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Autor: Klinikum Lippe
Stand: 22.09.2019


Kinder- und Jugendmedizin

Allgemeine Pädiatrie

  • Atemwegserkrankungen einschließlich Asthma bronchiale

    Asthma bei Kindern und Jugendlichen

    Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Sie kann bereits im Vorschulalter, aber auch im Jugendlichenalter beginnen. In der Regel ist eine Dauertherapie erforderlich.

    Sie kann nur funktionieren, wenn der Patient und seine Eltern über Asthma bronchiale, die Ursachen, die Behandlung und mögliche Komplikationen informiert  sind.  Daher ist bei Diagnosestellung, eine ausführliche Aufklärung erforderlich. Mit zunehmendem Alter müssen aber nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder gut informiert sein.


    Lungenerkrankungen

    Erkrankungen der Lunge und der Atemwege sind bei Kindern häufig. In den meisten Fällen sind sie als Infektionserkrankungen zeitlich begrenzt.
    Wenn Kinder anhaltend über Wochen husten, auffällige Atemgeräusche haben oder nicht mehr belastbar sind, sollte eine kinderpneumologische Diagnostik überdacht werden.

    Hierzu stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die abhängig sind von den Beschwerden und dem Alter des Patienten:

    • Bildgebung:
      - konventionelles Röntgen
      - Computertomographie (Schichtaufnahmen) mit/ohne Kontrastmittel
      - Sonographie
    • Bronchoskopie (Spiegelung der tiefen Atemwege)
    • Lungenfunktionsmessung (Bodyplethysmographie) in Ruhe und nach Belastung (Laufband, Ergometer)
    • pH-Metrie (Messung des Säuregehaltes in der Speiseröhre)
    • Blutgasanalyse
    • Pricktest (Allergietest auf der Haut)
    • Labordiagnostik

     

  • Blut- und Krebserkrankungen

    Dieser Bereich der Kinder- und Jugendmedizin befasst sich mit Erkrankungen des Blutes und bösartigen Erkrankungen („Krebs“). Wir bieten alle Möglichkeiten der Diagnostik an:

    • Bildgebung
    • Labordiagnostik
    • Knochenmarkpunktion
    • Lumbalpunktion
    • Entnahme von Biopsien (durch Kinderchirurgie)

    Behandelt wird nach den modernsten Standards (Therapieoptimierungsstudien der Gesellschaft für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie).  Die Therapien sind abhängig von der Erkrankung:

    • Chemotherapie
    • Operation
    • Bestrahlung
    • Stammzell- oder Knochenmarktransplantation

    Für die Behandlungsverfahren, die in Detmold nicht zur Verfügung stehen – wie z.B. Stammzell- oder Knochenmarktransplantationen bei Kindern - pflegen wir seit langem eine enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule in Hannover.

    Die Unterbringung unserer onkologischen Patienten erfolgt in den meisten Fällen in Einzelzimmern auf der Station 2D. Eine ambulante Betreuung zwischen den stationären Behandlungsblöcken und zur primären Nachsorge ist bei uns möglich. Dazu bringen Sie bitte einen Überweisungsschein eines niedergelassenen Kinderhämatoonkologen mit.

    Weitere Informationen:
    kinderkrebsinfo.de
    kinderblutkrankheiten.de

  • Erkrankungen der Hormondrüsen (Endokrinologie)

    Erkrankungen von Stoffwechsel und Hormondrüsen können bei Kindern zu unterschiedlichen Erkrankungen führen. Wir führen bei Hormonerkrankungen aller Art die Abklärung durch und leiten ggf. eine Behandlung ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier bei Schilddrüsenerkrankungen und Störungen der Pubertätsentwicklung sowie der Wachstumsstörungen.

