Unfallchirurgie (Lemgo)

Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Unfälle, Krankheiten, aber auch normale Verschleißerscheinungen können den menschlichen Bewegungsapparat verletzen oder schädigen. In unseren Kliniken für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie in Lemgo und Detmold werden Jahr für Jahr mehrere tausend Patienten versorgt. Besondere Kompetenzen haben unsere Chirurgen bei lebensbedrohlichen Mehrfachverletzungen. Wir sind Mitglied im Traumanetzwerk OWL und nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert.

Ein Unfall ist schnell passiert und häufig sind Knochenbrüche, Bänderrisse, schlimmstenfalls auch schwere Verletzungen die Folge. Schnelle und adäquate Versorgung sind dann extrem wichtig und bei vielen Patienten lebensrettend. Unser Behandlungsspektrum reicht von einfachen Prellungen bis hin zur Versorgung schwerstverletzter Unfallopfer. Besonders bei Verletzungen der Wirbelsäule oder des Beckens – häufig die Folge von schweren Unfällen – kommt es auf unseren fachmännischen Einsatz an. In den Notfallambulanzen stehen uns dafür modernste technische Ausstattungen zur Verfügung.

Ein Großteil unserer Patienten kann in den Notaufnahmen ambulant von den Ärzten und Pflegekräften versorgt werden. Sollte es jedoch notwendig werden, ist die stationäre Versorgung an beiden Standorten für Sie gewährleistet. Wir kooperieren eng mit anderen Fachabteilungen des Klinikums Lippe, so dass wir Ihnen eine interdisziplinäre Medizin auf den aktuellen Stand anbieten können. Wir führen minimalinvasive Operationen durch, für die nur sehr kleine Schnitte notwendig sind, und arthoskopisch gestützte Eingriffe. Diese Methoden ermöglichen kleinere Narben, fügen den Patienten weniger Schmerzen zu und verkürzen die Erholungszeit nach der Operation.

Die Nachbehandlung, welcher gerade in der Unfallchirurgie eine hohe Bedeutung zukommt, beginnt direkt nach der Operation durch unsere Physiotherapeuten. Anschließende Rehabilitationsmaßnahmen planen wir zusammen mit dem Sozialdienst.

Viele unserer Patienten sind Kinder und Jugendliche. Wenn es zu Verletzungen kommt, müssen sie anders behandelt werden, da sich ihr Bewegungsapparat von denen der Erwachsenen unterscheidet. Etwa ein Drittel aller Kinder erleiden bis zum Abschluss des Wachstums einen Knochenbruch. Dann ist eine schnelle und kompetente Entscheidung erforderlich, welches Verfahren für den Einzelfall das geeignetste ist. Knochenbrüche bei Kindern und Jugendlichen können häufig konservativ behandelt werden. Manchmal ist jedoch eine schnelle operative Versorgung nötig, um Fehlwachstum und Funktionseinschränkungen zu vermeiden.

Auch mit Spätfolgen von Verletzungen, Verschleißerscheinungen und chronischen Beschwerden werden Sie in unserer Klinik umfassend versorgt. Wir decken das gesamte Spektrum der operativen Therapie an der Wirbelsäule ab. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Alterstraumatologie - zum Beispiel die Versorgung von Osteoporose-Patienten mit modernsten Implantaten. Planbare Operationen an den Gelenken finden in unserem Gelenkzentrum im Klinikum Lippe Lemgo statt.

Fußchirurgie

Unsere Füße tragen uns durchs Leben. Doch falsches Schuhwerk oder langes Stehen können ihnen schaden. Es entstehen Schmerzen durch Spreiz-, Senk- oder Plattfüße, verformte Zehen oder Druckstellen. Wenn die konservative Behandlung mit Einlagen und Krankengymnastik versagt, ist häufig ein operatives Vorgehen erforderlich. In der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Klinikum Lippe Lemgo arbeiten speziell ausgebildete Fußchirurgen.

Zur Behandlung der unterschiedlichen Erkrankungen an Füßen und Zehen stehen vielfältige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Unsere Operateure haben große Erfahrungen, um die Operationsindikation und die Wahl der Methode mit Blick auf Alter und Aktivität des Patienten sowie die Schwere der Deformität abwägen zu können.

Zu den häufigsten Fußerkrankungen zählen der so genannte Hallux valgus sowie Verschleißerscheinungen. Aber auch schmerzende Schwielen oder Fersenbeschwerden können jeden Schritt zur Qual machen. Viele Eingriffe können ambulant durchgeführt werden, so dass sich Patienten nach der Operation in ihrer gewohnten Umgebung erholen können.

Wundzentrum

Bundesweit leiden rund vier Millionen Menschen an chronischen Wunden. Die Zahl der Patienten wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Sie haben häufig einen langwierigen und schmerzhaften Weg hinter sich. Die Behandlung, die sich häufig über Monate und Jahre hinziehen kann, ist sehr komplex. Sie erfordert daher besonders qualifizierte Spezialisten und optimale Behandlungsprozesse. Weitere Informationen zum Wundzentrum

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Diese Seite wurde aktualisiert am: 23.11.2011
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