Am Mittwoch, 20.09.2023 kamen rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur 7. Lippischen Parkinson Akademie…

Nach drei Jahren Bauzeit eröffnet das Klinikum Lippe nun zwei Bettenstationen im Neubau…

Zwei voll besetzte Busse mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Lippe fuhren gestern nach Düsseldorf…

Die beste Medizin – Saubere Finanzierung

Klinikum Lippe bezieht Stellung bei Großkundgebung in Düsseldorf

Den deutschen Krankenhäusern geht es schlecht. Ohne Inflationsausgleich und Finanzierung der 2024 anstehenden Tarifsteigerungen stehen viele Krankenhäuser vor dem Aus. Das wollen die Geschäftsführer und Mitarbeiter nicht länger stillschweigend akzeptieren und organisieren daher für den 20.09.2023 bundesweit Protestaktionen unter dem Motto „Die beste Medizin: Saubere Finanzierung“ in vielen Landeshauptstädten und in Berlin.

Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser positionieren sich in einer Protestkundgebung am 20.09.2023 um fünf vor zwölf vor dem Düsseldorfer Landtag. Auch das Klinikum Lippe unterstützt die Forderung nach einer „sauberen Finanzierung“. Zwei Busse mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der drei Krankenhausstandorte werden am Aktionstag nach Düsseldorf fahren.

Klinik-Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte, der gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 20.09. in den Protestbus steigen wird, erklärt: „Alle Krankenhäuser kämpfen gegen die Kostensteigerungen der letzten Monate an. Die wirtschaftlichen Ergebnisse wurden selbst in Kliniken wie unserem, welches in der Vergangenheit äußerst umsichtig und gut gewirtschaftet hat, durch die Inflation deutlich negativ beeinflusst. Zusätzlich stehen uns im nächsten Jahr Tarifsteigerungen bevor. Diese befürworte ich, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Krankenhäusern haben dieses Geld verdient. Ich frage mich jedoch, wie wir das finanzieren sollen, wenn sich die Bundesregierung weiterhin weigert, die dafür benötigte Refinanzierung zu sichern. Absurd ist das Ganze ja auch, weil die Politik eigentlich zu eben dieser Finanzierung gesetzlich verpflichtet ist. Bund, Länder und Kommunen schieben sich hier aber gegenseitig die Verantwortung zu. Dabei ist doch eines klar: Findet man zeitnah keine verbindliche Lösung, wird es viele Krankenhäuser schon ganz bald nicht mehr geben. Unser Signal muss am Düsseldorfer Landtag und in ganz Deutschland deshalb am kommenden Mittwoch laut und deutlich zu hören sein: Die deutschen Krankenhäuser brauchen keine Almosen, sondern für die beste Medizin brauchen wir eine saubere Finanzierung.“

Information für Patientinnen und Patienten

Beste Medizin – Saubere Finanzierung Info-Flyer

Onkologisches Zentrum lädt ein zu „Diagnose Hoffnung“

Am Samstag, 23. September 2023, lädt das Onkologische Zentrum Lippe von 10 bis 15 Uhr zur Veranstaltung „Diagnose Hoffnung“ in das Sommertheater Detmold ein.

Das „Onkologische Zentrum Lippe“ vereint das Fachwissen der Expertinnen und Experten aus den einzelnen Organzentren des Klinikums Lippe in Detmold und Lemgo und den angeschlossenen nicht-medizinischen Bereichen. Damit für die Patienten das bestmögliche Behandlungsergebnis erreicht werden kann, müssen die verschiedenen Behandlungsschritte sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Dies wird durch die Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachdisziplinen erreicht, die zum Beispiel in den Tumorkonferenzen der Krebszentren abgesprochen wird.

Ziel des Onkologischen Zentrums ist es, die Patientinnen und Patienten wie auch deren Angehörigen in den verschiedenen Phasen der Erkrankung umfassend und ganzheitlich zu betreuen und zu begleiten. Die Begleitung der Betroffenen endet jedoch nicht in der pflegerischen und medizinischen Betreuung; ein deutlicher Schwerpunkt liegt in weiteren Unterstützungsbereichen wie beispielsweise der Psychoonkologie, Ernährungsberatung, Sozialdienst oder der Seelsorge. Die hohe Qualität der Patientenversorgung im „Onkologischen Zentrum Lippe“ wird ebenso wie in den Organzentren regelmäßig durch die Deutsche Krebsgesellschaft überprüft.

