Klinikum Lippe GmbH

Institut für klinische Forschung

CLEOPATRA

(Clinical Efficacy Of Pentalong in stable Angina patients after Twelve weeks of Routine Administration: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial)

Anti-anginal efficacy of oral pentaerythritol tetranitrate (PETN) 80 mg bid (morning and midday) versus placebo on top of antiangenal backround therapy in patients with stable, effortinduced angina pectoris

Central ECG Review

Sponsor:

Actavis Deutschland GmbH & Co. KG

Elisabeth Selbert-Str. 1

40764 Langenfeld

Germany

 

Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET- Atrial Fibrillation Network)

Das AFNET dient der Förderung der Vernetzung von Einrichtungen der Grundlagenforschung, der klinischen Forschung, der Spitzenversorgung, der Breitenversorgung, von Patientenorganisationen sowie von externen Wissenschaftlern und Firmen der freien Wirtschaft.

Das AFNET führt wissenschaftliche Forschungsvorhaben ( Teilprojekte ) durch, die zum Thema des Kompetenznetzwerks einen signifikanten Beitrag leisten können.

Zielsetzung ist die Schaffung eines wissenschaftlichen und klinischen Mehrwertes für die Betreuung von Patienten mit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern im Hinblick auf Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Dokumentation durch Vernetzung von Forschungsinfrastrukturen sowie klinischen Behandlungsstrukturen.

 

Flec-SL-Studie (Teilprojekt B11)

Die Flec-SL-Studie untersucht, ob eine antiarrhythmische Kurzzeittherapie (4 Wochen nach Kardioversion) genauso effektiv Vorhofflimmer-Rezidive verhindert wie die heute übliche Langzeittherapie.

Critical Event Commitee (CEC)

Erleidet ein Patient aus dem Vorhofflimmer-Register eine Komplikation, untersucht das CEC den Fall, um einen eventuellen Zusammenhang mit dem Vorhofflimmern zu klären. Das CEC hat am 16.10.2004 seine Arbeit im Rahmen des Teilprojektes A7  (Erfassung von Komplikationen) aufgenommen und sich unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Oeff, Brandenburg/Havel bereits mit den ersten „Serious adverse events  (SAE )“ befasst.

Ständige Mitarbeiter des CEC sind außerdem

Prof. Dr. Ulrich Tebbe, Klinikum Detmold ,
Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Charité Berlin, vertreten durch Dr. Karl Häusler.  

E-Mail: Info@Kompetenznetz-Vorhofflimmern.de

Internet: www.Kompetenznetz-Vorhofflimmern.de


I-SEARCH-PLUS

ist ein deutschlandweit durchgeführtes Folgeprojekt des internationalen epidemiologischen Registers I-SEARCH (International Survey Evaluating microAlbuminuria Routinely in Cardiac patients with Hypertension) zur Prävalenz der Mikroalbuminurie (MAU) bei kardiovaskulären Risikopatienten in der kardiologischen Praxis.

Ziel von I-SEARCH-PLUS ist es, den Langzeitverlauf von klinischen und laborchemischen Parametern bei einer größeren Zahl von hypertensiven Patienten mit und ohne MAU in der kardiologischen Praxis zu dokumentieren.

Nachfolgende Fragestellungen sollen mit den gesammelten Registerdaten beantwortet werden:

  • Wie korrelieren die kardiovaskulären Marker MAU, hsCRP und BNP mit der Blutdruckeinstellung?
  • Welche Korrelationen bestehen zwischen den einzelnen Markern?
  • Welche blutdrucksenkenden Medikamente / Therapieregime werden benötigt, um dieses Patientenkollektiv zu normalisieren?
  • Wie ist die durchschnittliche Blutdrucksenkung und wie groß ist der Anteil der Blutdrucknormalisierung insgesamt?
  • Welche Korrelationen bestehen zwischen klinischen Befunden (Echo, EKG) und den kardiovaskulären Markern?
  • Wie korrelieren die oben genannten Marker mit kardiovaskulären Ereignissen?
  • Welche Korrelation besteht zwischen den oben genannten Markern und Stoffwechselparametern?

 

Publikationen

R.E. Schmieder, J. Schrader, W. Zidek, U. Tebbe, P. Bramlage, W.D. Paar, M. Böhm

Subklinische Albuminurie, Mikroalbuminurie und Proteinurie - akzeptierte kardiovaskuläre Risikomarker?

