Einzigartige MTRA-Ausbildung in Lemgo

An der MTA-Schule Lippe haben zehn Schülerinnen und Schüler die neue Ausbildung als Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) begonnen. Der theoretische Unterricht findet an der MTA-Schule in Lemgo statt, praktische Einsätze sind am Klinikum Lippe sowohl am Standort Lemgo als auch am Standort Detmold vorgesehen.

Das Besondere an der Tätigkeit als MTRA ist die Kombination von Patientenkontakt und Medizintechnik. Schulleiterin Alexandra Adam betont „Es ist einzigartig in Ostwestfalen-Lippe, dass MTRA-Schüler mit so einer fortschrittlichen Technik arbeiten können.“ Und tatsächlich ist es nicht selbstverständlich, dass die neuesten Geräte einer Schule zur Verfügung stehen. Möglich wird dies durch die Technologiepartnerschaft zwischen Klinikum Lippe und Siemens Healthineers. Für die Ausbildung der Schüler steht durch diese Kooperation beispielsweise ein neues digitales Röntgengerät zu Übungszwecken zur Verfügung. So lernen sie ganz praktisch, was im Umgang mit Strahlung beachtet werden muss.

Über ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt müssen sich die Schülerinnen und Schüler nach bestandener Ausbildung keine Gedanken machen. Ob MRT, CT, Nuklearmedizin oder konventionelles Röntgen – die Ausbildung an der MTA-Schule Lippe ist so vielseitig und technisch auf dem neuesten Stand, dass die künftigen MTRAs in Zeiten des Fachkräftemangels in vielen Bereichen gefragt sind. Die nächste Ausbildung zur MTRA beginnt im September 2023.


Mehr Informationen zur MTRA-Ausbildung finden Sie auch auf der Internetseite der MTA-Schule Lippe.

Mehr Informationen zur Technologiepartnerschaft zwischen Klinikum Lippe und Siemens Healthineers finden Sie auch auf unserer Landingpage www.mitherzundhightech.de.

Expertentelefon: Herzschwäche – die verkannte Bedrohung

Datum: Freitag, 27. November 2020, von 15.00 – 17.00 Uhr

Hotline: Telefon 05231-72-2222

Email: expertentelefon@klinikum-lippe.de

3 Experten für Sie am Telefon

Prof. Dr. Stephan Gielen, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Klinikum Lippe

Dr. Roja Soutodeh, Oberärztin der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Klinikum Lippe

Dr. Hans-Christian Körner, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausärztliche Gemeinschaftspraxis am Markt, Horn-Bad Meinberg


Es gibt ein Thema, das ist wichtiger als Corona. Es geht um das Herz, genauer gesagt um eine Herzschwäche. Ein gesundes Herz schlägt stetig und ohne Pause – 100.000 Mal am Tag. Dabei pumpt es über 10.000 Liter Blut durch den Blutkreislauf und versorgt alle Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wenn diese Pumpe nicht mehr richtig funktioniert, hat das Auswirkungen auf den ganzen Körper. Meist geschieht das schleichend. Eine verkannte Bedrohung, die jeden zweiten Menschen betrifft. Deshalb steht diese weit verbreitete Erkrankung im Mittelpunkt der diesjährigen bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im November.

Todesursache Nummer eins

Die sogenannte Herzinsuffizienz zählt hierzulande zusammen mit anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Todesursache Nummer eins. Und sie zählt mit jährlich rund 465.000 Klinikaufnahmen zu den häufigsten Anlässen für Krankenhausaufenthalte. Eine reale Bedrohung, die sich mit den Jahren einschleicht und sich in vielen kleinen Einschränkungen zeigt, wissen Chefarzt Professor Dr. Stephan Gielen und Dr. Roja Soutodeh von der Kardiologie des Klinikums Lippe in Detmold aus Erfahrung: Es sind die Wassereinlagerungen in den Beinen, die zeitweise Atemnot und die ständige Müdigkeit, die ein schwaches Herz anzeigen können. In jedem Fall sollte man ärztliche Hilfe aufsuchen, zunächst beim Hausarzt oder bei schwierigeren Fällen bei den Experten des Klinikums Lippe.

Herzschwäche früh erkennen

Der Allgemeinmediziner Dr. med. Hans-Christian Körner plaudert aus der täglichen Praxis: Ein großes Problem sei, dass viele Betroffene die Symptome und den Leistungsverlust als altersbedingt hinnehmen. Ihnen sei nicht bewusst, dass sie an einer ernstzunehmenden Erkrankung leiden. In der Folge meiden sie den Arztbesuch und die Erkrankung schreitet voran. Das „schwache Herz“ sei aber keine normale Alterserscheinung. Vielmehr sei frühzeitiges Handeln gefordert, nicht erst, wenn sich der Zustand verschlechtere, so Körner, auch wenn Corona im Moment die Schlagzeilen bestimme. Je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt werde, desto günstiger sei ihr Verlauf und desto höher sei in der Folge die Lebensqualität der Betroffenen. Zusammen mit den Kollegen und Kolleginnen vom Klinikum gibt es eine reibungslose Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten.

