Elisa ist das Neujahrsbaby 2026 am Klinikum Lippe

Das erste Baby des neuen Jahres am Klinikum Lippe heißt Elisa Enns. Sie erblickte am 1. Januar 2026 um 6:07 Uhr das Licht der Welt. Bei ihrer Geburt wog Elisa 3.660 Gramm und maß 51 Zentimeter.

Die frischgebackenen Eltern aus Blomberg freuen sich sehr über den Familienzuwachs und den gelungenen Start ins neue Jahr. Mutter und Kind sind wohlauf. Das Team der Geburtshilfe am Klinikum Lippe gratuliert Familie Enns herzlich zur Geburt ihrer Tochter und wünscht der jungen Familie alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

Assistenzärztin Ingy Jabri (links) und Hebamme Alina Thiele (rechts) freuen sich gemeinsam mit Familie Enns über Neujahrsbaby Elisa.

Elternabende mit Kreißsaalführung 2026 – Ab Januar im Campus 9

Das Klinikum Lippe setzt seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe für werdende Eltern im Jahr 2026 fort – ab Januar in neuen, modernen Räumlichkeiten. Die beliebten Elternabende mit anschließender Kreißsaalführung finden künftig im Kongresszentrum Campus 9, Robert-Koch-Straße 2a in Detmold statt.

Die Elternabende richten sich an werdende Mütter und Väter, die sich umfassend auf Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Neugeborenen vorbereiten möchten. Die Veranstaltungsreihe bietet fundierte Informationen, persönliche Einblicke und die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Fachpersonal aus der Geburtshilfe.

Die Veranstaltungsreihe gliedert sich in fünf Schwerpunkte und wird von Hebammen, Ärztinnen und Ärzten der Geburtshilfe und Kinderklinik, Stillberaterinnen sowie den Frühen Hilfen des Kreises Lippe begleitet. Behandelt werden unter anderem folgende Themen:

  • Mein Baby kommt bald
    Vorbereitung auf die Geburt, Anzeichen für den Geburtsbeginn, Ablauf der Geburt und medizinische Möglichkeiten.
  • Hebammengeleitete Geburt
    Vorstellung der hebammengeleiteten Geburt und der Rolle der Hebamme während der Geburt.
  • Mein Baby hat Hunger
    Stillen, Säuglingsernährung und Unterstützung in der ersten Zeit nach der Geburt.
  • Mein Baby im neuen Zuhause
    Babypflege, Vorsorgeuntersuchungen, Alltag mit dem Neugeborenen und Unterstützungsangebote.
  • Mein Baby bringt Veränderung
    Veränderungen im Familienalltag, Elternrolle, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie soziale und rechtliche Aspekte.

Jeder Elternabend umfasst einen informativen Vortrag mit anschließender Fragerunde. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Kreißsaal zu besichtigen und das Team der Geburtshilfe persönlich kennenzulernen.

Ab Januar 2026 finden die Elternabende im Kongresszentrum Campus 9, Robert-Koch-Straße 2a, 32756 Detmold, immer mittwochs ab 18 Uhr statt. Die neuen Räumlichkeiten bieten viel Platz sowie eine moderne und angenehme Umgebung für Information, Austausch und Begegnung. Die Elternabende sind kostenfrei. Der Besuch einzelner Themenabende ist möglich. Aktuelle Termine und weitere Informationen sind unter www.klinikum-lippe.de/geburtshilfe abrufbar.

Natürlich. Sicher. Selbstbestimmt.
Hebammengeleiteter Kreißsaal jetzt neu am Klinikum Lippe

Frauen, die sich eine natürliche und selbstbestimmte Geburt wünschen, finden am Klinikum Lippe ab sofort neben dem bewährten interprofessionellen Betreuungskonzept aus Hebammen und Ärztinnen und Ärzten ein zusätzliches Angebot: den hebammengeleiteten Kreißsaal. Ab einem voraussichtlichen Entbindungstermin ab dem 1. Januar 2026 können Schwangere dieses neue Konzept am Perinatalzentrum Level II am Standort Detmold nutzen.

Portraitbild Frau

Dr. Corinna Bryan, Chefärztin der Geburtshilfe

 „Wir verbinden die Sicherheit einer modernen Geburtsklinik mit der persönlichen, kontinuierlichen Betreuung durch erfahrene Hebammen“, erklärt Dr. Corinna Bryan, Chefärztin der Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Im hebammengeleiteten Kreißsaal steht die Frau mit ihren Wünschen, ihrem Rhythmus und ihrem Vertrauen in den eigenen Körper im Mittelpunkt“, ergänzt Susann Grabsch, leitende Hebamme.

