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Neubeginn und Abschied am Klinikum Lippe: Prof. Dr. Hartmann geht in Ruhestand, Prof. Dr. Dierks übernimmt die Klinikleitung

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v.l.n.r.: Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Lippe, Univ.-Prof. Dr. Christine Dierks, Direktorin der Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Lippe, und Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld © Universität Bielefeld

Univ.-Prof. Dr. Christine Dierks ist neue Leitung für die Hämatologie und Onkologie. Prof. Dr. Frank Hartmann geht in den Ruhestand.

Das Klinikum Lippe stellt die Weichen für die Zukunft: Univ.-Prof. Dr. Christine
Dierks übernimmt zum 01.04.2026 die Leitung der Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie, die künftig als Universitätsklinik des Universitätsklinikum OWL geführt wird.

Gleichzeitig wird Prof. Dr. Frank Hartmann in den Ruhestand verabschiedet. Er hatte die Abteilung und das Klinikum Lippe über viele Jahre geprägt.

Innovative Therapien und Forschung im Fokus

Mit Univ.-Prof. Dr. med. Christine Dierks gewinnt das Klinikum Lippe eine ausgewiesene Expertin für moderne Krebsmedizin. Ihre Schwerpunkte reichen von Tumorimmunologie über CAR-T-Zelltherapien bis hin zu innovativer Diagnostik mit künstlicher Intelligenz.

Sie war kommissarische Leiterin der Hämato-Onkologie an der Universitätsklinik Halle und bringt umfangreiche Erfahrung aus Klinik, Forschung und internationaler Zusammenarbeit mit. Bei ersten Besuchen in Lemgo und Bielefeld sagte Dierks:

„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team neue Wege in der hämato-onkologischen Versorgung zu gehen. Forschung und moderne Therapie sollen bei uns Hand in Hand arbeiten – immer mit dem Ziel, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu unterstützen.“

Abschied nach zwei Jahrzehnten

Neubeginn und Abschied gehen Hand in Hand. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat Prof. Dr. Frank Hartmann die Entwicklung der Hämatologie und Onkologie sowie Palliativmedizin am Klinikum Lippe entscheidend mitgestaltet. Mit großem Engagement, viel Erfahrung und persönlicher Nähe zu seinen Patientinnen und Patienten hat er die Klinik geprägt. Prof. Hartmann sagt rückblickend:

„Die Arbeit hier war für mich eine Lebensaufgabe. Ich bin dankbar für ein großartiges Team und die vielen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“

Dank und Ausblick

Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Lippe, betont:

„Wir bedanken uns bei Prof. Hartmann für sein herausragendes Engagement und wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute. Gleichzeitig freuen wir uns, dass durch die Expertise von Prof. Dr. Dierks der Ausbau der Stammzelltherapie weiter Fahrt aufnimmt. Damit gehen wir den nächsten wichtigen Schritt gemeinsam mit den anderen Kliniken des Universitätsklinikums OWL in Richtung medizinischer Spitzenversorgung in Ostwestfalen-Lippe.“

Prof. Dr. Dorothee Bremerich, Medizinische Geschäftsführerin des Klinikum Lippe, ergänzt:

„Die Onkologie lebt von Kooperation und Innovation. Das gilt für die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit im Klinikum Lippe, aber auch für die Vernetzung im UK OWL. Durch gemeinsame Strukturen, gebündelte Expertise und moderne Therapieverfahren schaffen wir eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten direkt: Sie erhalten individuelle, moderne Krebstherapie in einem starken regionalen Verbund.“

 

Zentrum für Hämatologische Neoplasien von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert
Gezielte Therapie bei bösartigen Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems in Lemgo

Im September erhielt das Zentrum für Hämatologische Neoplasien Lippe die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG). Es ist damit eines von insgesamt 15 Zentren dieses Fachgebietes in Nordrhein-Westfalen bzw. 86 Zentren in Deutschland. Der Fokus liegt neben der optimalen Patientenversorgung und der Einhaltung hoher Behandlungsstandards auf der Krebsversorgung auf Basis evidenzbasierter Medizin und der Interdisziplinarität.

Am Zentrum für Hämatologische Neoplasien Lippe arbeiten verschiedene Fachabteilungen am Klinikum Lippe in Lemgo interdisziplinär und multiprofessionell zusammen. Oberstes Ziel des Zentrums ist es, jeder Patientin und jedem Patienten mit bösartigen Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems – den sogenannten hämatologischen Neoplasien – die optimale Beratung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge anzubieten.

