Herzinsuffizienz

CABA-HFPEF

Studientyp:
interventionell, Phase IV

Register-Nr.:
NCT05508256

Status:
Rekrutierung offen

Katheterablation von Vorhofflimmern im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie bei Herzinsuffizienz mit erhaltender Ejektionsfraktion

Herzinsuffizienz – auch Herzschwäche genannt – bedeutet, dass das Herz nicht mehr stark oder flexibel genug arbeitet, um den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Dadurch fühlen sich Betroffene oft müde, weniger belastbar und schnell erschöpft.
Es gibt verschiedene Formen – zwei davon sind:

  • Herzinsuffizienz vom HFpEF-Typ: Das Herz pumpt zwar noch kräftig genug, ist aber zu steif und kann sich nicht richtig mit Blut füllen.
  • Herzinsuffizienz vom HFmrEF-Typ: Die Pumpkraft ist leicht eingeschränkt – also nicht ganz normal, aber auch nicht stark vermindert.

Viele Menschen mit Herzschwäche leiden zusätzlich unter Vorhofflimmern. Das Herz schlägt dann unregelmäßig und oft zu schnell, was die Herzschwäche verschlimmern kann. Ein Teufelskreis entsteht, der zu häufigen Krankenhausaufenthalten, Schlaganfällen und erhöhter Sterblichkeit führen kann.

Diese Studie untersucht, ob eine Katheterablation – also eine gezielte Verödung von Herzgewebe zur Behandlung von Vorhofflimmern – bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener oder leicht eingeschränkter Pumpfunktion (HFpEF/HFmrEF) bessere Ergebnisse liefert als die herkömmliche medikamentöse Therapie.

Es ist die erste große Studie, die systematisch prüft, ob eine frühzeitige Katheterablation bei dieser Patientengruppe die Prognose verbessert und eine neue Behandlungsstrategie etablieren kann.

Weitere Informationen zur CABA-HFPEF Studie finden Sie hier.

Kontakt
Marion Denart
Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin,
Studienassistentin
Telefon 05231 72-1379
marion.denart@klinikum-lippe.de

MARITIME-HF

Studientyp:
Interventionell, Phase III

Register-Nr.:
NCT07037459
2024-516654-22

Status:
Rekrutierung offen

Eine randomisierte doppelblinde, placebokontrollierte klinische Prüfung der Phase IIl zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Maridebart Cafraglutid in Bezug auf die Sterblichkeit und die Morbidität von Teilnehmern mit Herzinsuffizienz mit erhaltener oder leicht reduzierter Ejektionsfraktion und Adipositas (MARITIME-HF)

Herzinsuffizienz (HF) ist ein Zustand‚ bei dem das Herz nicht in der Lage ist, effektiv genug zu arbeiten, um die Bedürfnisse des Körpers zu erfüllen. Eine Herzinsuffizienz kann sich im Laufe der Zeit verschlimmern. Dies kann zu einem höheren Risiko für einen früheren Tod, einer Zunahme von Krankenhausaufenthalten (Hospitalisierung) und einer schlechten Lebensqualität führen. Adipositas ist übermäßiges Körperfett, das zu einem höheren Risiko verschiedener gesundheitlicher Probleme, einschließlich Herzinsuffizienz, führt.

Diese klinische Prüfung wird durchgeführt, um mehr über Maridebart Cafraglutid (auch bekannt als MariTide) bei Teilnehmern mit Herzinsuffizienz und Adipositas zusätzlich zur routinemäßigen medizinischen Versorgung zu erfahren.

Kontakt
Mareike Schiweck
Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin,
Studienassistentin
Telefon 05231 72-1923
mareike.schiweck@klinikum-lippe.de