Rückblick: Lippischer Pflegetag 2026 – „Interprofessionelle Versorgung Hochbetagter“

Die Reanimation des Lippischen Pflegetags war ein voller Erfolg!
Bereits vor Anmeldeschluss war die Veranstaltung komplett ausgebucht – ein deutliches Zeichen, dass das Thema Interprofessionelle Versorgung Hochbetagter bei Fachkräften auf großes Interesse stößt.
Geschäftsführung und Pflegedirektor des Klinikum Lippe begrüßten über 150 Teilnehmende aus verschiedenen Berufsgruppen, darunter:
- Pflegefachpersonal,
- Therapeuten,
- Mediziner,
- MFA
- und Sozialarbeiter.
Neben Mitarbeitenden aus ambulanten Pflegediensten, stationärer Langzeitpflege, Praxen, Beratungsangeboten und Ausbildungseinrichtungen in Lippe waren auch Kolleginnen und Kollegen aus Akutkliniken der Nachbarkreise Paderborn, Gütersloh, Hameln sowie der Stadt Bielefeld angereist.
Auftakt
Die Keynote-Vorträge bildeten den Auftakt des Tages. Prof. Christoph Redecker vom KLL referierte praxisnah zu Bewegungsstörungen im Alter mit Schwerpunkt Parkinson, während Prof. Timo Prell von der Universität Jena die Quantifizierung funktioneller Aktivitäten vorstellte. Beide Vorträge fanden in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal großen Anklang und boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Forschung und klinische Praxis.
Workshops und Podiumsdiskussion
Im Anschluss fanden drei parallele Workshop-Runden statt, in denen insgesamt 18 Kurzimpulse zu verschiedenen Facetten des Alterns präsentiert wurden. Die Beiträge kamen aus unterschiedlichen Bereichen:
- Pflege,
- Medizin,
- Physiotherapie,
- Ernährungsberatung
- und Sozialdienst.
Ergänzend stellten Tanja Lupuljev von der Altenhilfeplanung und Quartiersentwicklung im Kreis Lippe die prognostizierte Entwicklung des lokalen Pflegebedarfs sowie die vorhandenen Versorgungsstrukturen und Personalressourcen dar. Petra Melching, Allgemeinmedizinerin, ergänzte mit praktischen Beispielen aus der hausärztlichen Versorgung und den Schnittstellen zu Klinik und Weiterversorgern.
„Und jetzt -Was ist zu tun“
Mit dieser Frage leitete Moderator Uwe Borchers die abschließende Podiumsdiskussion ein, bei der zentrale Akteurinnen und Akteure aus Klinik, Pflege und Hausärztlicher Versorgung gemeinsam diskutierten. Unter reger Publikumsbeteiligung wurden Probleme benannt, Erfahrungen ausgetauscht und erste Lösungsansätze skizziert. Die Diskussionsrunde bot einen lebendigen Abschluss des Tages und verdeutlichte die Relevanz der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Versorgung hochbetagter Menschen.
Besonderer Dank
Ein besonderer Dank gilt der Küche Lieme für die hervorragende Verpflegung, Emil Löwen aus der IT für die technische Vorbereitung und Standby sowie allen Helferinnen und Helfern aus der Pflege, die den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung ermöglicht haben. Zudem konnten durch eine Waffelverkaufsaktion Spenden an die Clowns-Visiten und den Ambulanten Hospizdienst weitergeleitet werden.
Fazit
Am Ende das Tages war deutlich: Der Lippische Pflegetag 2026 hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch den interprofessionellen Austausch gefördert und die Zusammenarbeit zwischen Klinik, Pflege, Therapie und Sozialdiensten gestärkt. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv, und viele sprachen den Wunsch aus, dieses Fortbildungsformat regelmäßig fortzuführen.
„Die Pflege ist entscheidend für die Genesung der Patienten“,
betonte eine Teilnehmerin und machte damit deutlich, wie zentral die Pflege in allen Versorgungsbereichen ist.

















Klinikum Lippe