Gesunde Schwangere ohne spezielle Geburtsrisiken werden im hebammengeleiteten Kreißsaal während der gesamten Geburt eigenverantwortlich von Hebammen betreut. Ärztinnen und Ärzte stehen bei Bedarf jederzeit unterstützend zur Verfügung – die medizinische Sicherheit bleibt somit jederzeit gewährleistet. „Im hebammengeleiteten Kreißsaal arbeiten unsere erfahrenen Hebammen eigenverantwortlich und begleiten werdende Mütter empathisch, kompetent und mit viel Erfahrung“, sagt Susann Grabsch. „So schaffen wir den idealen Rahmen für eine natürliche, sichere und geborgene Geburt.“

Gruppenbild Hebammen

Das Hebammenteam am Klinikum Lippe.

Ob eine Geburt im hebammengeleiteten Kreißsaal möglich ist, hängt von verschiedenen medizinischen Kriterien ab. Eine Checkliste auf der Internetseite der Klinik hilft Schwangeren, zu prüfen, ob sie für eine Betreuung im hebammengeleiteten Kreißsaal geeignet sind. Wenn die schwangere Frau sich angemeldet hat, dienen zwei persönliche Gesprächstermine – zwischen der 24. und 38. Schwangerschaftswoche – dazu, individuelle Wünsche, Erwartungen und den geplanten Geburtsverlauf zu besprechen. Sollte sich zeigen, dass eine hebammengeleitete Geburt nicht infrage kommt, bietet das Klinikum Lippe selbstverständlich eine umfassende Beratung zu alternativen Betreuungs- und Geburtsformen an.

Der hebammengeleitete Kreißsaal ist integrierter Teil des Perinatalzentrums Level II, in dem Geburtshilfe und Kinderklinik eng zusammenarbeiten. So ist auch in besonderen Situationen oder bei Komplikationen eine schnelle und sichere Versorgung von Mutter und Kind gewährleistet.

17.11. Welt-Frühgeborenentag: Laternenrundgang und Wärmespeicher in Purpur
Perinatalzentrum Lippe macht auf kleinste Patienten aufmerksam

Am 17. November ist Weltfrühgeborenentag – ein Tag, der weltweit auf die besonderen Herausforderungen von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam macht. Auch das Perinatalzentrum Lippe des Klinikums Lippe beteiligt sich wieder an diesem besonderen Anlass und lädt alle ehemaligen Frühchen, ihre Geschwister, Eltern und Angehörigen herzlich zu einem Laternenrundgang am Klinikstandort Detmold ein.

Der Laternenumzug startet am Montag, 17. November 2025, um 17:30 Uhr am Haupteingang des Klinikstandorts Detmold. Im Anschluss lassen Teilnehmende und das Klinik-Team den Abend bei Punsch und Stutenkerlen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Für die musikalische Begleitung sorgt der Cultur-Tupfer e.V.

Ein besonderes Zeichen der Solidarität gibt es am 17. November auch in der Stadt: Die Stadtwerke Detmold lassen mit Einbruch der Dunkelheit ihren Wärmespeicher in purpur erstrahlen. In den letzten Jahren hatten anlässlich des Welt-Frühgeborenentages bereits das Hermannsdenkmal und das Schloss in Detmold ein sichtbares Zeichen für die Allerkleinsten gesetzt.

Der Welt-Frühgeborenentag steht symbolisch für die Stärke, den Mut und die Lebensfreude von Kindern, die zu früh auf die Welt gekommen sind – und für den großen Einsatz, den Eltern, Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte jeden Tag leisten. Die Farbe purpur und weltweite Beleuchtungsaktionen unter dem Motto „Purple for preemies“ gelten dabei als Zeichen der Hoffnung für Frühgeborene.

PROMPT-Training in der Geburtshilfe
Sicher geboren – mit Wissen, Teamgeist und Simulation

Gruppenbild von Ärztinnen und Hebammen

In der Geburtshilfe des Klinikums Lippe wurde jetzt das innovative Weiterbildungskonzept PROMPT (PRactical Obstetric Multi-Professional Training) eingeführt – ein Trainingsprogramm, das typische und seltene Notfälle in der Geburtshilfe realistisch simuliert.

„Vergleichbar mit dem Üben einer Notlandung durch Piloten im Simulator, trainieren wir hier seltene Notfälle“, erklärt Dr. Corinna Bryan, Chefärztin der Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Detmold. Dabei kommen sowohl Patientinnensimulatoren als auch Schauspielpatientinnen zum Einsatz. Ziel ist es, die Handlungssicherheit der Teams zu stärken – auch in Ausnahmesituationen fernab der Routine.

