Neuroradiologie

Institut für Neuroradiologie

Nach einem Schlaganfall muss schnell gehandelt werden. In den ersten Stunden danach können Ärzte eine Menge tun, um die Folgen für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Im Klinikum Lippe werden die Patienten in der sogenannten „Stroke Unit“ behandelt, in der Neurologen und speziell ausgebildetes Pflegepersonal arbeiten. Wenn der Patient früh genug in die Klinik kommt, kann das Blutgerinnsel im Gehirn oft mit einer „systemischen Lysetherapie“ gelöst werden. Bei dieser Therapie bekommt der Patient ein blutverdünnendes Mittel per Infusion. Mit der Lysetherapie haben die Neurologen schon lange Erfahrung. Wenn die Blutgerinnsel zu groß sind, stößt diese Therapie allerdings an ihre Grenzen. Und genau hier greift das Fachgebiet Neuroradiologie von Dr. Van Khiem Tran: Er hat sich darauf spezialisiert, die Blutgerinnsel mithilfe eines Kathetereingriffs zu lösen und abzusaugen.

Im Idealfall bekommt der Patient erst eine systemische Lyse und anschließend den Kathetereingriff. Denn zahlreiche Studien belegen, dass die Kombination beider Therapien die größten Aussichten auf Erfolg hat. Allerdings muss die Behandlung rechtzeitig erfolgen: Die Lystherapie ist nur bis zu viereinhalb Stunden nach dem Schlaganfall besonders erfolgreich, das Katheterverfahren sechs bis acht Stunden danach. Und auch hier gilt: Je eher, desto besser.

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Diese Seite wurde aktualisiert am: 26.07.2016

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