Endoprothetikzentrum

Schmerzfrei zurück ins Leben

Klinikum Lippe: Spitzenposition beim Einsatz neuer Kniegelenke

Unerträgliche Schmerzen, schlaflose Nächte: Mittlerweile lassen sich jährlich bundesweit rund 220.000 Patienten neue Hüftgelenke und 170.000 Patienten neue Kniegelenke einsetzen. Ursache ist meist eine Arthrose, eine allmähliche Abnutzung und Zerstörung des Gelenkknorpels.
Dr. med. Hans-Gottfried Braun ist Oberarzt im Gelenkzentrums am Standort Lemgo und blickt auf eine mehr als 20-jährige Berufserfahrung zurück.

Individuelle Wahl des Implantats ist Erfahrungssache

 

„Wichtig ist, dass für jeden Menschen das passende Implantat gefunden wird“, sagt Dr. Braun. Innovationen in Sachen Gelenkersatz gibt es viele. „Aber nicht alles, was modern ist, ist auch gut.“ In Lippe wird in Sachen Endoprothetik lieber auf die bewährten Produkte mit langer Lebensdauer gesetzt, ohne sich den Neuerungen zu verschließen. Ein erfolgreicher Weg.

Langzeitstudien sichern den Erfolg der Therapie „Von vielen angepriesenen
Neuentwicklungen liegen noch keine seriösen Langzeitstudien vor“, so Dr. Braun. Erst nach zehn Jahren lasse sich die Qualität einer Prothese sicher beurteilen. Was eine Knieprothese leisten muss, ist beachtlich. 15 Jahre oder länger sollte sie halten, mindestens 150 Millionen Mal wird sie in dieser Zeit genutzt. „Die Lebensdauer hängt im Wesentlichen davon ab, wie oft und in welcher Art das Bein bewegt wird“, erklärt Dr. Braun. Natürlich kann der Patient nach einer Operation auch wieder Sport treiben – allerdings wohldosiert. „Die Patienten sollten darauf
achten, dass die Kniegelenke nicht überlastet werden“, rät Dr. Braun.

Wieder mehr Freude am Leben

Theoretisch kann mit einem neuen Knie- oder Hüftgelenk sogar ein Marathon gelaufen werden. Dr. Braun: „Für die meisten Betroffenen steht aber im Vordergrund, endlich wieder Freude am Leben zu haben und sich ohne Schmerzen normal bewegen zu können.“ Medizinische Gründe und persönliche Aspekte werden bei der Wahl der richtigen Prothesenvariante berücksichtigt.

Gelenkknorpel können nicht regeneriert werden

Die häufigste Ursache für den Einsatz eines Kunstgelenkes ist die Arthrose, die Abnutzung der Knorpelschicht. Diese Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, wenn die Gelenke über lange Zeit sehr stark beansprucht worden sind. Mit zunehmendem Alter ist sie jedoch häufiger. Und da die Menschen immer älter werden, ist diese Krankheit auf dem Vormarsch. Schon die kleinste Bewegung bereitet den Betroffenen Qualen, sie gehen jahrelang durch die Hölle. „Dagegen sind die Schmerzen nach der Operation leicht zu ertragen“, sagt Dr. Braun. Zusammen mit dem behandelnden Arzt kann der optimale Zeitpunkt für den Einsatz eines künstlichen Gelenks gefunden werden. Zähne zusammenbeißen und ein schmerzendes Knie aushalten, ist nicht ratsam.

Gelenkschonender Sport nach der Operation

Bereits nach wenigen Monaten können die Patienten ihr Leben wieder genießen, ihren Hobbies nachgehen und sogar wieder Sport treiben. Erlaubt sind Schwimmen, Radfahren, Walken und Spazierengehen.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 15.04.2019

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