Programm

10:00 Uhr
Begrüßung und Informationen zum Onkologischen Zentrum Lippe
Dr. med. Christine Fuchs | Prof. Dr. med. Frank Hartmann | Jens Lammers

10:20 Uhr
Hoffnung durch Therapie und Vorbeugung
PD Dr. med. Helger Stege

10:40 Uhr
Robotische Präzisionschirurgie für eine optimale Patientenversorgung
Dr. med. Michael Leitz

11:00 Uhr
Brustkrebs- ist jeder Krebs gleich?
Univ. Prof. Dr. med. Beyhan Ataseven

11:20 Uhr
Bösartige Erkrankungen des Unterleibs – Prävention und Therapie
Nina Pauly

11:40 Uhr
Rauchen & Krebs: Nikotinstopp lohnt sich immer
Chantale Franz | Katharina Heisig

12:00 Uhr
Himbeeren zum Frühstück
Nicola Risse

12:20 Uhr
Mittagspause
Besuch der Informationsstände

13:00 Uhr
Sektorenübergreifende Palliativversorgung in Lippe – Stationäre und ambulante Kooperation
Arne Faust | Prof. Dr. med. Frank Hartmann

13:20 Uhr
Onkologische Fachpflege – Wie wir Patienten und Angehörige unterstützen
Michelle Mühl | Monika Neils

13:40 Uhr
Umgang mit Krebs – Die Selbsthilfegruppen stellen sich vor
Diverse Selbsthilfegruppen

14:00 Uhr
Psychosoziale Versorgung im Onkologischen Zentrum
Dr. med. Ahmad Bransi

14:20 Uhr
Die Tumorkonferenz – was ist das und warum profitiere ich als Patient davon?
Prof. Dr. med. Frank Hartmann

14:40 Uhr
Schlussworte und Dank
Prof. Dr. med. Frank Hartmann

Triff die Experten

Im Laufe der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, am jeweiligen Informationsstand mit ärztlichen Expertinnen und Experten Fragen zu besprechen.

11:30–12:00 Uhr
Hautkrebszentrum / Viszeralonkologisches Zentrum / Hämatologisches Zentrum

13:00–13:30 Uhr
Gynäkologisches Krebszentrum / Brustzentrum / Lungenkrebszentrum

Programm als PDF-Download

Gesundheitsstiftung Lippe im Klinikum zu Gast

Univ.-Prof. Dr. Dr. Michel Eisenblätter (links), Direktor des Universitätsinstitutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, empfing die Gäste der Gesundheitsstiftung Lippe gemeinsam mit seinem Team

Univ.-Prof. Dr. Dr. Michel Eisenblätter und sein Team empfingen am Klinikstandort Lemgo am Dienstagabend Gäste aus dem Stifterkreis der Gesundheitsstiftung Lippe. In spannenden Vorträgen und Gesprächen informierten sich die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den aktuellen Stand der Universitätsmedizin am Klinikum Lippe und ganz speziell am Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Nach einer Begehung des Schnittbildzentrums und der Interventionseinheit gaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen kurzen Einblick in ihre Arbeit. Als Institutsdirektor schloss Univ.-Prof. Dr. Dr. Michel Eisenblätter mit dem Vortrag „Diagnostik im Zentrum der Krankenversorgung – Neue Methoden für die Versorgung und Impulse aus der Universität“ den gelungenen Abend ab und zeigte auf, welche Innovationen im Fachbereich der Radiologie bereits jetzt zu einer Optimierung der Patientenversorgung führen.

Die Transformation des Klinikum Lippe zum Universitätsklinikum OWL schreitet weiter voran und ist eine entscheidende Entwicklung zur bestmöglichen Gesundheitsversorgung in der Region. Die universitäre Ära am Klinikum Lippe startete mit der Berufung der ersten Professoren. Nach Herrn Univ.-Prof. Dr. Stephan Gielen als Ordinarius für die Kardiologie, folgte im Sommer letzten Jahres Univ.-Prof. Dr. med. Thorsten Kaiser ein neuer Chefarzt für die Laboratoriumsmedizin und Klinische Pathobiochemie im Klinikum Lippe und kurze Zeit später Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Michel Eisenblätter als neuer Direktor des Universitätsinstituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Campus Klinikum Lippe. In diesem Jahr folgte mit Frau Univ.-Prof. Dr. Beyhan Ataseven die erste Lehrstuhlinhaberin für Gynäkologie und Geburtshilfe der medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld und die dementsprechende Direktorin einer Universitätsklinik in unserem Hause. Des Weiteren hat Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert den Ruf der Universität Bielefeld auf die Professur für Urologie angenommen.

