
Die Parkinson-Krankheit betrifft weit mehr als die Beweglichkeit. Neben den bekannten motorischen Beschwerden können zahlreiche weitere Symptome auftreten, die den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Über manche davon wird jedoch nur selten gesprochen – etwa aus Unsicherheit oder Scham.
Bei der 10. Lippischen Parkinson-Akademie am Mittwoch, 9. September 2026, möchte die Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie des Klinikums Lippe deshalb bewusst auch sensible Themen in den Mittelpunkt rücken. Unter dem Motto „Gemeinsam Tabus brechen: Lebensqualität und aktuelle Medizin im Fokus“ sind Menschen mit Parkinson, Angehörige und Interessierte herzlich eingeladen.
Nicht-motorische Symptome im Blick
Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Redecker, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie und Neurogeriatrie, informiert verständlich über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse in der Diagnostik und Therapie der Parkinson-Krankheit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf nicht-motorischen Symptomen. Dazu gehört beispielsweise Inkontinenz – ein Problem, das für Betroffene mit erheblichen Einschränkungen verbunden sein kann, über das aber häufig nur ungern gesprochen wird.
Unter dem Titel „Wege aus dem Tabu – Tipps und Übungen“ zeigt Physiotherapeutin Simone Larkens von der Praxis Vital am Klinikum praktische Möglichkeiten zur Vorbeugung und Stärkung im Alltag.
Im Anschluss bleibt ausreichend Zeit für persönliche Fragen und einen offenen Austausch in geschützter Atmosphäre.
10. Lippische Parkinson-Akademie
Mittwoch, 9. September 2026
17:00 bis 19:00 Uhr
Forum des Engelbert-Kämpfer-Gymnasiums
Rampendal 63
32657 Lemgo
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Begleitung durch Angehörige ist ausdrücklich willkommen.