Dtsch Med Wochenschr 2006; 131: 2665-2671

 


U. Tebbe, P. Bramlage, M. Thoenes, W.D. Paar, N. Danchin, M. Volpe, J. Schrader, G. Noll, M. Brunier, M. Böhm

Prevalence of mikroalbuminuria and its associated cardiovaskular risk: German and Swiss results of the recent global i-SEARCH survey

Swiss Medical Weekly 2009; 139: 473 - 480


U. Tebbe, S. Lüders, F. de Haan, P. Bramlage, M. Böhm, M. Thoenes, W.D. Paar, J. Schrader

Langzeitverlauf kardiovaskulärer Risikomarker bei Patienten mit Hypertonie. Rationale, Design und Ausgangscharakteristika des i-SEARCH Plus Registers.

Med. Klinik (2007) 102: 824 - 832

 

GRACE (Global Registry of Acute Coronary Events)

Etwa 6,3 Millionen Menschen erleiden jährlich einen akuten Myokardinfarkt (MI).Unter Berücksichtigung des zunehmenden Alters der Weltbevölkerung und der wachsenden Prävalenz chronischer Erkrankungen und anderer Begleiterkrankungen, ist es wahrscheinlich, daß die Inzidenz und die Anzahl der Fälle akuter Koronarsyndrome insgesamt im 21. Jahrhundert weiter zunehmen werden.

Zweck des weltweiten Registers akuter Koronarereignisse ist es, Daten von Patienten mit akuten Koronarsyndromen zusammenzutragen, zu analysieren und zu verbreiten. Eine ständige Überwachung der Effektivität von Behandlungspraktiken sowie die Untersuchung von Ursachen für suboptimale Ergebnisse sind entscheidende Schritte hin zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

GRACE² ist als nationales Register Teil des weltweit durchgeführten GRACE Registers.

Das Anliegen von GRACE² besteht darin, die medizinische Versorgung von Patienten mit akuten Koronarsyndromen durch ein größeres Verständnis für demografische Kriterien, Therapieansätze sowie Behandlungsergebnisse während des stationären Aufenthaltes und nach Entlassung zu verbessern. Ein Vergleich der Daten einzelner Krankenhäuser mit den zusammengetragenen Daten des Registers, soll es ermöglichen, die Qualität der Patientenversorgung sowohl auf nationaler als auch auf weltweiter Ebene positiv zu beeinflussen. Werden kritische Punkte identifiziert, so können Maßnahmen zur Verbesserung empfohlen und ihre Auswirkungen beurteilt werden.

GRACE² hat folgende Ziele:

• Bereitstellung hochgerechneter Daten für Einrichtungen des Gesudheitswesens  und Krankenhäuser zur Charakterisierung bestehender und sich entwickelnder  Muster von Behandlungspraktiken, der geleisteten Versorgung sowie der   Verwendung von Ressourcen in der Behandlung der akuten Koronarsyndrome;

• Bereitstellung von Daten zur Unterstützung interner und externer Standards sowie von Leistungskennzahlen für Behandlungsmuster und Behandlungsergebnisse;

• Analyse im Register zusammengetragener Daten und Entwicklung von weiterführenden Studien zur Beantwortung ungeklärter klinischer Fragen; und

• Bereitstellung von Ergebnissen durch Veröffentlichung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften.
 

Publikationen:

U.Tebbe, P.Bramlage, P.von Löwis of Menar, H.Lawall, P.Gaudron, S.Lüders, A.Klaus, W.Lengfelder, K.H.Scholz, S.Maziejewski, A.Cuneo, V.Hohmann, D.Gulba

Behandlung des akuten Koronarsyndroms in Deutschland: Erfahrungen eines deutschen Clusters des GRACE-Registers

Dtsch Med Wochenschr 2007; 132: 2000 - 2005


DEPTH (DESMOTEPLASE IN PULMONARY THROMBEMBOLISM)

Zweck dieser Studie ist zu untersuchen, ob die Anwendung von einem  neuen blutverdünnendem Medikament (Desmoteplase) bei der Behandlung einer akuten, massiven Lungenembolie sinnvoll ist.
Eine Lungenembolie ensteht dadurch, dass ein (oder mehrere) Blutgerinnsel, die sich in den Lungen gebildet haben, den Blutfluss behindern oder verschließen.
Das Medikament Desmoplase ist ein Produkt, das die Blutgerinnsel auflösen kann, so dass wieder eine Öffnung des Blutgefäßes erzielt werden kann. Somit kann der Blutfluss in der Lunge verbessert oder wieder hergestellt werden.