    Typische endokrine Erkrankungen sind:

    • Diabetes mellitus
    • Adipositas/Essstörungen (Über- und Untergewicht)
    • Wachstumsstörungen (Kleinwuchs, Hochwuchs )
    • Nebennierenerkrankungen (Tumoren und Enzymstörungen – z. B. Adrenogenitales Syndrom)
    • Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse (Hypophysenerkrankungen)
    • Pubertätsstörungen (Pubertätsverzögerung, vorzeitige Pubertät)
    • Kalziumstoffwechselprobleme (Vitamin D-Mangel, Nebenschilddrüsenerkrankungen)
    • Syndromale Erkrankungen (z. B. Ullrich-Turner-Syndrom; Klinefelter-Syndrom)
    • Genitalfehlbildungen (Störungen der Geschlechtsentwicklung, z. B. Mikropenis oder Hypospadien) - in Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie
    • Erkrankungen der Keimdrüsen (Eierstöcke, Hoden)
    • Kinder- und Jugendgynäkologie


    Beispiel: Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

    Zuckererkrankungen bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu. Wir behandeln stationär Kinder und Jugendliche mit allen Formen der Zuckerkrankheit. Zudem bieten wir Gruppen- und individuelle Einzelschulungen für unterschiedliche Lebensalter an.

    Unser Spektrum beinhaltet:

    • stationäre Einstellung der Insulintherapie und ausführliche multiprofessionelle Schulung gemäß Richtlinien eines Schulunszentrum DDG ( Diabetesberaterin DDG, Ernährungsberaterin, Physiotherapeut, Psychologin, Ärzte und Pflegeteam) bei Diagnosestellung
    • Elternabende
    • Schulungswochen
    • Insulinpumpeneinstellungen


    Unsere Klinik für Kinder und Jugendliche ist offiziell durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anerkannt als Schulungs- und Behandlungseinrichtung für diabetische Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern.

    Weitere Informationen:
    Ernährungsberatung

    Beispiel: Übergewicht (Adipositas)

    Ein Schwerpunkt unserer Arbeit gilt der Betreuung von übergewichtigen Kindern. Neben der Ursachenklärung erfolgt die Untersuchung auf Folgeerkrankungen der Adipositas. Danach folgt eine ausführliche Beratung zu den weiteren therapeutischen. Maßnahmen. Ernährungsberatungen und Schulungen bei Übergewicht (Adipositas) runden das Angebot ab
    Adipositasschulung wird bei uns derzeit als ambulante Gruppenschulung für Patienten und Eltern in Zusammenarbeit mit der AOK („Power-Kids“) durchgeführt. Die Kosten werden nach Antrag von den Kassen erstattet.
    Ein einjähriges Schulungsprogramm nach den Richtlinien der KgAS ist geplant.

    Downloads
    Adipositasambulanz (Info-Folder)

    Beispiel: Wachstumsstörungen

    Wir bieten die gesamte Spezialdiagnostik bei Wachstumsstörungen an. Zunächst einmal gilt es festzustellen, ob überhaupt eine krankhafte Störung des Wachstums vorliegt. Dies geschieht in aller Regel vorab ambulant.

    Wir benötigen dazu einige Informationen:

    • Größen der Eltern
    • bisheriger Wachstumsverlauf (gelbes Vorsorgeheft, andere Längen-/Gewichts-Messungen)
    • bisherige Untersuchungen (z.B. alte Röntgenbilder)

    
Meistens fertigen wir dann eine Röntgenaufnahme der linken Hand an, mit deren Hilfe man die voraussichtliche Endlänge berechnen kann. Vielleicht sind auch Blutuntersuchungen erforderlich. Danach entscheidet sich, ob eine weitere Abklärung (z. B. Wachstumshomon-Stimulationsteste) notwendig sind. Am Schluss steht die Entscheidung, ob vielleicht eine Behandlung, z.B. mit Wachstumshormonen, sinnvoll sein wird.

    Weitere Informationen:
    Kleinwuchs
    Hochwuchs

  • Magen- und Darmerkrankungen

    Kinder-Gastroenterologie ist das Spezialgebiet innerhalb der Kinder- und Jugendmedizin, das sich mit Krankheiten der Verdauungsorgane und Ernährungsstörungen beschäftigt. Dazu gehören Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn-und Dickdarms, sowie der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Viele Erkrankungen des Verdauungstraktes wirken sich ungünstig auf Gedeihen und Wachstum der betroffenen Kinder aus. Darin unterscheiden sie sich von den Krankheiten der Erwachsenen.

