Frauenklinik - Gynäkologie

Gynäkologie

Der Bereich Gynäkologie wird am Standort Detmold angeboten und verfügt über optimale personelle und apparative Voraussetzungen, um alle Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen unabhängig von ihrem Schweregrad nach dem aktuellen medizinischen Stand zu behandeln.

Der Schwerpunkt Senologie ist am Standort Lemgo angesiedelt. Die Abteilung für Senologie umfasst das Teilgebiet der Frauenheilkunde, welches sich speziell mit den gut- und bösartigen Erkrankungen der weiblichen Brust befasst. Dabei steht die Behandlung von Brustkrebs (Mammakarzinom) im Vordergrund. Neben einer umfassenden Diagnostik bietet die Abteilung das gesamte Behandlungsspektrum der Senologie an. Das Brustzentrum Lippe am Klinikum Lemgo war eines der ersten anerkannten Zentren des Landes Nordrhein-Westfalens. Es wurde 2011 zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert. Die regelmäßigen Wiederholungen des Audits sichern die hohe Versorgungsqualität nach modernsten Standards sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des Brustzentrums Lippe. Dorothé Düpont ist Oberärztin des Brustzentrums am Klinikum Lippe und begleitet ihre Patientinnen sensibel und fachlich sehr kompetent. Laut einer jüngst durchgeführten Patientinnenbefragung gehört die Frauenklinik mit dem Schwerpunkt Senologie zu den zweitbesten Kliniken in NRW.

Gynäkologische Tumorerkrankungen

Ein Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie aller bösartigen gynäkologischen Tumorerkrankungen. Es werden alle aktuellen radikalen Operationsverfahren bei Eierstock-, Gebärmutterhals-, Gebärmutterkörper-, Vulva und Vaginalkrebs angewendet. Wo es notwendig ist, werden die Operationen in interdisziplinären Teams mit Chirurgen und Urologen zusammen durchgeführt, um eine optimale Versorgung der Patientinnen zu gewährleisten. Die postoperative Betreuung erfolgt auf modernen Wachstation (Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen). Die Empfehlungen zur Anschlussbehandlungen werden von den Ärzten in interdisziplinären Tumorkonferenzen erarbeitet. Dabei werden aktuelle Studiendaten berücksichtigt und geeignete Patientinnen eine Studienteilnahme angeboten.

Minimalinvasive Operationsverfahren

Neben der Diagnostik und Therapie gutartiger Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane liegt ein weiterer Schwerpunkt in minimalinvasiven Operationsverfahren wie Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und Bauchspiegelung (Laparoskopie). Es können in vielen Fällen Endometriose, Verwachsungen, Eierstocktumore, Eileiterschwangerschaften, Myome und die Gebärmutter komplett (TLH) oder unter Erhalt des Gebärmutterhalses (LASH) ohne Bauchschnitt entfernt werden. Zur sicheren und schonenden Gefäßversiegelung wird das Ligasure-System eingesetzt.

Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden

Ein besonderes Augenmerk wird darüber hinaus auf die Behandlung von Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden gelegt. Nach klinischer und urodynamischer Untersuchung werden inidividuelle Therapiekonzepte erstellt, die sich am Beschwerdebild der Patientinnen und an ihren anatomischen Besonderheiten orientieren. Alle bewährten und modernen Operationsverfahren zur Beckenbodenrekonstruktion einschließlich spannungsfreier Bänder (z. B. TVT und TVT-O) und Netze sowie konservative Behandlungsmöglichkeiten werden eingesetzt.

Ambulante Behandlung

Ambulant können alle kleineren Eingriffe, bei denen keine längere Überwachung der Patientinnen notwendig ist, angeboten werden (Ausschabung, Gebärmutterspiegelung, Bauchspiegelung, Konisation Laserbehandlung von Vulva, Scheide oder Gebärmutterhals). Die Behandlung erfolgt im ambulanten Operationszentrum (Medicum) oder in der Frauenklinik.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 12.08.2014

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