Immer mehr Menschen mit Herzschwäche

Dr. Roja Soutodeh spricht ihren Kollegen aus dem Herzen, wenn sie auf die wachsende Zahl an Menschen hinweist, die unter Herzschwäche leiden. Durch den wachsenden medizinischen Standard, wirkungsvolle Medikamente und medizinische Eingriffe kann das Leben vieler Menschen verlängert werden. Dadurch gibt es immer mehr ältere Menschen mit einer Herzschwäche. Menschen, denen die Experten des Klinikums heute besser helfen können, ein Plus an Lebensqualität zu erlangen.

Glas Rotwein hilft nicht

Wie kann man der Herzschwäche vorbeugen? Es ist die gesunde Ernährung, die regelmäßige Bewegung, kurz der gesunde Lebenswandel, der das Herz entlastet. „Das Glas Rotwein am Abend stärkt das Herz leider nicht“, sagt Professor Gielen, und Doktor Soutodeh ergänzt lachend: „Ich würde es aber auch nicht verbieten.“

Experten mit Erfahrung

Seit drei Jahren gibt es am Klinikum in Detmold die von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zertifizierte Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik. Damit wird der Klinik sowohl die Kompetenz als auch die technische Ausstattung für besondere Leistungen bescheinigt. Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin weist beeindruckende Zahlen auf: Jährlich werden hier rund 1.000 Patienten mit Herzschwäche stationär und ambulant behandelt. Dadurch verfügen die Ärzte über große Erfahrungen mit allen Formen kardiologischer und angiologischer Erkrankungen. Das Besondere an dem Konzept: Patienten werden auch nach ihrer Entlassung begleitet und zu selbstverantwortlichem Handeln ermutigt. „Wir machen den Patienten zu unserem Partner“, sagt Professor Dr. med. Stephan Gielen.

Expertentelefon geschaltet

Mit diesem Service des Klinikums können sich Betroffene mit den beschriebenen Symptomen selbst eine Meinung einholen: Unter der E-Mail-Adresse expertentelefon@klinikum-lippe.de kann man Befunde einreichen – sie werden anonymisiert bearbeitet. Am Freitag, 27. November 2020 von 15.00 bis 17.00 Uhr ist zudem eine Hotline geschaltet, in der die drei Experten Chefarzt Professor Dr. med. Stephan Gielen und Dr. Roja Soutodeh von der Kardiologie des Klinikums Lippe sowie Dr. med. Hans-Christian Körner (Hausarztpraxis am Markt Horn-Bad Meinberg) Rede und Antwort stehen. „Nehmen Sie sich ein Herz und rufen Sie an“, sagen die Experten.

Die Hotline ist kostenfrei. Sie ersetzt keinen Arztbesuch und keine Untersuchung.


Weitere Informationen

Uniklinikum OWL beteiligt an Forschung zu Covid-19

Das Universitätsklinikum OWL (UK OWL), d.h. das Evangelische Klinikum Bethel, das Klinikum Bielefeld und das Klinikum Lippe, ist dem Netzwerk Universitätsmedizin zu Covid-19 beigetreten. Priv.-Doz. Dr. med. Johannes-Josef Tebbe vom Klinikum Lippe übernimmt für das UK OWL die Projektleitung in diesem nationalen Netzwerk. Im Rahmen des Covid-19-Projektes hat sich eine Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen des Universitätsklinikums OWL und der Medizinischen Fakultät OWL gebildet, welche die Forschungsaktivitäten bündelt und koordiniert. Damit nutzt das UK OWL die Chance, sich im Verbund mit den anderen Universitätskliniken auf das Pandemiemanagement strukturell vorzubereiten.

Um die Forschungsaktivitäten zu Covid-19 bundesweit zu bündeln und zu stärken, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau des von der Charité koordinierten Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) mit 150 Mio. EUR für ein Jahr (Laufzeit: 01.04.2020 bis 31.03.2021). Das NUM verfolgt das Ziel, die Corona-Pandemie durch eine optimale Zusammenarbeit schneller und effektiver bekämpfen zu können. Alle Aktivitäten sollen dazu beitragen, auf Pandemien besser eingestellt zu sein.