 

 

Onkologisches Zentrum Lippe von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert

Das Onkologische Zentrum Lippe hat die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Diese bestätigt die hohe Qualität der Patientenversorgung und die hervorragende Arbeit der Organkrebszentren an den Klinikstandorten Detmold und Lemgo.

v.l.n.r.: Dr. Christine Fuchs, medizinische Geschäftsführerin Klinikum Lippe; Prof. Dr. Frank Hartmann, Chefarzt und Leiter des Onkologischen Zentrums; Jens Lammers, Koordinator des Onkologischen Zentrums Lippe

Zum Onkologischen Zentrum Lippe gehören insgesamt 11 Organkrebszentren. Acht dieser Zentren sind bereits eigenständig durch die DKG zertifiziert. Dies sind das Hautkrebszentrum, das Prostatakrebszentrum; das Harnblasenkrebszentrum, das Brustzentrum, das Zentrum für Hämatologische Neoplasien (Blutkrebs), das Darmkrebszentrum, das Magenkrebszentrum Lippe und Pankreaskarzinomzentrum (Bauchspeicheldrüsenkrebs). Noch im Aufbau befinden sich mit demGynäkologischen Krebszentrum, dem Lungenkrebszentrum und dem Nierenkrebszentrum drei weitere Zentren welche die Zertifizierung in 2024 anstreben. Somit wäre das Onkologische Zentrum Lippe ab 2024 das größte Onkologische Zentrum im Radius von 90 Kilometern.

Das Team des Onkologischen Zentrums Lippe und des Klinikums Lippe freut sich über die Auszeichnung und wird weiterhin alles daransetzen, die bestmögliche Versorgung für Krebspatienten in der Region und überregional sicherzustellen.

Die Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Onkologischen Zentrums Lippe und bestätigt die hervorragende Arbeit aller Beteiligten. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, eine optimale Versorgung für Krebspatienten in der Region Lippe anzubieten sowie innovative Therapien zu etablieren. Das Zertifikat basiert auf strengen Anforderungen und einer intensiven Prüfung der Organkrebszentren und der angebotenen Behandlungsverfahren. Auch die Vernetzung der Zentren zum Wohle der Patienten wird durch externe Experten der Deutschen Krebsgesellschaft überprüft.

Was ist ein Onkologisches Zentrum?

Das Onkologische Zentrum Lippe könnte man als Dach für die verschiedenen Organkrebszentren bezeichnen. Es bündelt als qualitätsüberprüftes Netzwerk die Kompetenz der Kliniken und Institute mit den zertifizierten Organkrebszentren und deren Kooperationspartnern. Dies betrifft die Vorsorge, Diagnostik und Therapie ebenso wie die Nachsorge von Krebserkrankungen. Die vorrangige Aufgabe des Onkologischen Zentrums ist es, als interdisziplinäres Expertennetzwerk Synergien zwischen den einzelnen Organkrebszentren und klinischen Strukturen zu schaffen und positiv zu beeinflussen.