Das in England entwickelte Konzept legt besonderen Wert auf Kommunikation und Teamarbeit. Hebammen, Geburtshelfer, Ärztinnen und Ärzte der Geburtshilfe, OP-Teams sowie Kinderärztinnen und -ärzte trainieren gemeinsam, um die Sicherheit von Mutter und Kind weiter zu erhöhen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt das Vertrauen im Team und sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel im Ernstfall.

Das PROMPT-Training wird künftig regelmäßig als fester Bestandteil der Weiterbildung in der Geburtshilfe am Klinikum Lippe durchgeführt – ein weiterer Schritt für mehr Patientensicherheit, Kompetenz und gelebtes Teamwork.

Geburten im Juli 2025 am Klinikum Lippe

Im Juli 2025 kamen im Klinikum Lippe insgesamt 166 Babys zur Welt.

  • 62 Familien begrüßten ihr erstes Kind.

  • 104 Familien bekamen ihr zweites oder drittes Kind.

  • Es wurden 80 Mädchen und 88 Jungen geboren.

Wie bereits in den Vormonaten lag auch im Juli die Zahl der geborenen Jungen leicht über der der Mädchen.

Wenn der Blutdruck zur Gefahr wird
Klinikum Lippe macht am Internationalen Präeklampsietag auf lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation aufmerksam

Es beginnt oft harmlos – mit geschwollenen Händen, Kopfschmerzen oder verschwommenem Sehen. Symptome, die viele werdende Mütter zunächst nicht mit einer ernsten Erkrankung verbinden. Doch genau darin liegt die Gefahr: Präeklampsie, eine häufig unterschätzte und potenziell lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation, betrifft 5 bis 8 Prozent aller Schwangeren – und kann sowohl für Mutter als auch Kind schwerwiegende Folgen haben.

Präeklampsie ist eine spezielle Form des schwangerschaftsbedingten Bluthochdrucks und tritt meist nach der 20. Schwangerschaftswoche auf. Sie äußert sich durch erhöhten Blutdruck und Eiweißausscheidung im Urin. Zusätzlich können Symptome wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel oder Schmerzen im Oberbauch auftreten. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sie schwerwiegende Komplikationen für Mutter und Kind verursachen – bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen.

Am 22. Mai, dem Internationalen Präeklampsietag, setzt das Klinikum Lippe ein klares Zeichen: „Wir möchten über diese Erkrankung aufklären, die Bedeutung der Früherkennung betonen und das Bewusstsein für eine sichere Begleitung betroffener Frauen stärken“, so Dr. Corinna Bryan, Chefärztin der Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Lippe.

250 betroffene Frauen pro Jahr – Intensive Betreuung im Perinatalzentrum

Im Perinatalzentrum des Klinikums Lippe werden jährlich rund 250 Schwangere mit schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck oder Präeklampsie betreut. Dank einer engmaschigen Überwachung und einer individuell angepassten Blutdrucktherapie kann das Team häufig verhindern, dass sich schwere Verläufe entwickeln – und den Verlauf der Schwangerschaft so lange wie möglich stabil halten.

„Eine gut eingestellte Hypertonie (Bluthochdruck) und regelmäßige Kontrollen von Mutter und Fetus sind die wichtigste Voraussetzung dafür, dass betroffene Frauen möglichst komplikationsfrei durch die Schwangerschaft kommen. Entscheidend ist, dass die Erkrankung früh erkannt und ernst genommen wird“, betont Dr. Bryan.

Teamarbeit für zwei Leben

Die Betreuung betroffener Patientinnen ist echte Teamarbeit. In Detmold arbeiten Geburtshilfe, Pränataldiagnostik, Anästhesie, Pflege und Neonatologie eng verzahnt zusammen. Ziel ist eine sichere Geburtsplanung – auch bei komplexen Krankheitsverläufen. Falls das Kind zu früh auf die Welt kommen muss, steht das neonatologische Team bereit, um sofort für eine optimale Versorgung des Neugeborenen zu sorgen.

Präeklampsie: Warnzeichen ernst nehmen

Den Internationalen Präeklampsietag möchte das Team der Geburtshilfe am Klinikum Lippe deshalb nutzen, um medizinisches Fachpersonal zu sensibilisieren und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen. Präeklampsie ist deshalb auch Thema einer Fortbildung für Hebammen. Denn: Wissen rettet Leben – und Früherkennung macht den Unterschied.