Durch den kontinuierlichen Austausch sowie das Lernen von- und miteinander möchten die Partner*innen gesicherte Erkenntnisse dazu liefern, wie die Bedingungen und Abläufe in den Krankenhäusern und die Versorgung in den Regionen verbessert werden können. Innerhalb kürzester Zeit haben sich sämtliche Universitätskliniken dem Netzwerk angeschlossen – das ist in der biomedizinischen Forschung in Deutschland in dieser übergreifenden Form bisher einmalig.

Professorin Dr. med. Claudia Hornberg, Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät OWL, sieht in dieser Kooperation eine große Chance: „Wir freuen uns, dass wir zu einem frühen Zeitpunkt während des Aufbaus des Universitätsklinikums OWL Mitglied des NUM geworden sind. Die Zusammenarbeit kann dazu beitragen, Erkenntnislücken in der Pandemieforschung zu schließen.“

Gemeinsames Ziel ist es, die Corona-Pandemie schneller und effektiver bekämpfen zu können. Priv.-Doz. Dr. med. Johannes-Josef Tebbe sagt: „Mit der Einbindung in das Netzwerk Universitätsmedizin bietet sich für das UK OWL die Gelegenheit, durch einen kontinuierlichen wissenschaftlichen Austausch gesicherte Erkenntnisse für die Versorgung der Bevölkerung umzusetzen. Darüber hinaus bewirkt die intensive Zusammenarbeit zwischen UK OWL und der Medizinischen Fakultät OWL einen deutlichen Schub zum weiteren Aufbau der Forschungsstrukturen, auch weit über das Thema COVID-19 hinaus.“

Das Netzwerk Universitätsmedizin möchte dazu beitragen, Wissen über ein effektives Pandemiemanagement für die Region OWL zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach angepassten Versorgungsstrukturen, Prozessen sowie Organisationsformen, aber auch Formen und Verfahren der Zusammenarbeit von Politik und Wissenschaft sowie Merkmale einer zielführenden Krisenkommunikation.

Weitere Informationen: Netzwerk Universitätsmedizin

Mit Herz und Hightech

Das Klinikum Lippe und Siemens Healthineers gehen heute eine zehnjährige Technologiepartnerschaft für alle Standorte des Unternehmens ein. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung und Bewirtschaftung der bildgebenden Großgeräte sowie Ultraschallgeräte.

Weiter sieht die Partnerschaft ein Schulungskonzept für die Bedienung der Geräte vor sowie die Beratung zur Optimierung des Geräteparks und betrieblichen Abläufen in den Krankenhäusern. Durch die Modernisierung der Geräte soll dieVerfügbarkeit weiter erhöht werden. Wir partizipieren mit dem flexiblen Gerätekonzept frühzeitig an technischen Neuerungen und können über die Vertragslaufzeit die Gesamtkosten für Beschaffung und Wartung reduzieren.

„Die Technologiepartnerschaft ist für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum universitären Maximalversorger. Durch den hochmodernen Gerätepark sowie die umfassenden Service- und Consultingleistungen von Siemens Healthineers können wir die Qualität unserer Versorgungsprozesse weiter verbessern. Zudem schaffen wir wichtige Voraussetzungen für die medizinische Forschung“, sagt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikum Lippe. Mit den neuen medizintechnischen Systemen sind noch genauere Diagnosen und Therapien für die Patienten möglich. Der Partnerschaftsvertrag hat ein Projektvolumen von rund 30 Mio. Euro.

Siemens Healthineers wird in den nächsten zehn Jahren 147 Systeme austauschen, darunter zwei Magnetresonanztomographen (MR) und drei Computertomographen (CT). Dabei kommen auch die modernsten Softwarelösungen zum Einsatz, beispielsweise KIgestützte automatisierte Auswerteverfahren bei der Schlaganfalldiagnostik oder bei der Läsionslastbestimmung bei Multipler Sklerose. Auch die Darstellung des bewegten Herzens bei Kardio-CT wird möglich sein.

Die Presseinformation sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite: Mit Herz und Hightech

Grundsteinlegung: Vision wird Realität

Das Klinikum Lippe entwickelt sich weiter! Vom Maximalversorger für die Region zur Uniklinik. Mit der „Strategie 2025“ verfügt das Klinikum über einen genauen Fahrplan für die Zukunft um die medizinische Versorgung in Lippe weiter zu verbessern. „Der Gesundheitscampus Detmold ist ein wesentliches Teilprojekt dieser Strategie 2025“, erklärt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikums. Die ersten großen Vorhaben im Rahmen der Investitionen am Standort Detmold sind der Um- und Erweiterungsbau des Operationsbereiches zu einem hochmodernen OP-Zentrum und der Neubau des Gebäudeteils „C“, der dritte Gebäudeflügel, in dem neue Betten- und Funktionstrakte entstehen.

