| Allgemein- und Viszeralchirurgie

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) wird die operative Behandlung der Bauchorgane, das heißt des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse, des Magens, des Dünn- und Dickdarms, des Enddarms, der Leber und der Milz durchgeführt. Des Weiteren zählen Operationen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse sowie die Behandlung des Leistenbruchs zu diesem Arbeitsbereich.

Wir bieten Sprechstunden für Proktologie, die Indikations-Sprechstunde oder die Prästationäre Sprechstunde an.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Telefon 05231 72-1151.

| CHEFARZT

Prof. Dr. med.
Wolfgang Hiller

Klinikum Lippe
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Sekretariat: Julia Lohmeyer
Telefon 05231 72-1151
Fax 05231 72-1045

Dr. med.<br />Britta Eikötter

Dr. med.
Britta Eikötter

Leitende Oberärztin
Dr. med.<br />Michael Leitz

Dr. med.
Michael Leitz

Leitender Arzt
Dr. med.<br />Daniela Poppenborg

Dr. med.
Daniela Poppenborg

Oberärztin
Dr. med.<br />Katja Maschuw

Dr. med.
Katja Maschuw

Oberärztin
Swar Alhisso

Swar Alhisso

Oberarzt
Dr. medic<br />Zsolt Madarasz

Dr. medic
Zsolt Madarasz

Oberarzt

| ALLGEMEIN- UND VISZERALCHIRURGIE

Unsere Schwerpunkte

Ein Schwerpunkt der Klinik ist die Tumorchirurgie von Speiseröhre, Magen, Darm, Leber (primäre Tumore und Metastasen) und der Bauchspeicheldrüse. Ziel ist neben der radikalen Entfernung des Tumors vor allem ein Funktionserhalt und eine hohe Lebensqualität nach der Operation. Dieses wird durch den Einsatz modernster Technik erreicht.

Zur Planung der Therapie einer bösartigen Erkrankung ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen erforderlich. Um für jeden Patienten eine optimale Therapie für seine Erkrankung und das vorliegende Stadium zu erreichen, arbeiten verschiedene Fachabteilungen eng in so genannten Tumorkonferenzen zusammen.


Leistungsspektrum

  • Durchführung aller Eingriffe an Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm
  • Chirurgie von Leber und Bauchspeicheldrüse
  • Minimalinvasive Chirurgie zur Diagnostik und Therapie
  • Versorgung von Problemwunden mittels Vakuumversiegelung

Die endokrine Chirurgie ist eine Spezialisierung innerhalb der Chirurgie und befasst sich mit der operativen Therapie von Erkrankungen der endokrinen Organe wie Schilddrüse, Nebenschilddrüse oder Bauchspeicheldrüse. Besonders Schilddrüsenoperationen werden häufig von dem erfahrenen Ärzteteam durchgeführt.

Unsere Klinik bietet chirurgische Lösungen für Patienten mit Stuhlinkontinenz und anderen Erkrankungen des Enddarms, wie Hämorrhoiden oder Analfissur. Im Bereich der Koloproktologie (Dünn-, Dick- und Mastdarm-Erkrankungen) werden Patienten wegen entzündlicher, gutartiger und bösartiger Erkrankungen behandelt. Polypen, gutartige Wucherungen im Mastdarm, werden von den Ärzten ambulant entfernt. Die meisten Eingriffe erfolgen am Dickdarm bei bösartigen Tumoren. Wann immer es möglich ist, wird bei Operationen der Erhalt des Schließmuskels angestrebt.

Die minimalinvasive Chirurgie, auch endoskopische Chirurgie oder „Schlüsselloch-Chirurgie“ genannt, bildet einen Schwerpunkt in der Diagnostik von unklaren Bauchbeschwerden. Die schonende Methode wird unter anderem auch bei Blinddarmoperationen, bei der Behebung von Leisten- und Narbenbrüchen, bei der Entfernung von Milz oder Nebennieren, beim Lösen von Verwachsungen sowie bei Operationen an der Gallenblase und des Dick- und Mastdarms angewendet.