In dieser Studie wird die Anwendung von Desmoteplase mit der Behandlung mit dem ähnlichen, bereits auf dem Markt befindlichen Produkt Alteplase verglichen. Von dieser Anwendung wird erwartet, dass die Medikation im Vergleich zu Alteplase einfacher anzuwenden ist (Nur 1-2 Minuten intravenöse Gabe im Vergleich zu 2 Stunden intravenöser Anwendung von Alteplase)
Die Wirksamkeit der Desmoteplase, wurde im Tierexperiment untersucht und zeigt eine erhöhte Lösbarkeit der Blutgerinnsel (stärkere Wirksamkeit) und eine bessere Verträglichkeit im Vergleich zu Alteplase. Dadurch kann erwartet werden, dass Patienten, denen Desmoteplase verabreicht wird, eine wirksame Behandlung ihrer Beschwerden bei einem gemintertem Risiko einer Nachblutung erhalten werden.

 

Publikationen:

U.Tebbe, P. Bramlage, A. Graft, P. Lechleitner, Ch. Bode, F.C. Riess, N. Clemens, Y. Al-Rawi, St. Konstandinides, Z. Goldhaber

Desmoteplase in acute massive pulmonary thromboembolism

Thromb. Haemost. (2009) 101: 557 - 562


 
SAMI – (Sekundärprävention nach akutem Myokardinfarkt)

aktuelles Register der ALKK zum Myokardinfarkt

Während in älteren Registern die Betrachtung der Akutsituation im Vordergrund stand, rückt verstärkt auch eine Abschätzung und Evaluierung des langfristigen Risikos nach dem Akutereignis in den Vordergrund. Dies ist auch die Zielsetzung des aktuellen Registers der ALKK.

In das Register werden alle Patienten mit der Diagnose STEMI / NSTEMI eingeschlossen, deren Behandlung in den ersten 24h und bis zur Entlassung auf zwei jeweils einseitigen Erhebungsbögen dokumentiert wird. Ein Jahr nach dem Akutereignis werden die Patienten persönlich zu ihrem gesundheitlichen Status und der aktuellen Medikation befragt.

Die gewonnenen Daten zeichnen einerseits ein bundesweites Bild des intrahospitalen Vorgehens bei Myokardinfarkt und der Situation in der Sekundärprävention, andererseits erlauben die regelmäßig versandten Zwischenberichte den einzelnen Kliniken, einen externen Abgleich ihrer qualitätssichernden Maßnahmen durchzuführen.

 

Publikationen:

P. Bramlage, C. Messer, N. Bitterlich, C. Pohlmann, A. Cuneo, E. Stammwitz, J. Tebbenjohanns,  H. Gohlke, J. Senges, U. Tebbe

The effect of optimal medical therapy on 1-year mortality after acute myocardial infarction

Heart 2010; 96: 604 - 609


U. Tebbe, C. Messer, E. Stammwitz, G.S. The, J. Dietl, K.-O. Bischoff, U. Schulten-Baumer, J. Tebbenjohanns, H. Gohlke, P. Bramlage für die SAMI Studiengruppe

Rückgang der Krankenhaus-Sterblichkeit und verbesserte Sekundärprävention nach akutem Myokardinfarkt - Erste Ergebnisse des SAMI-Registers

Dtsch Med Wochenschr 2007;  132: 1559 - 1566


Institut für klinische Forschung GmbH am Klinikum Lippe

Röntgenstr. 18

32756 Detmold


Sekretariat
J.Käbisch
Fon: 05231-721181
Fax: 05231-721214

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Prof. Dr. Ulrich Tebbe
Geschäftsführung

Sonnenanger 1

32760 Detmold

www.klinische-forschung-lippe.net

 

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M. Denart
Koordination
Fon: 05231-721379
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M. Kriete
Koordination
Fon: 05231-721057
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