Klinikum Lippe_Grundsteinlegung Detmold_Rede Dr. Lehmann , © Klinikum Lippe (v.l.n.r.: Dr. Johannes Hütte, Thomas Lammering, Carsten Möller, Andreas Wilde, PD Dr. Johannes Tebbe, Maik Schmidt (Fa. Kögel), Dr. Christine Fuchs, Dr. Lucas Heumann, Rolf Schnülle, Andreas Zeisberg, Antonius Grothe, Dr. Axel Lehmann)

„Die „Strategie 2025“ ist der Kompass, die Bauarbeiten sind der Weg, auf dem die Vision vom Krankenhaus der Zukunft nun Realität wird“, freut sich Dr. Hütte, „ das ist spannend und zugleich eine große Herausforderung für alle Beteiligten.“ Aber, die Anstrengungen werden sich lohnen, davon ist er überzeugt: „So wird es uns gelingen, unser heutiges hohes medizinisches Niveau weiterzuentwickeln und auch z. B. die Patientenunterbringung diesem Standard anzupassen.“

Die „Strategie 2025“ des Klinikum Lippe ist ein Baustein aus dem „Zukunftskonzept Lippe 2025“ zur Sicherung und Erweiterung der Gesundheitsversorgung der Region“, ergänzt Landrat Dr. Axel Lehmann. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Lippe GmbH schaut er angesichts der Investitionen am Klinikum positiv in die Zukunft: „Die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung ist ein sehr wichtiger Standortfaktor für die Bürgerinnen und Bürger Lippes und darüber hinaus. Die Optimierung der Prozesse und Abläufe wird zudem bessere Arbeitsbedingungen schaffen – für das „Krankenhaus der Zukunft“ als attraktiver Arbeitgeber. Mit diesen Investitionen erfüllen wir auch unsere soziale Verantwortung für die Patienten, unsere Mitarbeiter und die Umwelt“.

Animation Klinikum Lippe Detmold, Nord-Südflügel mit OP-Zentrum, © Klinikum Lippe

Das neue OP-Zentrum

Es entstehen in mehreren Stufen 16 neue Operationssäle und ambulante Eingriffsräume sowie eine neue Intensivstation. Herzstück des OP-Zentrums ist der „intelligente“ Operationssaal. Mit Technologien wie der Modulen Steuerung, scene selection und Videomanagement –beginnt eine neue Epoche der Chirurgie am Klinikum Lippe. Durch die intelligente Vernetzung der modernen Bildgebungsverfahren mit allen weiteren Geräten im Operationssaal wird der Datenaustausch zwischen den Medizingeräten untereinander und den vielfältigen Krankenhausinformationssystemen ermöglicht. Eine Kamera über dem OP-Tisch eröffnet den zukünftigen Studierenden der Medizinischen Fakultät OWL sowie der Fortbildung des Fachpersonals viele Möglichkeiten des modernen Lernens.

Der neue Gebäudeteil „C“

Der neue Nord-Südflügel im Klinikum Lippe Detmold wird ein moderner Bettentrakt mit Komfortstation und völlig neuen, hochmodernen Logistikkonzepten für „kurze Wege“ und effiziente Versorgungsstrukturen.

FOCUS-Liste: Wir sind ausgezeichnet!

Vier Mal erhalten Ärzte des Klinikums Lippe auch in diesem Jahr wieder die Auszeichnung Top-Mediziner von FOCUS-GESUNDHEIT. 

Foto: v.l.n.r. Prof. Dr. Christoph Redecker, Prof. Dr. Wolfgang Hiller, Priv.-Doz. Dr. Helger Stege © Klinikum Lippe

Drei Ärzte des Klinikums Lippe sind in diesem Jahr insgesamt vier Mal mit der Auszeichnung Top-Mediziner auf der etablierten Focus-Liste zu finden. Außerdem haben wir in Deutschlands größtem Krankenhausvergleich erneut das Siegel Top-Regionales Krankenhaus 2020 Nordrhein-Westfalen sowie weitere Siegel für verschiedene Fachabteilungen erhalten.

Prof. Dr. med. Christoph Redecker: Top-Mediziner Parkinson

Prof. Dr. Christoph Redecker ist nicht nur Chefarzt der Klinik für Neurologie am Standort Lemgo, sondern darf sich auch Top-Mediziner 2020 für den Teilbereich Parkinson nennen. Seine Fachklinik für Neurologie ist zudem Top-Nationales Krankenhaus Parkinson 2020. Damit ist die Klinik für Neurologie in Lemgo eine optimale Anlaufstelle für Parkinsonpatienten. Mit der Parkinson-Komplexbehandlung bietet sie Betroffenen eine medizinische Versorgung, die ihren individuellen Bedürfnissen angepasst ist.