Vorteile zertifizierter Krebszentren für die Patientenversorgung

  • Hohe Behandlungsqualität
    Zertifizierte Krebszentren müssen strenge Qualitätsstandards erfüllen und bieten dadurch eine konsistente, hochwertige Versorgung für Krebspatienten. Dies umfasst modernste Diagnostik, Therapie- und Nachsorgemaßnahmen.
  • Interdisziplinäre Expertise
    In zertifizierten Zentren arbeiten Spezialisten aus verschiedenen medizinischen Disziplinen eng zusammen. Dies ermöglicht eine umfassende und individuell angepasste Behandlungsplanung für jeden Patienten.
  • Mindestfallzahlen
    Für die Zertifizierung sind bei den verschiedenen Tumorentitäten Mindestzahlen an behandelten Patienten zu dokumentieren, um die Erfahrung in der Diagnostik und Therapie dieser Tumoren nachzuweisen.
  • Forschung und Innovation
    Zertifizierte Krebszentren sind oft an führenden klinischen Studien beteiligt und haben Zugang zu den neuesten Entwicklungen in der Krebsforschung. Patienten können von innovativen Behandlungsmethoden und Medikamenten profitieren.
  • Psychosoziale Unterstützung
    Die Betreuung von Krebspatienten umfasst nicht nur medizinische Aspekte, sondern auch die psychische und soziale Unterstützung. Zertifizierte Zentren bieten umfassende Dienstleistungen zur Bewältigung der emotionalen und sozialen Herausforderungen, die mit einer Krebserkrankung einhergehen.
  • Patientenorientierung
    Zertifizierte Krebszentren legen großen Wert auf die individuellen Bedürfnisse und die Lebensqualität ihrer Patienten.

Alle DKG-zertifizierten Krebszentren sind auf der Seite www.oncomap.de zu finden.

„Lippe meets Scotland“ spendet 10.000 Euro für Kinderklinik

Eine großzügige Spende über 10.000 Euro erhielt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am vergangenen Wochenende von den Organisatoren von „Lippe meets Scotland“. Das lippisch-schottische Open-Air-Konzert fand im Juni bereits zum fünften Mal statt und lockte zahlreiche Besucher zum Gut Ullenhausen.

Zur Spendenübergabe trafen sich die Organisatoren von „Lippe meets Scotland“ und Vertreter der begünstigten Institutionen auf dem Gut Ullenhausen.

Christian Ritterbach, Geschäftsführer der Gesundheitsstiftung Lippe, nahm gemeinsam mit Dr. Beate Ruppert, kommissarische Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, den Scheck von den Organisatoren Petra Rose und Klaus Düwel entgegen. Ritterbach sagt: „Die Unterstützung der Kinderklinik ist der Gesundheitsstiftung schon immer ein wichtiges Anliegen. Daher werden die Spendengelder für verschiedene Projekte in diesem Bereich zum Einsatz kommen. Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren von „Lippe meets Scotland“, bei allen Beteiligten sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Musikfestes. Toll, dass es dieses überregional bekannte Event mit seiner Kombination aus lippischer Blasmusik und schottischen Pipes and Drums gibt.“

Auch Dr. Beate Ruppert, die aktuell die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin kommissarisch leitet, freute sich über die Spende: „Ein großes Dankeschön an den Karnevalsverein „Carnevallos“ Alverdissen e.V.. Was hier anlässlich „Lippe meets Scotland“ auf die Beine gestellt wurde, ist einfach grandios. Die Spendengelder werden unseren jungen Patientinnen und Patienten zu Gute kommen.“

Musikalische Auszeit in der Kinderklinik

Henrike Brenk und die musikalische Auszeit in der Kinderklinik

„Eine musikalische Auszeit“ gibt es an jedem Dienstagnachmittag in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Lippe am Standort Detmold. Immer wenn kunterbunte Klänge zu hören sind, ist Henrike Brenk wieder da. Sie ist Musikstudentin und lädt die jungen Patientinnen und Patienten, aber natürlich auch ihre Eltern, zum gemeinsamen Musizieren ein.

Vom Ausprobieren verschiedener Instrumente über gemeinsames Singen bis zu eigenen kleinen Improvisationen oder sogar ganzen Songs ist alles möglich und orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen. Nicht selten offenbaren sie dabei auch, was sie gerade beschäftigt. So gilt es ein offenes Ohr im doppelten Sinne zu haben.

Seit Mai läuft das Projekt am Klinikum Lippe. Henrike Brenk führt es im Rahmen des Masterstudiums „Inklusive Musikpädagogik/Community Music“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durch. Ihr Ziel ist es, niederschwellige Zugänge zum aktiven Musizieren zu schaffen, so dass Jede und Jeder mitmachen kann. „Es sind oft die kleinen Momente, die mich berühren, zum Beispiel das Funkeln in den Augen, wenn aus einem zaghaften ein selbstbewusster Ton wird und der Mut wächst, sich auf etwas Neues einzulassen“, erzählt die Studentin. „Für mich ist es sehr bereichernd zu sehen, wenn die Kinder und Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Hintergründen während des Musizierens merken, dass sie bereits mehr Potential und Kreativität in sich tragen, als sie glaubten und dadurch in ihrem Selbstwirksamkeitsgefühl gestärkt werden. Die Freude am Musizieren, der Kontakt zu den Menschen und dass es gelingt, sie für eine Weile aus dem Krankenhausalltag zu entführen, sind Gründe für mich, jede Woche gern wieder zu kommen.“

