränkedosen trinken, Trinkgläser abdecken, Trinkhalme verwenden.
  • Insekten nicht von Futterquellen verscheuchen, vor allem nicht mit hektischen Bewegungen.
  • Die Haut durch Kleidung weitgehend bedeckt halten (zumindest bei Gartenarbeiten). Nicht Barfußlaufen, kein offenes Schuhwerk. Beim Motorradfahren Helm, Handschuhe und Motorradkleidung dicht anliegend tragen. Offene Fahrradhelme sind mit einem Netz zu versehen.
  • An Tagen mit schwülheißer Witterung besonders vorsichtig sein, da die Tiere bei solcher Witterung aggressiv sind.
  • Ungünstig sind lose sitzende, leichte Bekleidungsstücke und dunkle Farben, zu bevorzugen sind helle Farben.
  • Wohnungsfenster tagsüber geschlossen halten oder durch Insektennetze sichern. Abends kein Licht bei geöffneten Fenstern, da Hornissen nachtaktiv sind und dann bevorzugt Lichtquellen anfliegen.
  • Auf „versteckte“ Insekten (besonders im Bett oder in Schuhen) achten.
  • Bienen- oder Wespennester und deren Einzugsbereich meiden. Nester in der Nähe eines ständigen Aufenthaltes durch Imker oder Feuerwehr entfernen lassen
  • Bei Annäherung von Insekten oder in Nestnähe keine hastigen oder schlagenden Bewegungen, langsam zurückziehen! Nester dürfen nicht erschüttert werden. Nicht in ein Flugloch hauchen.
  • Bei Angriff durch Bienen oder Wespen den Kopf mit Armen oder Kleidung schützen. Der Rückzug darf nicht hektisch, sondern ganz langsam erfolgen. Im Falle eines Stiches die Stichstelle mit der Hand bedecken. Gegebenenfalls steckengebliebene Stachel möglichst rasch entfernen.

Empfehlungen bei erneutem Insektenstich

  • Sollten Sie dennoch von einer Wespe oder Biene gestochen werden, bleiben Sie vor allen Dingen ruhig und gehen Sie gezielt vor!
  • Ruhe bewahren! Menschen in der Umgebung über das Stichereignis und mögliche Folgen informieren.
  • Einen in der Haut verbliebenen Stachel sofort entfernen. Achtung: Den Stachel nicht mit den Fingern herausziehen (Giftsack könnte ausgedrückt werden!), sondern mit den Fingernägeln wegkratzen.
  • Medikamentöse Erstmaßnahmen:
    • Sofort bei Stich (außer nach Hyposensibilisierung):
      – Verordnetes Antihistaminikum und Kortison-Präparat und Betamimetikum inhalativ entsprechend ärztlicher Anweisung anwenden.
    • Nur bei Atemnot, Zungenschwellung oder Kreislaufbeschwerden:
      – Adrenalinpräparat Fertigspritze injizieren
    • Nach Hyposensibilisierung werden die Medikamente nur dann angewandt, wenn es wider Erwarten doch zu Beschwerden kommt. Das Aufsuchen eines Arztes sollte bei Atemnot, Zungenschwellung und Kreislaufbeschwerden erfolgen.

Patienten, die nicht mehr die Maximalversorgung und -überwachung der Intensivstation benötigen, die aber auch noch nicht auf die Normalstation verlegt werden können, versorgen wir in unserem zertifizierten Weaning-Zentrum.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Weaning-Zentrum Lippe

| PNEUMOLOGIE, SCHLAF- UND BEATMUNGSMEDIZIN

Ihr stationärer Aufenthalt

In der Klinik für Pneumologie erwartet Sie eine zugewandte, freundliche Atmosphäre. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich bestrebt, Ihnen den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, um somit den Heilungsprozess zu unterstützen.

Einige unserer Therapiezimmer haben Zugang zu einer Terrasse. Ihre Angehörigen können Sie jederzeit gern besuchen. Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit, dass Angehörige in Gästezimmern des Klinikums übernachten. Zudem bietet das Klinikum eine Reihe von kostenlosen und kostenpflichtigen Serviceangeboten. Sie können zum Beispiel bei uns das Internet nutzen oder Wahlleistungen buchen. Im Atrium des Klinikums finden Sie eine Caféteria und einen Frisör. Gern informieren wir Sie ausführlich über das gesamte Angebot.

300 Millionen

Lungenbläschen befinden sich in der menschlichen Lunge

100 bis 140

Quadratmeter groß ist die Gesamtoberfläche der Lunge

6 Liter

Luft passen in die menschliche Lunge