    Die gute Betreuung von Problemen im Verdauungstrakt hängt natürlich nicht nur von einem Arzt allein ab. So ist die Mithilfe z.B. von Kinderchirurgen, Kinderradiologen und Diätassistentinnen erforderlich. Viele Spezialisten sind daher in Krankenhäusern tätig, in denen ein solches Team vorhanden ist.

    Enddarmspiegelungen werden in der Endoskopie-Abteilung durchgeführt. Magen- und Darmspiegelungen erfolgen bei Kindern üblicherweise in Narkose und in Zusammenarbeit mit den Kinderchirurgen und den Gastroenterologen.

    Weitere Informationen

  • Neurodermitis und Allergien

    Etwa 15 bis 20 % aller Kinder entwickeln in den ersten Lebensjahren eine Neurodermitis, im weiteren Verlauf nimmt die Häufigkeit deutlich ab, während Asthma und Heuschnupfen als atopische Erkrankungen stark zunehmen.

    • Im stationären Rahmen werden Patienten von uns betreut.
    • Dieses umfasst Diagnostik und Therapie sowohl der Neurodermitis wie auch der atopischen Begleiterkrankungen.
    • Wir wollen unsere Patienten wohnortnah und flexibel betreuen – sie sollen zusammen mit ihren Eltern ein ausreichendes Maß an individueller Schulung erhalten.
    • Bei Bedarf bieten wir auch eine Ernährungsberatung an.
    • Eine psychologische Mitbetreuung der Patienten ist selbstverständlich

    Weitere Informationen:
    Asthma / Allergie
    Neurodermitis

  • Elterninformation der DGKJ
    (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin)

    DGKJ:Eltern

Allgemeine Pädiatrie

Behandlungsschwerpunkte

  • Pneumologie ( z.B. Asthma, Infektionen)
  • Allergologie/Neurodermitis
  • Endokrinologie (z. B. Wachstumsstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Nebennierendysfunktionen, Pubertätsstörungen)
  • Diabetologie (Zuckerkrankheit, Diabetesbehandlungszentrum DDG)
  • Hämatologie/Onkologie (Bluterkrankungen, Krebs, Tumore)
  • Gastroenterologie (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa,  Zoeliakie, Nahrungsunverträglichkeiten)
  • Dermatologie (zB. Hämangiome, Neurodermitis)
  • Betreuung von Misshandlungsopfern in Zusammenarbeit mit Fachkollegen (u. a. Gynäkologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie) im Netzwerk des Kreises Lippe

Diagnostik

  • Bodyplethysmographie (Lungenfunktion)
  • NO-Messung
  • Bronchoskopie (flexibel und starr)
  • Schweißtest
  • Allergiediagnostik (Pricktest, RAST, Provokationsteste)
  • Endokrinologische Funktionsdiagnostik (Stimulationsteste)
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Diagnostik hämatologischer und onkologischer Erkrankungen (Laboruntersuchungen, Knochenmarkpunktion, Entnahme von Biopsien, Lumbalpunktion, bildgebende Verfahren)
  • Sonografie einschließlich farbkodierter Duplexsonografie
  • pH-Metrie
  • H2 Atemteste (Fruktose/ Laktose)
  • Ösophagogastroduodenoskopie (in Zusammenarbeit mit den Internistischen Kollegen)
  • Koloskopie  Kinderchirugischen Kollegen (in Zusammenarbeit mit den Internistischen Kollegen)
  • Röntgendiagnostik (MDP, Ösophagusbreischluck)
  • ING Nierenszintigrafie
  • MCU

Spezialsprechstunden

  • Pneumologische Ambulanz
  • Allergologische Ambulanz
  • Neurodermitisambulanz
  • Adipositasambulanz
  • Hämato-/onkologische  Ambulanz

Schulungen

  • Adipositasschulung
  • Diabetikerschulungen
  • Neurodermitisschulung
  • Anaphylaxieschulung
  • Ernährungsberatung
Schnellinfos


Ltd. Oberärztin - FÄ für Kinder und Jugendmedizin / Neonatologie / Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie / Pädiatrische Hämatoonkologie / Ärztliches Qualitätsmanagement / Ernährungsmedizin Adipositastrainerin
Dr. Beate Ruppert


Kinder- und Jugendmedizin

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