Klinikum Lippe erneut mit Spitzenmedizin in FOCUS-Ärzteliste vertreten

FOCUS Gesundheit: 18 Auszeichnungen für herausragende medizinische Expertise

Das Klinikum Lippe gehört erneut zu den besten medizinischen Einrichtungen in Deutschland. In der aktuellen Ausgabe des Magazins FOCUS Gesundheit – Die große Ärzteliste 2025 wurden gleich acht Medizinerinnen und Mediziner des Hauses für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt unterstreichen 18 Empfehlungen in verschiedenen Fachgebieten die hohe Kompetenz des Klinikums.

„Diese Auszeichnungen bestätigen das hohe medizinische Niveau und das Engagement unserer Expertinnen und Experten“, sagt die Medizinische Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs. „Wir sind stolz auf das Vertrauen, das Patientinnen und Patienten sowie Zuweiser in unser Klinikum setzen.“

Die FOCUS-Ärzteliste basiert auf unabhängigen Recherchen, Empfehlungen von Fachkollegen, Patientenbewertungen sowie der Auswertung von Publikationen und Studien. In der aktuellen Ausgabe vertreten sind folgende Ärztinnen und Ärzte in den jeweiligen Bereichen (in alphabetischer Reihenfolge):


Prof. Dr. Beyhan Ataseven

Direktorin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Gynäkologische Operationen
  • Gynäkologische Tumoren
  • Brustkrebs


Dr. Ahmad Bransi

Chefarzt am Institut für Psychoonkologie

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Depressionen
  • Suchterkrankungen
  • ADHS


Dr. Corinna Bryan

Chefärztin der Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Risikogeburt und Pränataldiagnostik


Dr. Christoph Friedrich

Direktor der Klinik für Geriatrie

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Akutgeriatrie


Prof. Dr. Jens Höppner

Direktor der Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Hepatologie und Leberchirurgie


Dr. Dr. Ulrich Preuss

Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • ADHS
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Essstörungen


Prof. Dr. Johannes J. Tebbe

Direktor der Universitätsklinik für Gastroenterologie und Infektiologie

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Infektiologie
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Gastroenterologie und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)


Prof. Dr. Christoph Redecker

Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie

In der FOCUS-Ärzteliste ausgezeichnet für:

  • Demenzen
  • Parkinson
  • Akutgeriatrie

Landesförderung für Frauenmilchbank am Klinikum Lippe

Seit 2021 leistet das Klinikum Lippe Pionierarbeit mit der damals ersten Frauenmilchbank in Ostwestfalen-Lippe. Die Frauenmilchbank des Klinikums Lippe gehört zu den 18 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die kürzlich vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) für eine Förderung ausgewählt wurden. Die bewilligte Fördersumme beträgt 23.000 Euro. Dank der Unterstützung kann das Klinikum Lippe sicherstellen, dass diese unverzichtbare Einrichtung nicht nur weiter betrieben, sondern auch verbessert und auf dem neuesten Stand der Technik gehalten wird.

Oecotrophologin Dr. rer. nat. Bettina Schlößer weiß: „Muttermilch ist optimal auf die Bedürfnisse von Neugeborenen abgestimmt. Sie liefert wertvolle Enzyme und Abwehrstoffe, die die Entwicklung fördern und vor schweren, mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen schützen. Wenn die Brust der eigenen Mutter keine oder nicht ausreichend Milch produziert, kann die Ernährung mit gespendeter Muttermilch aus der Frauenmilchbank – neben hochspezialisierter Medizin – überlebenswichtig sein.“

Der Begriff Muttermilch wird verwendet, wenn es sich um die Milch der Mutter für das eigene Kind handelt. Von Frauenmilch hingegen sprechen Experten, wenn Frauen Muttermilch spenden, die dann für fremde Kinder verwendet wird.

Die Frauenmilchbank am Klinikum Lippe kann Milch ausschließlich von gesunden Müttern mit ausreichender Milchbildung annehmen, die ihr Kind im Perinatalzentrum Lippe am Klinikstandort Detmold geboren haben. Jede gespendete Milch wird unter strengsten hygienischen und medizinischen Auflagen sorgfältig geprüft und aufbereitet.

Priv.-Doz. Dr. Marc Mendler, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freut sich über die Förderung des MAGS: „Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ministerium für die finanzielle Unterstützung, allen Familien für ihr Vertrauen in unsere Arbeit und den Müttern, die mit ihrer gespendeten Milch unseren Frühgeborenen den Start ins Leben erleichtern. Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft für die Kleinsten!“

Unter dem Motto „Jeder Tag zählt: Gemeinsam für unsere Kleinsten“ stand eine Woche lang die Aufmerksamkeit für Frühgeborene und ihre Familien im Mittelpunkt…

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