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Name der Seite: Diagnostik
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Autor: Klinikum Lippe
Stand: 19.06.2019


Neurologie

Diagnostik

  • Gefäßerkrankungen des Nervensystems ("Schlaganfall")

    Neben sechs Betten auf der Stroke Unit mit üblichen Monitoreinrichtungen stehen den Neurologen zur Verfügung: CW-Doppler-Sonographie, Duplex-Sonographie und transkranielle Dopplersonographie, Foramen-Ovale-Test ("Bubble-Test"), LZ-Blutdruckmessung, EEG.

  • Bewegungs- und Gangstörungen

    Für die Beurteilung von Bewegungs- und Gangstörungen stehen folgende Methoden zur Verfügung: Standardisierte Riechtestung, transkranielle Sonographie des Mittelhirns, Tremoranalyse mittels Oberflächen-EMG, EMG des M. sphincter ani externeus, autonome Messung mit Herzfrequenzvariabilität, Schellong-Test, QT-Zeit-Messung und peripher-autonomen Potentialen, Elektronystagmographie. Ferner in Zusammenarbeit mit der Klinik für Nuklearmedizin: DAT-scan, IBZM-SPECT, MIBG-SPECT.

  • Neuromuskuläre Erkrankungen

    In der Diagnostik neuromuskulärer Erkankungen kommen folgende Methoden zum Einsatz: Elektromyographie (EMG) mit Endplattentestung, Eistestung, Einzelfasertechnik, Elektroneurographie (ENG/NLG) einschließlich autonomer Messung (Herzfrequenzvariabilität, Schellong-Test, QT-Zeit-Messung, peripher autonome Potentiale). Evozierte Potentiale (EPs): Visuell- (VEP), akustisch-(AEP), somatosensibel-(SSEP) und magnetisch-evozierte (MEP) Potentiale. Ferner Untersuchungen des Liquors, MRT-Untersuchung der Muskulatur, Nervensonographie, Biopsien von Muskeln, Nerven und epidermaler Nervenfasern werden in Kooperation mit der Klinik für Plastische und Handchirurgie bzw. Klinik für Dermatologie durchgeführt und in kooperierenden renommierten neuropathologischen Instituten untersucht.

  • Multiple Sklerose und verwandte Erkrankungen

    Die Diagnostik dieser Erkrankungen erfolgt mittels üblicher Methoden: Visuell- (VEP), akustisch-(AEP), somatosensibel-(SSEP) und magnetisch-evozierte (MEP) Potentiale. Untersuchung des Liquors, MRT-Untersuchungen von Schädel und Rückenmark in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie; Erhebung international üblicher Funktionsscores. Des Weiteren halten wir von der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) zertifzierte Ambulanz für Mulitiple-Sklerose-Kranke vor. Sie bietet: Ärztliche und sozialmedizinische Beratung über Krankheit und Behandlung, regelmäßige dreimonatige Kontrolluntersuchungen, ambulante und stationäre Infusionsbehandlungen mit Cortison, Mitoxantron und Natalizumab einschließlich Laborkontrollen und Medikamentenüberwachung. Intrathekale Verabreichung von Cortison. Anleitung und Training zur Injektion aller immunmodulatorischen Substanzen durch MS-Klinikschwestern. Betreuung des Datenregisters der DMSG. Einhaltung der Standards eines regionalen MS-Zentrums der DMSG.

  • Epilsepsie und andere Bewusstseinsstörungen

    Für die Diagnostik dieser Störungen werden vorgehalten: Elektroencephalographie (EEG) in Ruhe und nach Schlafentzug, Messung autonomer Funktionen (Herzfrequenzvariabilität, Schellong-Test, QT-Zeit-Messung, peripher autonome Potentiale). Langzeit-EKG in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin. MRT-Untersuchungen des Gehirns in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

  • Kognitive Leistungsstörungen und Demenz

    Für die zahlreichen Hirnerkrankungen im mittleren und höheren Alter, die mit dementiellen Störungen einhergehen, werden neuropsychologische Prüfinstrumente vorgehalten, ferner Liquordiagnostische Verfahren und nuklearmedizinische Untersuchungen.

  • Schwindelzustände, Schlafstörungen und Schmerzsyndrome bei neurologischen Erkrankungen

    Hier wird die Diagnostik und Therapie mit den bereits erwähnten Methoden und unterstützt durch die Abteilung für Physiotherapie durchgeführt. Dies erfolgt ambulant und stationär.

  • Diagnostik von neurologisch bedingten Sprach-, Sprech und Schluckstörungen

    Hierfür stehen unsere erfahrenen klinischen Linguistinnen zur Verfügung. Unsere Klinik kooperiert in der Ausbildung klinischer Linguisten mit der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft mit der Universität Bielefeld.