Henrike Brenk und die kommissarische Chefärztin der Kinderklinik Dr. Beate Ruppert

Dank der freundlichen und hilfsbereiten Unterstützung durch Dr. Beate Ruppert, Kommissarische Chefärztin der Kinder- und Jugendmedizin, und des engagierten Pflegepersonals sowie des Cultur-Tupfer e.V. wird „die musikalische Auszeit“ auch in Zukunft die Station 2d zum Klingen bringen und den jungen Patientinnen und Patienten Momente der Kreativität und Ermutigung bescheren.

Erfahrener Neonatologe sieht in Detmolder Kinderklinik großes PotentialPriv.-Doz. Dr. Marc Robin Mendler wird neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Priv.-Doz. Dr. Marc Robin Mendler übernimmt die chefärztliche Leitung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikstandort Detmold des Klinikums Lippe. Als begeisterter Kinderarzt und erfahrener Neonatologe hat er an einem der renommiertesten Perinatalzentren Deutschlands – am Universitätsklinikum Ulm – sein „Handwerk“ gelernt. Durch seine Tätigkeit in der pädiatrischen Intensivmedizin aber auch in der Allgemeinpädiatrie ist er mit den Krankheitsbildern junger und älterer Kinder und Jugendlicher bestens vertraut.

Mendler sagt: „Die Pädiatrie am Klinikum Lippe bietet hervorragende Entwicklungsperspektiven. Zu meinen vorrangigen Aufgaben wird es zunächst gehören, das Perinatalzentrum – das heißt die Versorgung von früh geborenen Kindern – gemeinsam mit dem Team der Kinderklinik weiterzuentwickeln und das Vertrauen der Schwangeren und Familien in die Leistungsfähigkeit unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin auszubauen und auch die Netzwerke in der Region wieder zu aktivieren. Neben der Neonotologie gilt es weitere Angebote und Schwerpunkte in der Kinderklinik im Klinikum Lippe für die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen aus- und aufzubauen. Ich bin mir sicher, dass diese Vorhaben gelingen werden.“

Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte freut sich über den Neuzugang: „Die Gewinnung von Herrn Dr. Mendler als neuem Chefarzt der Kinderklinik, ist noch einmal unser klares Bekenntnis zum Perinatalzentrum Lippe und zur Kinderklinik in Detmold. Herr Dr. Mendler wird nicht nur fachlich, sondern auch persönlich als Chefarzt eine Bereicherung sein, gelingt es ihm doch mit allen Beteiligten vom kleinen Patienten über die Eltern bis hin zum Behandlungsteam aus Medizin und Pflege sofort eine kommunikative und wertschätzende Ebene aufzubauen. In unseren Gesprächen hat sich gezeigt, dass Herr Dr. Mendler sich der komplexen Ausgangssituation bewusst ist, dennoch die guten Möglichkeiten unserer Klinik sieht und aktiv mitgestalten will. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Neben der Versorgung von Früh- und Neugeborenen im Perinatalzentrum Level 1, der allgemeinen Pädiatrie bis zur spezialisierten Kinderchirurgie und Behandlung psychosomatischer Erkrankungen, bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Lippe ein breites Leistungsspektrum für kleinste Frühgeborene bis hin zu Teenagern an. Pro Jahr werden in der Kinderklinik am Standort Detmold rund 3.000 Kinder und Jugendliche stationär und weitere 11.000 junge Patienten ambulant versorgt. Dafür steht ein Kontingent von 70 Betten zur Verfügung. Im Rahmen der Familienklinik Lippe ist die Kinderklinik auch an der medizinischen Versorgung von mehr als 2.000 Babys jährlich beteiligt. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dafür, dass Babys, Kinder, Jugendliche und ihre Familien optimal betreut werden.

Links PD Dr. med. Marc Robin Mendler, rechts Dr. med. Beate Ruppert als kommisarische Chefärztin der Kinderklinik – © Klinikum Lippe