Prof. Dr. med. Wolfgang Hiller: Top-Mediziner Bauchchirurgie und Top-Mediziner Gallenblase

Prof. Dr. Wolfgang Hiller ist Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Detmold. Er ist nicht nur in zwei Fachgebieten Top-Mediziner 2020, seine Klinik ist außerdem Top-Nationales Krankenhaus Gallenblase 2020. Eine besondere Expertise genießen die Klinik und ihr Chefarzt bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Das Klinikum Lippe ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert als Viszeralonkologisches Zentrum für die Organe Darm, Bauchspeicheldrüse und Magen sowie zertifiziertes Zweitmeinungs-Zentrum.

Priv.-Doz. Dr. med. Helger Stege: Top-Mediziner Venenleiden

Priv.-Doz. Dr. Helger Stege ist Chefarzt der Klinik für Dermatologie am Standort Detmold. Er ist zum dritten Mal in Folge als Top-Mediziner Venenleiden 2020 ausgezeichnet.


Top-Nationales Krankenhaus Kardiologie

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin unter Chefarzt Prof. Dr. Stephan Gielen wird seit einigen Jahren kontinuierlich als Top-Nationales Krankenhaus Kardiologie ausgezeichnet und gehört damit zu den Top-100 Kliniken in Deutschland. Die Klinik verfügt über eine zertifizierte Chest Pain Unit – eine  Notfallaufnahmestation speziell für kardiologische Notfallpatienten. Sie ist als HFU-Schwerpunktklinik zertifiziert und bietet somit eine spezielle Versorgung für Patienten mit Herzinsuffizienz. Zudem erhielt die Klinik das Zertifikat „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL„. Sie erfüllt damit die Anforderungen und Qualitätsstandards der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL und der Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention.


Was ist eigentlich die FOCUS-Liste?

Bereits seit 1995 sammeln die Redakteure von FOCUS-GESUNDHEIT Daten zu Deutschlands führenden Fachexperten und wertet diese aus. In den FOCUS-GESUNDHEIT-Listen empfehlen sie dann ihren Lesern Ärzte und Kliniken, die auf ihrem Spezialgebiet spitze sind. Das Siegel „Top-Mediziner“ erhalten beispielsweise in Therapie und Diagnostik führende Experten.

Unterstützung erhalten die Journalisten dabei von einem unabhängigen Recherche-Institut. Dieses befragt im Auftrag des Magazins FOCUS Ärzte aus Krankenhäusern und Praxen. Sie wollen wissen: „Wohin schicken Sie Ihre Patienten?“ und „Welcher Kollege leistet in seinem Fachgebiet sehr gute Arbeit?“ Die Experten des Instituts werten außerdem die Qualitätsberichte der Krankenhäuser aus. Darüber hinaus werden weitere Informationsquellen genutzt, beispielsweise Informationen zur Anzahl der Publikationen, zu durchgeführten Studien und zum Behandlungsspektrum der Mediziner. Damit leisten die Datenjournalisten eine Recherche, die in diesem Umfang für Patienten nahezu unmöglich ist.

Dr. med. Khaled Hamed Salem ist neuer Chefarzt für Orthopädie/Unfallchirurgie am Standort Lemgo

Am 1. Juli 2020 übernimmt PD Dr. med. Khaled Hamed Salem die Leitung der Klinik für Orthopädie/Unfallchirurgie am Standort Lemgo. Er ist damit zugleich neuer Leiter des Gelenkzentrums. Geschäftsführung und Kollegen heißen PD Dr. Salem im Klinikum Lippe herzlich willkommen.

„Wir freuen uns, mit PD Dr. med. Khaled Hamed Salem eine kompetente Persönlichkeit gefunden zu haben für die Fortführung der erfolgreichen Arbeit des Gelenkzentrums in Lemgo“, erklärt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer und Sprecher des Klinikum Lippe. Er dankt zugleich Dr. Hinrich Joachim Muhle, der seit dem Weggang von Dr. Tanja Kostuj Klinik und Zentrum interimsweise leitete.