Im Gegensatz zur konventionellen Chirurgie oder offenen Chirurgie wird bei der minimalinvasiven Technik auf einen großen Bauchschnitt verzichtet. Über kleine Schnitte (in der Regel fünf bis zehn Millimeter) werden spezielle Instrumente und eine Miniaturkamera in das Operationsgebiet eingeführt. Durch diese Technik wird der postoperative Schmerz vermindert. Es entstehen nur kleine Narben und der Aufenthalt im Klinikum ist kürzer.

Die ambulante bzw. prästationäre Vorbereitung auf Operationen wird zur Verkürzung des stationären Aufenthaltes angeboten. Als ambulante Operationen werden das Entfernen von Geschwülsten des Unterhautgewebes und die Versorgung von Leisten-, Nabel- und Bauchwandbrüchen sowie die gesamte Brandbreite von ambulanten proktologischen Behandlungen durchgeführt.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist das Kernfach des Viszeralonkologischen Zentrums Lippe, in dem Chirurgen, Gastroenterologen, internistische Onkologen, Strahlentherapeuten und niedergelassene Ärzte eng zusammenarbeiten.

Als eines von wenigen derartigen Zentren in der Bundesrepublik ist unser Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft für Behandlungen von Tumorerkrankungen des Magens, des Darms und des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) zertifiziert.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Viszeralonkologisches Zentrum Lippe

Die Klinik ist Teil des Adipositaszentrums Lippe und entsprechend zertifiziert. Eine chirurgische Therapie ist dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Therapieansätze zu keiner ausreichenden Gewichtsabnahme führen konnten. Wird sie als letzte Möglichkeit und stets zusammen mit anderen Therapiemodulen eingesetzt, kann sie zu erheblicher Gewichtsreduktion und -minderung oder Verschwinden bereits bestehender Nebenerkrankungen führen.

Als Verfahren kommen

  • Magen-Bybass-Operationen,
  • Magenbänder oder
  • Magenverkleinerungen zur Anwendung.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachkollegen stellen wir eine leitliniengerechte und bedürfnisorientierte Versorgung krankhaft übergewichtiger Patienten sicher.

Sie wollen mehr erfahren? Informieren Sie sich gern hier: Adipositaszentrum Lippe

| ALLGEMEIN- UND VISZERALCHIRURGIE

Computerassistierte Chirurgie / daVinci(R)-Operationssystem

Rund zwei Millionen Euro investierte das Klinikum Lippe in das computergestützte Operationssystem daVinci(R) Xi(R) der Firma Intuitive Surgical aus Kalifornien. Mit dem computergesteuerten daVinci(R)-Operationssystem werden Nerven und Muskeln optimal erkannt. Somit wird das Verletzungsrisiko dieser sensiblen Strukturen minimiert. Der Operateur steuert über eine Konsole die Instrumente millimetergenau und zitterfrei. Durch ein etwa zehnfach vergrößertes dreidimensionales Bild kann jede kleine Gewebestruktur genau erkannt werden. Die Chirurgen profitieren von überlegener Visualisierung, verbesserter Geschicklichkeit, größerer Genauigkeit und ergonomischem Komfort. Für die Patienten bedeutet dies neben den Vorteilen der präziseren Operation eine geringere Komplikationsrate, eine kürzere Genesungszeit sowie eine deutlich reduzierte Narbenbildung.

Robotiksysteme im OP sind jedoch lediglich ein Werkzeug und nur dann von besonderem Nutzen für den Patienten, wenn die Anwender – also Chirurgen – entsprechend geschult sind. Prof. Dr. Wolfgang Hiller und Dr. Michael Leitz haben beide das EARCS-Zertifikat erhalten und können computergestützte Operationsverfahren in der komplexen Chirurgie des Enddarmkrebses sicher anwenden. Sie erreichen durch die technische Unterstützung eine völlig neue Dimension der Präzision. Tumore im Enddarmbereich können so radikaler und nervenschonender operiert werden. Das hat wesentliche Auswirkungen auf den weiteren Therapieverlauf der Krebserkrankung sowie die Erhaltung der Kontinenz und Lebensqualität des Patienten.

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Intuitive Surgical Deutschland GmbH

5 - 10 mm

lange Schnitte benötigt die minimalinvasive Chirurgie

300 qm

Oberfläche hat der menschliche Darm

Auch 2020

wieder top bewertet