Teamarbeit steht im Vordergrund
Entscheidend für den Behandlungserfolg ist eine eng abgestimmte Teamarbeit im Brustzentrum. In den vergangenen Jahren hat sich eine Zusammenarbeit entwickelt, die von guter Kollegialität und Vertrauen in die Leistungsbereitschaft der jeweils anderen Fachdisziplin geprägt ist.
Diese Teamarbeit findet Ausdruck im präoperativen Konsil und der Tumorkonferenz nach Abschluss der operativen Behandlung.
Während des präoperativen Konsils bespricht der Radiologe einen Tag vor der Operation die im Rahmen der Diagnostik gewonnenen Befunde mit dem Operateur. Dabei werden Größe, Lokalisation und Tumorcharakteristik erörtert und das optimale Operationsverfahren abgesprochen.
In vielen Fällen ist eine Drahtmarkierung durch den Radiologen unmittelbar vor der Operation notwendig. Dies trifft insbesondere bei Tumoren zu, die nicht tastbar sind.
Noch während der Operation wird dann durch eine Präparateradiographie (Röntgenuntersuchung des entfernten Gewebes) geklärt, ob der Tumor komplett entfernt wurde. Durch eine zusätzliche Schnellschnittdiagnostik während der Operation im Pathologischen Institut können auch feingeweblich die Schnittränder des entfernten Gewebepräparates untersucht werden. In manchen Fällen ist dann eine Nachresektion (Nachschneiden) erforderlich.