PD Dr. Khaled H. Salem ist Facharzt für Orthopädie, Orthopädie/ Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie. Er führt die Zusatzbezeichnungen „Spezielle Orthopädische Chirurgie“, „Sozialmedizin“ und „Rehabilitationswesen“ und ist zugleich ein zertifizierter Prüfarzt. An seiner bisherigen Wirkungsstätte, der Klinik für Orthopädie des Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn war er als Leitender Oberarzt und Seniorhauptoperateur im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung tätig. PD Dr. med. Khaled Hamed Salem absolvierte das Medizinstudium an der Universität Kairo, an der er heute noch Professor für Orthopädische Chirurgie ist. Promotion und Habilitation erfolgten in Deutschland – an der Universität Ulm beziehungsweise an der RWTH Universität Aachen. Er verfügt über fundierte langjährige Expertise in der arthroskopischen und offenen Gelenkchirurgie, v.a. der minimalinvasiven Primär- und Wechselendoprothetik der Hüft- und Kniegelenke. Weitere Schwerpunkte sind Deformitätenkorrektur bei Kindern und Erwachsenen, Fußchirurgie sowie Tumororthopädie.
PD Dr. Salem erhielt international beachtete Stipendien und Preise, ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler orthopädisch-unfallchirurgischer Gesellschaften, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und arbeitet zudem als Gutachter und Reviewer für renommierte Fachjournale.
PD Dr. med. Khaled Hamed Salem lebt in Paderborn, ist verheiratet und Vater eines Kindes.

Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Lippe: Unfallchirurgie und Orthopädie sind angesichts der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen medizinische Fachgebiete, die perspektivisch weiter an Bedeutung gewinnen werden. Im Vordergrund stehen dabei die Alterstraumatologie, die Endoprothetik und die Unfallchirurgie. Diese Überlegungen waren ausschlaggebend für die Entscheidung der Geschäftsführung des Klinikum Lippe an den Standorten Detmold und Lemgo jeweils eine eigenständige, chefarztgeführte Klinik für die Fachgebiete Orthopädie und Unfallchirurgie zu etablieren. Dabei liegt der Schwerpunkt in Lemgo im Bereich Orthopädie und Gelenkendoprothetik. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie das Gelenkzentrum ergänzen insofern sinnvoll das Zentrum für Altersmedizin der Klinik für Neurologie und Geriatrie in Lemgo. Die Detmolder Klinik unter Chefarzt Prof. Dr. Cyrus Klostermann stellt sich als Traumazentrum insbesondere den modernen Herausforderungen der Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Wir legen den Grundstein für das Krankenhaus der Zukunft

Zukunftskonzept 2025: Investitionen in Hightech, Personal und Umwelt
„Wir sind ein leistungsfähiges, modernes Krankenhaus und wollen es auch bleiben“ betont Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte. Er weiß, „Wenn wir Vorreiter für die Gesundheitsregion Lippe sein und bleiben wollen, müssen wir kontinuierlich in Medizin, Hightech und Personal investieren, auch und gerade in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie. Nur so sichern wir die Zukunft des Klinikums und eine wohnortnahe, qualitäts- und patientenorientierte, stationäre Versorgung.“ Drei Beispiele zeigen, welche Großprojekte das Klinikum und der Kreis Lippe gemeinsam aktuell stemmen, um diese Ziele zu erreichen.

3D-Modell, Klinikum

OP-Zentrum

Eines der ersten großen Vorhaben im Rahmen der Investitionen am Standort Detmold ist der Um- und Erweiterungsbau des Operationsbereiches zu einem hochmodernen OP-Zentrum. Im Rahmen der Konzepterstellung, durch Besichtigungen von OP-Räumen anderer Kliniken und durch die Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort wurde deutlich: Die geplanten Veränderungen, die Bauweise und die neuen Strukturen werden die Prozesse optimieren. Kürzere Wege, vereinfachte Arbeitsabläufe und ein effizientes Zeitmanagement sind das Ziel.

Eine Besonderheit ist, dass dieses OP-Konzept nicht im stillen Kämmerlein oder auf dem Reißbrett entstand. Es ist das Ergebnis des Könnens, der Erfahrung und der Aufbereitung durch die Mitarbeiter, die im OP tätig sind, unter Federführung von Karl-Heinz Nimczewski. Über 143 Besprechungen, Sitzungen und Hospitationen fanden in den letzten drei Jahren im Rahmen des Bauprojektes statt. Umso mehr freuen die Mitarbeiter sich nun auf die Umsetzung „ihres“ Konzeptes, denn modernste Behandlungsmöglichkeiten erhöhen nicht nur die Patientensicherheit. Innovative Lösungen und verbesserte Arbeitsbedingungen steigern die Attraktivität der Arbeitsplätze und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg und damit zur Arbeitsplatzsicherung bei. Dessen ist sich auch Dr. Johannes Hütte bewusst: „Wir legen hier aktuell den Grundstein für das Krankenhaus der Zukunft. Und das OP-Zentrum bildet einen Teil der Basis, sozusagen das Fundament.“

