Willkommen im Viszeralonkologischen Zentrum des Klinikums Lippe

Im Viszeralonkologischen Zentrum werden Patienten mit Krebserkrankungen von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse behandelt. Den Begriff Viszeralonkologisches Zentrum könnte man auch mit Zentrum für Krebsbehandlung der Bauchorgane übersetzen.

Der entscheidende Vorteil des Zentrums ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von erfahrenen Spezialisten. Denn die Heilungschancen hängen neben einer möglichst frühzeitigen Diagnose auch von einem optimal abgestimmten Therapiekonzept ab.  Chirurgen, Strahlen- und Nuklearmediziner, Onkologen, Gastroenterologen, Pathologen und andere Disziplinen arbeiten im Zentrum fachübergreifend zusammen. Eingebunden sind auch niedergelassene Ärzte und Pflegedienste.

Herzstück des Viszeralonkologischen Zentrums ist die Tumorkonferenz, in der Ärzte aller beteiligten Fachrichtungen jeden einzelnen Fall besprechen und die optimale Behandlungsmethode herausarbeiten.
Das Klinikum Lippe hat von der Deutschen Krebsgesellschaft die begehrte Zertifizierung als „Viszeralonkologisches Zentrum“ erhalten. Unabhängige Auditoren überprüfen auch künftig jedes Jahr, ob die Kriterien für die Zertifizierung erfüllt sind.

In den kommenden Wochen gilt es, die körperlichen und seelischen Folgen der Erkrankung und ihrer Therapie zu bewältigen. Es ist dies ein Prozess der „kleinen Schritte“, der immer wieder Fragen aufwirft. Unsere Internetseiten sollen Ihnen helfen, die anstehenden Gespräche mit Ihren Ärzten und Therapeuten effektiver zu gestalten, sie können und dürfen aber diese Gespräche nicht abkürzen oder gar ersetzen. Ich wünsche Ihnen auf dem Weg der Genesung die darüber hinaus erforderliche Geduld und Unterstützung im privaten Umfeld. Bei persönlichem Gesprächsbedarf stehe auch ich Ihnen gerne zur Verfügung. Für Ihr Vertrauen in unser Zentrum bedanke ich mich und bin

Ihr Wolfgang Hiller, Chefarzt und Leiter des Zentrums

Ihre Behandlung im Viszeralonkologischen Zentrum

Als interne Koordinatorin des Viszeralonkologischen Zentrums bin ich für Sie einer der ersten Ansprechpartner rund um Ihre Erkrankung. Gerne schildere ich Ihnen, wie der normale Ablauf bei uns im Zentrum aussieht.
In der Regel vereinbaren Sie über unser Sekretariat einen Termin bei den Zentrums-Ärzten. Dabei werden Sie umfassend über Ihre Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt und es werden alle notwendigen Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche mit Ihnen geführt. Im Anschluss daran vereinbaren wir einen Termin für die Operation.

Einen Tag vor der OP werden Sie stationär bei uns aufgenommen. Nach der Operation verbringen Sie, je nach Größe des Eingriffs, etwas Zeit auf der Intensivstation; anschließend werden Sie auf die normale Station verlegt. Das Team der Ober- und Assistenzärzte um Prof. Hiller betreut Sie durchgehend. Neben den Ärzten ist nun auch das nicht-ärztliche Personal mit im Boot. Die Ernährungsberaterinnen stehen Ihnen ebenso zur Seite wie der Sozialdienst, die Psychoonkologie und schließlich ich als interne Koordinatorin.
Ich komme zu Ihnen auf die Station, und gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte. Dafür nehme ich mir Zeit, denn wir möchten, dass Sie auch nach der Entlassung gut betreut sind und alle Ihre Fragen geklärt werden. Sie bekommen von mir den Nachsorgepass, einen Termin für die Nachuntersuchung und alle weiteren nötigen Informationen. Natürlich dürfen Sie sich auch nach der Entlassung mit allen Fragen an mich und meine Kollegin Irina Kiritschenko wenden.

Ihre Tanja Weber, Koordinatorin Viszeralonkologisches Zentrum

Diese Seite wurde aktualisiert am: 05.10.2017

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