„Die aktuelle Zertifizierung ist eine Teamleistung. Wir haben uns zusätzlich zur Versorgung unserer onkologischen Patienten gemeinsam mit den anderen Organzentren des Klinikum Lippe schon lange spezialisiert auf die Behandlung von Multiplen Myelomen, malignen Lymphomen, akuten und chronischen Leukämien, Myeloproliferativen Erkrankungen und Myelodysplastischen Syndromen. Es ist uns auch wichtig, an aktuellen Therapiestudien teilzunehmen, denn so ermöglichen wir den Betroffenen den Zugang zu innovativen Medikamenten. Ich bin davon überzeugt, dass Transparenz und messbare Qualität ihren berechtigten Stellenwert in der Medizin haben“, sagt Prof. Dr. Frank Hartmann, Leiter des Zentrums für Hämatologische Neoplasien Lippe und Chefarzt der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Standort Lemgo.

Die Deutsche Krebsgesellschaft ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland.

 

v.l.n.r.: Zentrumskoordinator Dr. Philipp Breuch und Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann

Modernste Technik für Onkologie und Strahlentherapie – Klinikum Lippe installiert in Lemgo einen weiteren Linearbeschleuniger

Rund fünf Millionen Euro investierte das Klinikum Lippe am Standort Lemgo in einen neuen Linearbeschleuniger. Auf einer Neubaufläche von 340 m² steht das hochmoderne Gerät vom Typ Truebeam® der Firma Varian Medical Systems. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase steht der Linearbeschleuniger seit Anfang April dieses Jahres für die Behandlung von Patienten zur Verfügung.

„Wir sind ein leistungsfähiges und modernes Krankenhaus und wollen es bleiben“, begründet Dr. Johannes Hütte, Geschäftsführer des Klinikums die Ausgabe von jeweils rund zweieinhalb Millionen Euro für das Gerät und den dafür erforderlichen Neubau, „und, wenn immer möglich, wollen wir Vorreiter sein für die Region. Deshalb investieren wir kontinuierlich in Medizin und Hightech.“
Das TrueBeam®-Strahlentherapiesystem erlaubt eine hochpräzise Krebstherapie. „Mit diesem Gerät können wir komplexe Behandlungen unterschiedlicher Krebserkrankungen durchführen“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Schäfer, Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie. „Eine hochpräzise Dosiskontrolle im Submillimeterbereich, die hochauflösende Bildgebung sowie ein exaktes Bewegungsmanagement machen das Gerät äußerst zuverlässig und damit die Behandlung für den Patienten punktgenau und sehr sicher.“
Mit dem neuen Gerät stehen der Klinik für Strahlentherapie nun zwei Linearbeschleuniger zur Verfügung. „Unsere eigentliche Planung war es, nach Inbetriebnahme des neuen Linearbeschleunigers das ältere Gerät kurzzeitig außer Betrieb zu nehmen und zu modernisieren“, sagt Dr. Johannes Hütte. „Angesichts der veränderten Bedingungen durch die Corona-Pandemie haben wir uns entschlossen, diese Umbauarbeiten zu verschieben, denn so haben wir zwei räumlich und technisch voneinander getrennte Behandlungseinheiten.“ Wenn es die äußeren
Rahmenbedingungen wieder zulassen, wird das ältere Gerät ebenfalls an die neue, moderne Lüftungsanlage angeschlossen und für beide Linearbeschleuniger wird es einen neuen, gemeinsamen Anmeldebereich geben.

Prof. Dr. Ulrich Schäfer erläutert Landrat Dr. Axel Lehmann die Bedeutung der Investition für das Klinikum und die Gesundheitsversorgung in Lippe

Die Strahlentherapie gehört neben der Chemotherapie und der Chirurgie zu den drei tragenden Säulen der Krebsbehandlung. Wenn eine Krebserkrankung weit fortgeschritten ist, kann die Strahlentherapie vorhandene Beschwerden auch lindern. Strahlen sind aber nicht nur im Kampf gegen bösartige Erkrankungen wirksam, sondern können auch Entzündungen eindämmen und gutartige Bindegewebswucherungen verhindern. Wirksam ist die Strahlentherapie etwa bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrosen.

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