Ein wesentlicher Bestandteil des künftigen OP-Zentrums wird die POBE sein. Diese Abkürzung steht für Perioperative Behandlungseinheit und ist ein wesentliches Element des neuen, zukunftsweisenden OP-Managements des Klinikums Lippe. Innerhalb dieser Behandlungseinheit entsteht eine Holding Area für die OP-Vorbereitung der Patienten und für den Aufenthalt nach der Operation zur postoperativen Überwachung. Diese „Pufferzone“ ermöglicht parallellaufende Prozesse und damit ein verbessertes Zeitmanagement. Außerdem werden Intensivstation, Notfallversorgung, Funktionsdiagnostik und Materiallogistik ebenengleich angebunden sein. So sind die Wege kurz und entfallen Wartezeiten. Die Dokumentenkontrolle und Prämedikation im OP entlastet zudem die Pflegekräfte auf den Stationen.

Herzstück des OP-Zentrums ist der „intelligente“ Operationssaal. Module Steuerung, scene selection, Videomanagement – mit diesen Technologien beginnt eine neue Epoche der Chirurgie am Klinikum Lippe. Die intelligente Vernetzung der modernen Bildgebungsverfahren mit allen anderen Geräten im Operationssaal wird den Datenaustausch zwischen den Medizingeräten untereinander und den vielfältigen Krankenhausinformationssystemen ermöglichen. Eine Kamera über dem OP-Tisch ermöglicht modernes Lernen, für die zukünftigen Medizinstudenten der Medizinischen Fakultät OWL, aber auch für die Fortbildung des Fachpersonals. Einen futuristischen Anstrich erhält der OP durch Glaswände und Touchscreens, welche die Arbeitsatmosphäre verbessern und die Patientensicherheit erhöhen.

Um sich über das neue Konzept und den Ist-Zustand zu informieren, tauschte Landrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Klinikums Lippe, im Herbst vergangenen Jahres sogar einen Vormittag lang seinen Anzug gegen sterile OP-Kleidung. OP-Manager Karl-Heinz Nimczewski führte den Landrat durch „sein Reich“, erläuterte Räumlichkeiten und Abläufe sowie die neuen Planungen. Am Ende des Rundganges durch den Operationstrakt des Klinikums schauten der Landrat und der OP-Manger aus dem Fenster auf das Areal, auf dem in naher Zukunft die Baumaßnahmen für die OP-Erweiterung stattfinden werden. Der Besuch hat gezeigt: In den vorhandenen Räumlichkeiten aus den siebziger Jahren lassen sich die geplanten Veränderungen nicht realisieren.

Zentrale Notaufnahme

Auch die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Lippe soll am Standort Detmold modernisiert werden. Dr. Johannes Hütte bestätigt, „Es gibt bereits Ideen und Planungskonzepte. Außerdem muss man ehrlich zugeben, dass hier Veränderungen dringend notwendig sind. Ungefähr 60.000 Patienten behandeln wir jährlich in unseren Notaufnahmen. In der jetzigen Struktur ist keine Sanierung oder Verbesserung des Service möglich.“ Damit spielt er unter anderem auf die Lage der Zufahrt zur Notaufnahme an. Diese liegt genau zwischen Klinikgebäude und Medicum und ist sowohl für Rettungsfahrzeuge als auch Patienten eine Herausforderung. Und er ergänzt: „Lage, Größe und baulicher Zustand der Räumlichkeiten bedürfen dringend einer Modernisierung, damit unsere Patienten in Notsituationen die bestmögliche Versorgung erhalten können.“

Linearbeschleuniger

„Bereits fünf Millionen Euro haben wir am Standort Lemgo in einen neuen, zweiten Linearbeschleuniger und den damit verbundenen Neubau investiert“, berichtet der Geschäftsführer weiter. Auf einer Fläche von 340 Quadratmetern steht das hochmoderne Gerät, welches nach einer kurzen Einarbeitungsphase seit Anfang April 2020 für die Behandlung von Patienten genutzt wird. Mit dem neuen Gerät stehen der Klinik für Strahlentherapie nun zwei Linearbeschleuniger für eine hochpräzise Krebstherapie zur Verfügung. „Unsere eigentliche Planung war es, nach Inbetriebnahme des neuen Linearbeschleunigers das bisherige Gerät kurzzeitig außer Betrieb zu nehmen und zu modernisieren“, sagt Dr. Johannes Hütte. „Angesichts der veränderten Bedingungen durch die Corona-Pandemie haben wir uns jedoch entschlossen, diese Umbauarbeiten zu verschieben, denn so haben wir zwei räumlich und technisch voneinander getrennte Behandlungseinheiten.“ Wenn es die äußeren Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird das ältere Gerät ebenfalls an die neue, moderne Lüftungsanlage angeschlossen und für beide Linearbeschleuniger wird es einen neuen, gemeinsamen Anmeldebereich geben.

