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Kontakt zur Selbsthilfe mit wenigen Klicks

Informationen über Selbsthilfegruppen jetzt digital im Klinikum Lippe verfügbar

10.08.2026. Wer sich über Selbsthilfegruppen in der Region informieren möchte, kann das ab sofort ganz einfach per Fingertipp auch direkt im Klinikum Lippe tun. In den Eingangsbereichen der Klinikstandorte Detmold und Lemgo befindet sich seit kurzem ein großer Touchscreen, an dem sich Patientinnen, Patienten, Angehörige und Besuchende über die vielfältigen Angebote der Selbsthilfe im Kreis Lippe und darüber hinaus kostenlos informieren können.

v.l.n.r.: Dr. Niklas Cruse, Silke Stegelmann und Sabine Bornemeier freuen sich über die digitale Möglichkeit nach Selbsthilfegruppen in Lippe zu suchen.

Der Bildschirm zeigt die Inhalte der Internetseite www.selbsthilfenetz.de, dem zentralen Selbsthilfeportal für Nordrhein-Westfalen. Dort finden Interessierte Selbsthilfegruppen zu nahezu allen Erkrankungen und Lebenslagen – von chronischen Erkrankungen über Krebs bis hin zu psychischen Belastungen oder Angehörigenthemen.

„Selbsthilfegruppen sind für uns wichtige Partner in der Gesundheitsversorgung“, betont Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe. „Eine gute medizinische Behandlung endet nicht an der Krankenhaustür. Der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann für die Krankheitsbewältigung enorm wertvoll sein. Mit dem neuen digitalen Angebot machen wir diesen Weg für unsere Patientinnen und Patienten so einfach wie möglich – niedrigschwellig, direkt vor Ort und immer aktuell.“

Das Klinikum Lippe ist als selbsthilfefreundliches Krankenhaus zertifiziert und arbeitet eng mit den Selbsthilfegruppen der Region zusammen. Bereits während des Krankenhausaufenthaltes werden Patientinnen und Patienten auf passende Gruppen hingewiesen. Der neue Touchscreen ergänzt dieses Angebot nun um eine digitale, tagesaktuelle Komponente.

„Nicht Jeder traut sich, im Gespräch nach einer Selbsthilfegruppe zu fragen. Manchmal braucht es auch den richtigen Moment, um sich in Ruhe zu informieren“, erklärt Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte des Klinikums Lippe. „Genau das ermöglicht der Touchscreen. Wer möchte, kann selbstständig stöbern, gezielt nach einem Thema suchen und direkt Kontaktdaten finden. Und wer lieber persönlich sprechen möchte, für den bin ich als Ansprechpartnerin natürlich weiterhin da – für Patienten und Angehörige genauso wie für unsere Mitarbeitenden.“

Auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle begrüßt das neue Angebot. „Selbsthilfe lebt davon, dass Menschen den Weg zueinander finden. Je sichtbarer die Gruppen sind, desto leichter gelingt dieser erste Schritt“, sagt Silke Stegelmann, Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Lippe. „Dass das Klinikum Lippe die Selbsthilfe so prominent im Eingangsbereich platziert, ist ein starkes Signal der Wertschätzung und eine echte Hilfe für alle, die nach einer Diagnose Orientierung und Austausch suchen.“

Der Touchscreen ist jederzeit frei zugänglich. Weitere Informationen zur Zusammenarbeit des Klinikums Lippe mit Selbsthilfegruppen gibt es unter klinikum-lippe.de/selbsthilfegruppen. Ansprechpartnerin am Klinikum ist Sabine Bornemeier, Telefon 05261 26-6211, E-Mail sabine.bornemeier@klinikum-lippe.de.

Klinikum Lippe erneut als selbsthilfefreundliches Krankenhaus ausgezeichnet

Das Klinikum Lippe trägt erneut das Qualitätssiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Die Auszeichnung würdigt die enge, systematische und verlässliche Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen im Kreis Lippe.

Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe, betont: „Die Auszeichnung als selbsthilfefreundliches Krankenhaus zeigt, wie ernst wir die Beteiligung und Expertise unserer Patientinnen und Patienten nehmen. Selbsthilfegruppen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitskompetenz und unterstützen Betroffene in einer Phase, in der Austausch auf Augenhöhe besonders wichtig ist. Wir sind stolz auf diese Zusammenarbeit und werden sie weiter stärken.“

Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen und Angehörigen Raum für Information, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Sie ergänzen die professionelle medizinische Behandlung um wertvolle Erfahrungsperspektiven. Das Klinikum Lippe sieht diese Zusammenarbeit seit Jahren als festen Bestandteil einer patientenorientierten Versorgung. Die Grundlage bildet dabei ein gemeinsames Qualitätsverständnis, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte des Klinikums Lippe, weiß aus der Zusammenarbeit: „Selbsthilfe lebt von Begegnung und Vertrauen. Wir schaffen im Klinikalltag aktiv Räume dafür – von Informationsangeboten über Vermittlung bis hin zu gemeinsamen Projekten. Die kontinuierliche Qualitätssicherung zeigt, wie wertvoll und nachhaltig diese Kooperationen sind.“

Im Kreis Lippe engagieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern, einige kooperieren mit dem Onkologischen Zentrum Lippe und den Organkrebszentren. Die Selbsthilfekontaktstelle im Kreis Lippe ist dabei zentrale Anlaufstelle und unterstützt sowohl Betroffene als auch die kooperierenden Einrichtungen.

„Das Klinikum Lippe ist ein verlässlicher Partner. Die systematische Umsetzung der Qualitätskriterien erleichtert die Zusammenarbeit enorm und verbessert die Sichtbarkeit der Selbsthilfe für Patientinnen und Patienten im gesamten Kreis Lippe“, ergänzt Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe.

Die bundesweit festgelegten Qualitätskriterien der Selbsthilfefreundlichkeit wurden speziell für Krankenhäuser entwickelt und beschreiben zentrale Anforderungen für eine gute und nachhaltige Kooperation. Sie beschreiben unter anderem die Einbindung der Selbsthilfe in Informationsangebote des Krankenhauses, die Förderung des Austauschs zwischen Patientinnen und Patienten und Selbsthilfegruppen, die Bereitstellung verlässlicher Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie transparente Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Sie bieten eine klare Orientierung, wie eine dauerhafte und optimale Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

Gruppenfoto

v.l.n.r.: Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe, Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Lippe, Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte Klinikum Lippe, Fikrete Schlottmann, Qualitätsmanagement Klinikum Lippe. (© Klinikum Lippe)

Klinikum Lippe ist “selbsthilfefreundlich”

Qualitätssiegel „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ zum fünften Mal erhalten

v.l.n.r.: Brigitte Hibbeler, Sabine Lange, Gerda Hadamek, Andrea Lange-Weihs, Silke Stegelmann, Torsten Wültner, Birgit Kelle, Olaf Stender-Rohrbach und Fatima Siekmann

Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Anlaufstelle für Kranke und ihre Angehörigen. Sie schaffen einen Rahmen für Information und Austausch zwischen Betroffenen, den ein Krankenhaus nicht bieten kann. Aber Krankenhäuser können die Arbeit der Selbsthilfegruppen unterstützen. Am Klinikum Lippe erfolgt dies seit Jahren durch die enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle des Kreis Lippe sowie mit einzelnen Selbsthilfegruppen der Region. Deshalb wurde das Krankenhaus nun erneut mit dem Siegel für „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit ausgezeichnet.

Selbsthilfegruppen bieten den Erfahrungsaustausch mit Betroffenen, leisten Hilfestellung, geben Rat und sind somit eine wertvolle Ergänzung zur pflegerischen und ärztlichen Kompetenz. Das Klinikum Lippe arbeitet insbesondere in den spezialisierten medizinischen Zentren vertrauensvoll mit verschiedenen Selbsthilfegruppen zusammen und hat in den vergangenen Jahren den Selbsthilfegedanken konsequent umgesetzt und weiter ausgebaut. Bereits während des Krankenhausaufenthaltes werden Patienten bei Bedarf mit Flyern und Gesprächen auf die für ihre Krankheit passenden Selbsthilfegruppen hingewiesen. In den Eingangshallen der Klinikstandorte und auf den Stationen stehen Materialien der Selbsthilfegruppen mit weiterführenden Informationen zur Verfügung.

Die Auszeichnung „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ erhalten Gesundheitseinrichtungen, die Qualitätskriterien für Selbsthilfefreundlichkeit erfolgreich umsetzen. Es muss nachgewiesen werden, dass die Klinik ihr ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert hat und nachhaltig den Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfe fördert.

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