Klinikum Lippe erneut als selbsthilfefreundliches Krankenhaus ausgezeichnet
Klinikum Lippe erneut als selbsthilfefreundliches Krankenhaus ausgezeichnet
Das Klinikum Lippe trägt erneut das Qualitätssiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Die Auszeichnung würdigt die enge, systematische und verlässliche Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen im Kreis Lippe.
Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums Lippe, betont: „Die Auszeichnung als selbsthilfefreundliches Krankenhaus zeigt, wie ernst wir die Beteiligung und Expertise unserer Patientinnen und Patienten nehmen. Selbsthilfegruppen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitskompetenz und unterstützen Betroffene in einer Phase, in der Austausch auf Augenhöhe besonders wichtig ist. Wir sind stolz auf diese Zusammenarbeit und werden sie weiter stärken.“
Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen und Angehörigen Raum für Information, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Sie ergänzen die professionelle medizinische Behandlung um wertvolle Erfahrungsperspektiven. Das Klinikum Lippe sieht diese Zusammenarbeit seit Jahren als festen Bestandteil einer patientenorientierten Versorgung. Die Grundlage bildet dabei ein gemeinsames Qualitätsverständnis, das kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte des Klinikums Lippe, weiß aus der Zusammenarbeit: „Selbsthilfe lebt von Begegnung und Vertrauen. Wir schaffen im Klinikalltag aktiv Räume dafür – von Informationsangeboten über Vermittlung bis hin zu gemeinsamen Projekten. Die kontinuierliche Qualitätssicherung zeigt, wie wertvoll und nachhaltig diese Kooperationen sind.“
Im Kreis Lippe engagieren sich zahlreiche Selbsthilfegruppen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern, einige kooperieren mit dem Onkologischen Zentrum Lippe und den Organkrebszentren. Die Selbsthilfekontaktstelle im Kreis Lippe ist dabei zentrale Anlaufstelle und unterstützt sowohl Betroffene als auch die kooperierenden Einrichtungen.
„Das Klinikum Lippe ist ein verlässlicher Partner. Die systematische Umsetzung der Qualitätskriterien erleichtert die Zusammenarbeit enorm und verbessert die Sichtbarkeit der Selbsthilfe für Patientinnen und Patienten im gesamten Kreis Lippe“, ergänzt Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe.
Die bundesweit festgelegten Qualitätskriterien der Selbsthilfefreundlichkeit wurden speziell für Krankenhäuser entwickelt und beschreiben zentrale Anforderungen für eine gute und nachhaltige Kooperation. Sie beschreiben unter anderem die Einbindung der Selbsthilfe in Informationsangebote des Krankenhauses, die Förderung des Austauschs zwischen Patientinnen und Patienten und Selbsthilfegruppen, die Bereitstellung verlässlicher Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie transparente Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Sie bieten eine klare Orientierung, wie eine dauerhafte und optimale Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

v.l.n.r.: Silke Stegelmann, Selbsthilfekontaktstelle Kreis Lippe, Dr. Niklas Cruse, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Lippe, Sabine Bornemeier, Selbsthilfebeauftragte Klinikum Lippe, Fikrete Schlottmann, Qualitätsmanagement Klinikum Lippe. (© Klinikum Lippe)