Hightech und Köpfe

„Ja, wir nehmen im Rahmen der Strategie 2025 und für die Zukunftssicherung des Klinikums Lippe viel Geld in die Hand. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass diese Investitionen gut angelegt sind“, betont der Geschäftsführer. Er weiß, „letztlich ist dies ja nur ein kleiner Ausschnitt aller „Baustellen“, um die wir uns neben Corona aktuell tagtäglich kümmern. Wir – und damit meine ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums – machen unseren Job, managen die Krise und bereiten uns auf die Zukunft vor. Dazu gehört auch, dass wir nicht nur in Hightech sondern parallel in Köpfe investieren. Es ist schön zu sehen, dass das Klinikum Lippe auch ein attraktiver Arbeitgeber für die Region und darüber hinaus ist. Ganz besonders freue ich mich, dass wir in den vergangenen Monaten neben kompetenten Chefärzten und anderen neuen Mitarbeitern auch Dr. Christine Fuchs von unserem Haus überzeugen konnten. Sie wird ab Juni 2020 unsere neue Medizinische Geschäftsführerin. Frau Dr. Fuchs bringt ihre Erfahrungen und Kompetenzen in die Optimierung medizinischer Abläufe und die Steigerung der Patientenzufriedenheit ein.“

Soziale Verantwortung auch für die Umwelt – Erstes Elektroauto für die Fahrzeugflotte des Klinikum Lippe

Die Förderung der Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein des Zukunftskonzept Lippe 2025 des Kreises Lippe. Das gilt für den Öffentlichen Personennahverkehr genauso wie für alle anderen Gesellschaften des Kreises. Das Klinikum Lippe hat seit Mitte April sein erstes Elektroauto im Fuhrpark.

„Als Klinikum tragen wir große Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Lippe und darüber hinaus“, erklärt Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikums. „Eine gesunde Umwelt ist eine wichtige Voraussetzung, gesund zu bleiben oder schnell wieder gesund zu werden. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, wenn immer möglich, bei Investitionen auf Umweltfreundlichkeit zu achten. Da der e-Golf alle für uns wichtigen Anforderungen erfüllt, fiel die Entscheidung für dieses Elektrofahrzeug nicht schwer.“

Birgit Kelle, Leiterin des Klinikservice ist nach der ersten Probefahrt begeistert: „ Das Auto überzeugt nicht nur durch Null Emissionen, sondern auch durch das fast geräuschlose Fahren.“ Sie wird zukünftig den Einsatz des Fahrzeuges, das am Standort Lemgo seinen „Heimathafen“ haben wird, koordinieren.

Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte (l.) übergibt den neuen e-Golf an den Klinikservice (Dr. Johannes Hütte, Andreas Pistner, Leiter Logistikmanagement, Infrastruktur und Service, Birgit Kelle, Leitung Klinikservice)

Dr. Johannes Hütte ist sich sicher, wenn das Auto auch im Alltag überzeugt, ist es zwar das erste, aber bestimmt nicht das letzte Elektrofahrzeug des Klinikums.

Wann immer Ihr uns braucht. Wir sind für Euch da!

„Kommen Sie weiterhin in die Notaufnahmen am Klinikum Lippe! Wir können und werden Sie gut versorgen!“

Dass wir die Menschen dazu auffordern müssen, in die sonst chronisch überlaufenen Ambulanzen zu kommen, ist neu und auch eine Folge der Corona-Krise.

Die Fallzahlen der Notaufnahmen jenseits der Covid-19-Patienten sind im Klinikum Lippe deutlich zurückgegangen– Chefarzt Daniel Fischer vermutet: „Offenbar meiden viele Menschen den Gang in das Krankenhaus aus Angst, sich dort mit Sars-CoV-2 zu infizieren. Ich möchte aber unbedingt vor möglichen „Kollateralschäden“ der Pandemie warnen: Wenn jemand Symptome eines Herzinfarkts oder Schlaganfalles verspürt und sich denkt: Das halte ich jetzt mal aus, ich will nicht in die Ambulanz, um mich nicht zu infizieren. Diese Haltung kann wirklich lebensgefährlich sein, wenn eine Erkrankung nicht entdeckt und nicht versorgt wird.“

„Im Klinikum Lippe können wir sagen: Wir haben nach wie vor die Kapazitäten und wir wollen und können die Patienten jederzeit behandeln“, sagt Daniel Fischer, Chefarzt der Zentralen Notaufnahmen am Klinikum Lippe.